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Leonberg: Gasalarm in Schnellrestaurant

Um 17.55 Uhr wurde ein vermeintlicher Gasaustritt in einem Schnellrestaurant in Leonberg-Ramtel gemeldet. Mehrere Gäste klagten über Atemnot, das Restaurant wurde geräumt. Vor Ort konnte durch die Feuerwehr Leonberg im Rahmen ihrer Messungen ein Gasaustritt ausgeschlossen werden. Beim Betreten konnte allerdings der Geruch von Pfefferspray festgestellt werden, so dass ein Versprühen des Reizgases als Ursache wahrscheinlich erscheint. 13 Personen wurden durch den Rettungsdienst vor Ort behandelt. Drei Personen meldeten sich im Nachgang Beschwerden, eine ärztliche Versorgung war hier jedoch nicht erforderlich. Nach Belüftung konnte der Betrieb um 18.30 Uhr wieder freigegeben werden. Die Feuerwehr Leonberg war mit 5 Fahrzeugen und 30 Mann, der Rettungsdienst Böblingen war mit 5 Fahrzeugen und 9 Mann, sowie 3 Notärzten vor Ort.

 

 

 

Zweifacher Feuerwehreinsatz bei Gebäudebrand in Bondorf

Durch einen Nachbarn wurde am Mittwoch gegen 12.45 Uhr Rauch an einem leer stehenden Einfamilienhaus im Gänsbrunnenweg festgestellt. Durch den Einsatz der Feuerwehren Herrenberg, Gäufelden und Bondorf, welche mit sechs Fahrzeugen und 40 Mann vor Ort waren, wurde der Brand im Dachgeschoß gelöscht. Als Brandursache in dem Haus, welches gerade renoviert wird, wurde ein technischer Defekt angenommen.

Um 20.20 Uhr ging ein neuer Notruf ein, in welchem wieder Rauch aus dem Haus gemeldet wurde. Durch die Feuerwehren aus Bondorf, Herrenberg und Gäufelden, welche mit sieben Fahrzeugen und 60 Mann angerückt waren, wurde ein erneuter Brand im Dachstuhl festgestellt. Zum Löschen des Brandes mussten Teile des Daches abgedeckt werden. Gegen 21.30 Uhr war der Brand gelöscht. Die Bekämpfung der Glutnester, zu welcher die Isolierung im Ober- und Dachgeschoss entfernt werden musste, dauerte bis 23.30 Uhr. Es wurde niemand verletzt, der Sachschaden kann noch nicht beziffert werden. Die Ermittlungen zur Brandursache dauern an.

Aufgrund des gefrierenden Löschwassers muss die Straße bis zum Morgen gesperrt werden. Neben der Feuerwehr war der Rettungsdienst mit fünf Fahrzeugen und 10 Einsatzkräften, sowie das Polizeirevier Herrenberg mit zwei Streifen vor Ort.

 

 

 

 

 

Mehrere Verletzte bei schwerem Unfall bei Ehningen

Ein 33jähriger Fahrer eines Hyundai befuhr am späten Dienstagabend gegen 18:45 Uhr die K1000 von Ehningen kommend in Richtung Hildrizhausen und geriet aus noch ungeklärter Ursache in den Gegenverkehr. Hier kam es im weiteren Verlauf zu einem Frontalzusammenstoß mit dem Pkw Mercedes eines 23 Jährigen. Durch den Verkehrsunfall wurde der Verursacher in seinem Fahrzeug eingeklemmt und musste durch die Feuerwehr aus seinem Pkw befreit werden. Der eingeklemmte Fahrer erlitt schwere Verletzungen und musste ins Krankenhaus verbracht werden. Der 23 jährige Fahrer des Mercedes, sowie sein 63 jähriger Beifahrer wurden ebenso leicht verletzt, wie eine 54 Jährige, die zum Unfallzeitpunkt auf dem Rücksitz des Mercedes saß. Bei dem Verkehrsunfall entstand ein Gesamtschaden in Höhe von 60.000 EUR. Die Staatsanwaltschaft Stuttgart ordnete die Erstellung eines Gutachtens an. Die Feuerwehr war mit 3 Fahrzeugen und 18 Mann, der Rettungsdienst mit einem Notarzt sowie drei RTW vor Ort. Die K1000 musste für die Dauer der Unfallaufnahme bis 23:00 Uhr gesperrt werden. Zu nennenswerten Verkehrsbehinderungen kam es bislang nicht.

 

Weil der Stadt: Gebäudebrand

Am Sonntagabend kam es auf einem Reiterhof im Süden von Weil der Stadt gegen 20:30 Uhr zu einem Gebäudebrand. Die Brandursache ist derzeit ungeklärt. Vermutlich entzündete sich Futtermittel, das im Anbau einer Scheune gelagert war. Der Anbau wurde durch den Brand komplett zerstört. Eine Außenwand der Scheune stand ebenfalls in Flammen. Für die Tiere, die auf dem Reiterhof untergebracht sind, bestand keine ernsthafte Gefahr. Durch die Feuerwehr, die mit 11 Fahrzeugen und 72 Mann vor Ort war, konnte das Feuer zügig gelöscht werden. Die Scheune ist nicht einsturzgefährdet. Der 55 Jahre alte Besitzer wurde beim Versuch das Feuer zu löschen leicht verletzt. Er wurde zur Untersuchung ins Krankenhaus eingeliefert. Der Rettungsdienst war mit vier Fahrzeugen und sieben Mann vor Ort. Es entstand Sachschaden in Höhe von rund 20.000 Euro.

Böblingen: Wohnungsbrand

Ein technischer Defekt an einer Dunstabzugshaube war vermutlich die Ursache für einen Brand, der am Sonntag gegen 17:00 Uhr in der Kopernikusstraße in Böblingen ausbrach. Die Anwohner machten durch lautes Rufen auf sich Aufmerksam, wodurch ein Nachbar zur Hilfe eilte und versuchte mit einem Feuerlöscher die Flammen zu löschen. Hierbei verletzte sich der Nachbar leicht. Die Feuerwehr war mit vier Fahrzeugen und 15 Einsatzkräften vor Ort. Der entstandene Sachschaden beträgt etwa 10.000 Euro.

Leonberg: Linienbus gegen Leitplanke, ein Fahrgast wurde leicht verletzt

Am Samstag gegen 12.30 Uhr befuhr eine 43jährige Busfahrerin mit einem Linienbus die K1009 von der B295 kommend in Fahrtrichtung Warmbronn. Vermutlich auf Grund schneeglatter Fahrbahn kam der Bus von der Fahrbahn ab und kollidierte mit der Leitplanke, wo der Bus zum Stehen kam. Hierbei wurde eine 88Jährige, die als Fahrgast im Bus saß, leicht verletzt. Sie kam in ein Krankenhaus. Mit einem Ersatzbus konnten die Fahrgäste ihre Fahrt fortsetzen. Der Linienbus musste mithilfe eines Krans geborgen werden. Der Rettungsdienst war mit einem Rettungswagen vor Ort. Die K1009 wurde während der Unfallaufnahme für die Dauer von etwa 20 Minuten voll gesperrt. Die Aufräumarbeiten dauerten bis etwa 16:30 Uhr. Es kam zu keinen nennenswerten Verkehrsbehinderungen. Bei dem Unfall entstand ein Gesamtschaden von etwa 82.000 EUR.

 

Weil der Stadt, OT Merklingen – Kurzschluss verursacht Kabelbrand in Mehrfamilienhaus

Ein Kurschluss verursachte gegen 18:40 Uhr einen Kabelbrand in einem Mehrfamilienhaus in Weil der Stadt, Ortsteil Merklingen, nachdem ein 45-Jähriger Arbeiten an einem Sicherungskasten durchgeführt hatte. Dieser versuchte noch erfolglos, den hierdurch entstandenen Brand zunächst selbst zu löschen. Durch die starke Rauchentwicklung musste das gesamte Gebäude durch die Feuerwehr geräumt werden. Der 45-jährige erlitt eine Rauchgasvergiftung und musste in ein Krankenhaus eingeliefert werden. Am Gebäude entstand Sachschaden in Höhe von etwa 50.000 Euro. Das Gebäude konnte aufgrund der defekten Elektrik für die Bewohner nicht mehr freigegeben werden. Für elf Personen musste eine Ersatzunterkunft gesucht werden. Zehn Personen kamen privat unter, eine Person wurde in einer städtischen Einrichtung untergebracht. Die Feuerwehr war mit 8 Fahrzeugen und 52 Mann, der Rettungsdienst mit 7 Fahrzeugen und 19 Mann im Einsatz.