Alle Beiträge von FM-Media

BAB 8, Leonberg: Zeugenaufruf nach Verkehrsunfall mit fünf Verletzten

Die Verkehrspolizeidirektion Ludwigsburg, Tel. 0711/6869-0, sucht Zeugen, die Hinweise zu einem folgenschweren Unfall auf der A8 zwischen dem Autobahnkreuz Stuttgart und der Anschlussstelle Leonberg-Ost, sowie zur Fahrweise eines silbernen Mercedes C-Klasse geben können. Am Freitag gegen 16.30 Uhr war eine 21-jährige Fahrerin eines silbernen Mercedes C-Klasse mit BB-Kennzeichen auf dem linken von vier Fahrstreifen in Fahrtrichtung Karlsruhe unterwegs, als sie, vermutlich aus gesundheitlichen Gründen, auf den rechten Fahrstreifen wechselte und ihre Geschwindigkeit stark verlangsamte. Bereits zuvor war dieser Pkw im Baustellenbereich gegenüber der Tank- und Rastanlage Sindelfinger Wald durch auffällige Fahrweise und Überholen auf dem Standstreifen aufgefallen. Ein bereits rechts befindlicher Lastzug erkannte die Situation und wechselte den Fahrstreifen. Dies wurde von einer 78-jährigen VW-Fahrerin bemerkt, welche fast bis zum Stillstand abbremsen musste. Der dahinter fahrende 30-Jährige, welcher mit seinem Lkw aufgrund zu geringem Mindestabstand und nicht angepasster Geschwindigkeit nicht mehr in der Lage war, weder rechtzeitig anzuhalten noch auszuweichen, prallte mit voller Wucht auf den VW der 78-Jährigen. Der VW wurde durch den Aufprall quer zur Fahrbahn beschleunigt und kollidierte mit dem Fahrzeugheck des silbernen Mercedes. Bei dem Zusammenstoß wurde die Fahrerin des VW schwer, ihre drei Insassen sowie die Mercedesfahrerin jeweils leicht verletzt. Der Sachschaden beläuft sich auf insgesamt ca. 46.000 Euro. Die Feuerwehr Leonberg war mit 7 Fahrzeugen und 22 Wehrleuten vor Ort. Außerdem wurden drei Rettungsfahrzeuge, ein Krankentransportfahrzeug sowie 9 Rettungskräfte und eine Besatzung des Technischen Hilfswerks hinzugezogen. Für die Überprüfung des Verursachers und dessen Lastzuges waren Beamte des Lkw-Kontrolltrupps der Verkehrspolizei Ludwigsburg eingesetzt. Die beiden rechten Fahrstreifen wurden für die Zeit der Unfallaufnahme und Bergung der Fahrzeuge gesperrt.

 

Alarmauslösung an einer Rutesheimer Schule führt zu Großeinsatz

Einen Großeinsatz von Polizei und Rettungskräften hatte am Freitagvormittag ein Amok-Alarm an der Theodor-Heuss-Schule in Rutesheim zur Folge, der gegen 10:30 Uhr aus noch ungeklärter Ursache ausgelöst worden war. Zum Zeitpunkt des Alarmeingangs befanden sich etwa 185 Schülerinnen und Schüler mit ihren Lehrkräften im Gebäude, die sich daraufhin in den Klassenräumen in Sicherheit brachten. Die Polizei sperrte das Schulgelände großräumig ab und Interventionskräfte durchsuchten die Schule Stockwerk für Stockwerk. Um 11:25 Uhr war diese Maßnahme abgeschlossen und es konnte Entwarnung gegeben werden.

Die Schülerinnen und Schüler werden derzeit mit den Lehrkräften von der Polizei aus der Schule begleitet, von Betreuungskräften vor Ort versorgt und ihren Eltern übergeben. Die polizeilichen Ermittlungen zur Ursache der Alarmauslösung dauern noch an.

 

Update: Rutesheim: Technischer Defekt als Ursache des Fehlalarms an Schule

 Ein technischer Defekt an der Alarmanlage ist den polizeilichen Ermittlungen zufolge verantwortlich für die Alarmauslösung heute Vormittag um 10:30 Uhr an der Theodor-Heuss-Schule in Rutesheim. Die polizeilichen Maßnahmen an der Schule sind mittlerweile abgeschlossen.

BAB 81/Leonberg: Unfall mit 80.000 Euro Sachschaden

Im stockenden Verkehr ereignete sich am Donnerstag gegen 16.50 Uhr im Engelbergtunnel in Fahrtrichtung Heilbronn ein Unfall zwischen einem Sattelzug und einem LKW mit Anhänger. Der 46 Jahre alte Sattelzuglenker war vermutlich mit nicht an die Verkehrsverhältnisse angepasster Geschwindigkeit unterwegs. Aufgrund dessen bemerkte er wohl nicht, dass der 42-jährige LKW-Fahrer vor ihm abbremsen musste. Hierauf prallte der Sattelzug gegen den Anhänger, der am LKW hing. Der 46-Jährige im Sattelzug war nicht ordnungsgemäß angegurtet. Er wurde verletzt. Sein Sattelzug war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Während der Unfallaufnahme blieb der rechte Fahrstreifen bis gegen 19.25 Uhr gesperrt. Die Autobahnmeisterei kümmerte sich um die Reinigung der Fahrbahn, da Betriebsflüssigkeiten ausgelaufen waren. Es entstand ein Gesamtsachschaden in Höhe von etwa 80.000 Euro.

 

Gemeinsame Sache bei der Pressearbeit

Getreu dem Motto „in Krisen Köpfe kennen“ machen die beiden Feuerwehren in Böblingen und Grafenau nun neuerdings gemeinsame Sache bei der Pressearbeit. Eine gelungene Aktion, bei der nun beide Wehren gegenseitig voneinander profitieren: „Interkommunale Zusammenarbeit Presse“ nennt sich die Kooperation der beiden Pressesprecher, die vor allem bei Großschadenslagen und Ereignissen mit besonderer Bedeutung zum Einsatz kommt.

Böblingen / Grafenau. Bereits seit längerer Zeit unterstützen sich die beiden Pressesprecher der Feuerwehren Böblingen und Grafenau gegenseitig. In der Vergangenheit zählten vor allem gemeinsame Übungen und Ausbildungen aber auch ein Einsatz – dem Großbrand im Industriegebiet „Hulb“ im Juni dieses Jahres – dazu. Nun haben die beiden Kommandanten eine Vereinbarung getroffen: Bei großen Einsätzen werden die Pressesprecher aus Böblingen und Grafenau gegenseitig automatisch alarmiert. „Wir haben hierzu unsere Alarm- und Ausrückeordnung angepasst, eine eigene digitale Alarmadresse erstellt und entsprechendes Equipment angeschafft“ erläutert der Böblinger Kommandant Thomas Frech. „Oftmals sind die eigenen Presseleute bei Einsätzen gebunden und nicht sofort greifbar, weil sie beispielsweise im Innenangriff tätig sind oder ein Fahrzeug bedienen. Um trotzdem der wichtigen Öffentlichkeitsarbeit nachzukommen, holen wir uns bei bestimmten Stichworten nun interkommunale Unterstützung“ so der Brandoberamtsrat weiter. Während der Pressesprecher in Böblingen hauptamtlicher Feuerwehrmann ist und sein Stellvertreter sich ehrenamtlich in der Feuerwehr engagiert, sieht die Lage in Grafenau ein wenig anders aus: Hier wird noch rein auf freiwillige Kräfte gebaut. „Das bringt natürlich die Gegebenheit mit, dass unser Fachmann für die Presse nicht immer zur Stelle sein kann, oder aber ebenfalls im Einsatzgeschehen eingebunden ist“ erläutert Kommandant Thomas Butsch, der seit fast 25 Jahren in Grafenau die Regie führt. Aber nicht nur die gegenseitige Ausfallsicherheit soll durch die Kooperation abgedeckt sein: „Bei großen Einsätzen ist ein Pressesprecher schnell am Rande seiner Kapazität angelangt. O-Töne wollen abgegeben, Sozialen Medien bedient und Fotos angefertigt werden. Manchmal muss auch eine Funktion in der Einsatzleitung besetzt werden. Hierzu benötigen wir ausgebildetes Personal“.

Diese Fachmänner haben die beiden Wehren in ihren Pressesprechern Mario Schnepf und Tobias Wankmüller (beide Böblingen) sowie Gianluca Biela (Grafenau) wahrlich gefunden. Mario Schnepf ist hauptamtlich bei der Feuerwehr Böblingen angestellt, betreut das Sachgebiet Öffentlichkeitsarbeit. Tobias Wankmüller ist als IT-Spezialist angestellt und engagiert sich seit Jahren im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit. Beide nehmen zudem eine Gruppenführerfunktion in der Kreisstadt wahr. Gianluca Biela studiert Wirtschaftswissenschaften und bringt mit der Vertiefung Marketing bereits einen wichtigen Baustein für die Kommunikation mit dem Bürger mit. Beide haben schon zahlreiche Lehrgänge und Seminare der Landesfeuerwehrschule besucht und sich durch die Erarbeitung gemeinsamer Einsatzstandards intensiv mit der Thematik vertraut gemacht. Die Pressearbeit standardisiert sowie gleichzeitig qualitativ hochwertig und informativ zu gestalten ist dabei das selbsterklärte Ziel.

„Ich bin froh, dass wir auf die Fachmänner zurückgreifen können“, weiß sich Böblingens Kommandant Thomas Frech beruhigt, kommt eine derart größere Lage bei ihm doch häufiger vor, denkt man an Einsätze wie den Großbrand bei der Firma Reisser, einem Tiefgaragenbrand an Silvester oder erst neuerlichem Bombenfund im Stadtwald zurück. Und auch in Grafenau, wo es im März zu einem Gebäudebrand kam, hat sich herausgestellt, dass in der Krise ohne bekannte Köpfe und gegenseitige Unterstützung nichts geht.

Rückhalt bekommen die beiden Pressesprecher durch ihr jeweiliges Team im Sachgebiet. Hier sind ambitionierte Fotografen, Internet-Experten und Social-Media-Fachleute ebenso zu finden wie Schreiberlinge und Organisationstalente. Nur durch das perfekte Zusammenspiel aller, sind die Brandschützer auch für diesen Teil der Krisenbewältigung gut gerüstet, sind sich Biela und Schnepf einig.

 

V. l.n .r Thomas Frech, Kommandant FW Böblingen, Mario Schnepf und Tobias Wankmüller FW Böblingen, Gianluca Biela FW Grafenau und Thomas Butsch Kommandant FW Grafenau

 

 

Schönaich: Verkehrsunfall mit einem Leichtverletzten

Auf der Kreisstraße 1057 war der Fahrer eines Skoda Fabia am Dienstagabend in Richtung Steinenbronn unterwegs. Dabei geriet er gegen 21:30 Uhr am Ortsausgang Schönaich zunächst nach rechts in den Grünstreifen und verlor dabei die Kontrolle über sein Fahrzeug. Im weiteren Verlauf kollidierte der Skoda mit einem Baum, überschlug sich schließlich und kam dann an einem weiteren Baum auf dem Dach zum Liegen. Der 24 Jahre alte Fahrer zog sich durch den Aufprall, bei dem der Motorblock aus dem Fahrzeug gerissen wurde, glücklicherweise nur leichte Verletzungen zu. Er wurde vom Rettungsdienst zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf insgesamt rund 15.000 Euro. Aufgrund ausgelaufener Betriebsstoffe kam die Feuerwehr Schönaich zum Einsatz. Für die Dauer der Bergungsarbeiten war die K 1057 gesperrt. Zu nennenswerten Behinderungen kam es dadurch aber nicht.

 

Staatsanwaltschaft und Polizei Stuttgart geben bekannt: Spaziergänger nach Unfall gestorben

Ein 75 Jahre alter Mann ist am Mittwoch (06.12.2017) nach einem Unfall an der Magstadter Straße verstorben. Der Mann war gegen 17.00 Uhr zu Fuß in der Nähe des Neuen Sees unterwegs und wollte die Magstadter Straße zum Neubruchtorweg hin überqueren. Einem vom Schattengrund aus herannahenden 72 Jahre alten Autofahrer gelang es offenbar nicht mehr zu bremsen. Es kam zum Zusammenstoß, bei dem der 75-Jährige sich schwer verletzte. Rettungsdienst und Notarzt waren vor Ort, kümmerten sich um den Mann und brachten ihn in ein Krankenhaus, wo er schließlich seinen Verletzungen erlag.

 

BAB 8 Leonberg: Auffahrunfall mit Schwerverletzten

Am Montag gegen 13:45 Uhr kam es auf der dreispurigen BAB 8 in Fahrtrichtung München auf Höhe der Anschlussstelle Leonberg-West zu einem Verkehrsunfall, bei dem insgesamt fünf Pkw involviert waren. Nach einem vorangegangenen Auffahrunfall, der sich auf dem linken Fahrstreifen zwischen zwei Autos ereignet hatte, kam es zu einem weiteren folgenschweren Unfall. Nach bisherigen Erkenntnissen fuhr beim vorangegangen Unfall ein 75 Jahre alter Mercedes-Fahrer auf einen BMW auf, dessen 37 Jahre alter Fahrer wohl verkehrsbedingt abbremsen musste. Im weiteren Verlauf konnte ein 31-Jähriger, der in einem Audi saß, noch rechtzeitig hinter der Unfallstelle anhalten und ein Warndreieck zur Absicherung aufstellen. Eine nachfolgende 23-jährige Opel-Lenkerin, die ebenfalls auf dem linken Fahrstreifen unterwegs war, erkannte die Situation mutmaßlich zu spät und fuhr auf den Audi auf. Dieser wurde durch die Wucht des Aufpralls auf den BMW und der wiederum vermutlich noch auf den Mercedes geschoben. Nach dem Zusammenstoß wurde der Opel nach rechts abgewiesen und stieß gegen einen Range Rover mit Anhänger, dessen 60 Jahre alter Fahrer auf dem rechten Fahrstreifen fuhr. Der Anhänger riss in der Folge vom Pkw ab und blieb auf der Seite im Bereich des Standstreifens liegen. Durch den Unfall wurden der 75 Jahre alte Mercedes und seine 74-jährige Beifahrerin schwer verletzt. Darüber hinaus zogen sich der 37-jährige BMW-Lenker, der 31 Jahre alte Audi-Fahrer sowie seine 26 Jahre alte Beifahrerin und die 23 Jahre alte Opel-Lenkerin leichte Verletzungen zu. Vier der insgesamt sechs verletzten Personen mussten anschließend vom Rettungsdienst in Krankenhäuser gebracht werden. Der entstandene Sachschaden wurde auf etwa 90.000 Euro geschätzt. Alle Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und wurden abgeschleppt. Ein Rettungshubschrauber und die Autobahnmeisterei Ludwigsburg waren ebenfalls an der Unfallstelle eingesetzt. Während der Unfallaufnahme war die Autobahn bis 16:00 Uhr voll gesperrt. Eine örtliche Umleitung wurde eingerichtet. Im Zuge von Bergungsarbeiten ist derzeit der rechte Fahrstreifen noch gesperrt. Es bildete sich ein Rückstau von etwa acht Kilometern.