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Renningen: Vorfahrtsmissachtung hat Leichtverletzten und Stromausfall im Gewerbegebiet zur Folge

Am Samstag gegen 16.55 Uhr fuhr der 48-jährige Fahrer eines Mercedes-Benz Klein-Lkw`s auf der vorfahrtberechtigen Benzstraße in Richtung Rutesheimer Straße. An der Kreuzung zur Raitestraße näherte sich der 56-jährige Fahrer eines VW Touraeg. Dieser überquerte die Kreuzung in Richtung Steinbeisstraße und übersah dabei den Klein-Lkw. Im Kreuzungsbereich kollidierten beide Fahrzeuge. Der Mercedes-Benz wurde durch die Wucht des Aufpralls um 180° gedreht, schleuderte gegen einen Verteilerkasten der Stromversorgung und schließlich gegen ein Firmenschild. Der 48-Jährige wurde dabei leicht verletzt und durch den Rettungsdienst zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus transportiert. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. In der Zeit zwischen 16.55 Uhr und 21.30 Uhr stand für das Gewerbegebiet kein Strom zur Verfügung. Durch Mitarbeiter des Stromversorgers konnte die Stromzufuhr zwischenzeitlich wieder hergestellt werden. Der Sachschaden beläuft sich auf 95.000 Euro.

 

Holzgerlingen: Balkon und Dachgeschoss in Brand geraten

Am frühen Samstagmorgen wurde der Integrierten Leitstelle des Landkreises Böblingen gegen 02.47 Uhr mitgeteilt, dass es in der Bühlenstraße brennen würde. Ersten Ermittlungen zufolge geriet ein geschlossener Aufenthaltsraum auf dem Balkon eines Wohnhauses aus bislang noch ungeklärter Ursache in Brand. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte hatte das Feuer bereits auf das Dachgeschoss des Hauses übergegriffen. Die Feuerwehr Holzgerlingen, die sich mit sechs Fahrzeugen, einem Drehleiterfahrzeug und 45 Einsatzkräften vor Ort befand, brachte das Feuer rasch unter Kontrolle. Die Hausbewohner hatten das Gebäude bereits verlassen. Ein 58-jähriger Bewohner versuchte allerdings noch kurz zuvor eigenständig zu löschen. Dabei zog er sich leichte Verletzungen in Form einer Rauchgasintoxikation zu, die vom Rettungsdienst behandelt wurde. Der 58-Jährige und die weiteren Hausbewohner wurden vorsorglich in ein Krankenhaus transportiert. Nach ambulanter Behandlung wurden zwischenzeitlich alle Bewohner wieder aus dem Krankenhaus entlassen. Ein Übergreifen der Flammen auf ein Nachbargebäude konnte verhindert werden. Dessen beide Bewohner mussten vorsorglich für die Dauer des Einsatzes ihre Wohnung verlassen. Die beiden Bewohner konnten bereits wieder in ihr Wohnhaus zurückkehren. Die Bewohner des vom Brand betroffenen Wohnhauses kamen zwischenzeitlich bei Angehörigen unter. Das Dachgeschoss des Wohnhauses ist derzeit unbewohnbar. Der Sachschaden beläuft sich auf 50.000 Euro. Die Ermittlungen zur Brandursache dauern an. Der Rettungsdienst war mit vier Fahrzeugen und 14 Helfern im Einsatz. Das Polizeipräsidium Ludwigsburg hatte fünf Fahrzeuge und zehn Einsatzkräfte vor Ort.

 

 

 

 

Scheune niedergebrannt

us bislang unbekannter Ursache ist in der Nacht auf Donnerstag (30.11.2017) eine Scheune an der Bernhauser Straße in Brand geraten und vollständig niedergebrannt. Der Besitzer verständigte gegen 01.20 Uhr Feuerwehr und Polizei. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte stand die aus Blech bestehende, etwa 60 Meter lange und 25 Meter breite Scheune bereits vollständig in Flammen. In der Scheune befanden sich offenbar neben Heu und Stroh auch ein Traktor, ein Lastwagen, Anhänger und landwirtschaftliche Geräte. Der entstandene Sachschaden dürfte sich nach ersten Schätzungen auf mehrere Hunderttausend Euro belaufen. Die Ermittlungen zur Brandursache dauern an.

Tödlicher Verkehrsunfall nach Überholmanöver

Ein tragischer Verkehrsunfall mit tödlichem Ausgang und drei schwerstverletzten Personen hat sich am Mittwochabend auf der K 6939 bei Ergenzingen ereignet. Die 22-jährige Fahrerin eines Renault Clio befuhr um 21.35 Uhr die Kreisstraße von Seebronn kommend in Richtung Ergenzingen. Nach der Überführung über die BAB 81 überholte sie ein vorausfahrendes Fahrzeug und übersah dabei aus bislang unbekanntem Grund einen entgegenkommenden Mercedes-Benz, der mit drei Personen besetzt war. Es kam zur Frontalkollision, wobei die 22-Jährige aus dem Landkreis Calw unmittelbar an den Folgen des heftigen Aufpralls verstarb. Der 24-jährige Fahrer des Mercedes und seine 20- und 28-jährigen Mitfahrer erlitten schwerste Verletzungen. Zudem wurde der Fahrer in seinem Fahrzeug eingeklemmt und musste von der Feuerwehr Rottenburg befreit werden. Er wurde mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen. Mehrere Notärzte waren vor Ort und versorgten die Verletzten, bevor auch die beiden Mitfahrer durch den Rettungsdienst in Kliniken eingeliefert wurden. Bei dem Unfall entstand ein Gesamtschaden in Höhe von insgesamt 10 000 Euro. Die K 6939 musste während der Unfallaufnahme bis gegen 02.00 Uhr voll gesperrt werden, der Verkehr wurde örtlich umgeleitet. Dabei kam es zu keinen nennenswerten Behinderungen. Zur Klärung des genauen Unfallhergangs wurde ein Sachverständiger hinzugezogen. Die Ermittlungen dauern noch an.

 

Update:

Rottenburg (TÜ): Schwerverletzter Mitfahrer erlag seinen Verletzungen (Nachtrag zur Pressemitteilung vom 30.11.2017/04.54 Uhr)

Seinen schweren Verletzungen, die er bei dem Verkehrsunfall am Mittwochabend auf der K 6939 bei Ergenzingen erlitten hatte, ist ein 20-Jähriger am Donnerstagmittag erlegen.

Wie bereits berichtet, befuhr eine 22-Jährige gegen 21.35 Uhr mit einem Renault Clio die Kreisstraße von Seebronn herkommend in Richtung Ergenzingen. Auf einem übersichtlichen Streckenabschnitt überholte sie ein Fahrzeug und stieß frontal mit einer Mercedes C-Klasse zusammen, die von einem 24-Jährigen gefahren wurde. Die Kollision war so heftig, dass die junge Frau unmittelbar an den Folgen des Aufpralls verstarb. Der 24-Jährige sowie seine beiden Mitfahrer im Alter von 20 und 28 Jahren wurden mit lebensgefährlichen Verletzungen in verschiedene Kliniken gebracht. Trotz intensivmedizinischer Versorgung starb der 20-Jährige, der sich zum Unfallzeitpunkt im Fond des Mercedes befunden hatte, in einer Spezialklinik an seinen schweren Verletzungen. (ms)

Magstadt: Verkehrsunfallflucht fordert 60.000 Euro Sachschaden

Ein Sachschaden von rund 60.000 Euro forderte eine Verkehrsunfallflucht, die sich am Donnerstag gegen 11:25 Uhr auf der BAB 8 zwischen dem Autobahnkreuz Stuttgart und der Anschlussstelle Leonberg-Ost ereignete. Auf der vierspurigen Autobahn befuhr ein bislang unbekannter Sattelzuglenker von München kommend in Richtung Karlsruhe den zweiten Fahrstreifen. Im weiteren Verlauf wechselte er auf den dritten Fahrstreifen, wobei er mutmaßlich einen nachfolgenden Sattelzuglenker übersah, der dort unterwegs war. Um einen Zusammenstoß zu vermeiden, wechselte der Sattelzuglenker auf die linke Spur. Dort stieß er schließlich mit einem weiteren Sattelzug zusammen, der in der Folge gegen die Mittelbetonleitwand gedrückt wurde. Beide Fahrer blieben glücklicherweise unverletzt. Der unbekannte Sattelzuglenker, der vermutlich mit einer grünen Volvo-Sattelzugmaschine unterwegs war, setzte seine Fahrt indes unbeirrt in Richtung Karlsruhe fort. Die polizeilichen Ermittlungen zum Unfallverursacher dauern an. Unfallzeugen, werden gebeten, sich mit der Verkehrspolizeidirektion Ludwigsburg, Tel. 0711/6869-0, in Verbindung zu setzen. Durch die Kollision waren eine Sattelzugmaschine und ein Sattelauflieger nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Im Zuge der Bergungsmaßnahmen mussten die beiden linken Fahrstreifen bis etwa 15:20 Uhr gesperrt werden. Hierdurch bildete sich ein Rückstau von etwa acht Kilometern.

 

Ehningen: Lkw bleibt an Brücke hängen

Mit seinem nicht korrekt eingefahrenen Ladekran ist ein 55-jähriger Lkw-Fahrer am Montag gegen 13:45 Uhr auf der A 81 Singen-Stuttgart zwischen den Anschlussstellen Ehningen und Böglingen-Hulb an einer Brücke hängen geblieben. Der Fahrer zog sich dabei Verletzungen zu und wurde vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. An seinem Lkw entstand Totalschaden. Die kleinere Brücke wurde zwar beschädigt, ist aber nach Auskunft eines hinzugezogenen Prüfingenieurs statisch nicht beeinträchtigt. Durch den Anstoß des Krans lösten sich jedoch Teile an der Brücke ab und stürzten auf die Durchgangsfahrbahn. Dadurch wurden zwei Pkw leicht beschädigt. Die Fahrbahn des rechten Fahrstreifens wurde in Mitleidenschaft gezogen und wird aktuell (16:20 Uhr) von Mitarbeitern der Autobahnmeisterei ausgebessert. Zur Überprüfung der Brücke ist auch ein Drehleiterfahrzeug der Feuerwehr im Einsatz. Aufgrund dieser Maßnahmen sind der rechte und der mittlere Fahrstreifen in Richtung Stuttgart nach wie vor gesperrt. Der entstandene Sachschaden an Brücke und Fahrbahn wird auf etwa 30.000 Euro geschätzt. (pol)

 

Calw – K 4363, Pkw gegen Baum geprallt, eingeklemmter Fahrer lebensgefährlich verletzt

Am Sonntag gegen 15.00 Uhr befuhr ein 63-jähriger Mann mit seinem Daewoo die Kreisstraße zwischen Calw-Stammheim und Gechingen. Auf gerader Strecke kam er, aus bislang unbekannter Ursache, nach links von der Fahrbahn ab und prallte gegen einen Baum. Der Mann wurde in seinem Auto eingeklemmt und musste durch die Feuerwehr Calw, welche mit 25 Einsatzkräften und 4 Fahrzeugen vor Ort war, mittels hydraulischem Rettungsgerät befreit werden. Nachdem er von der Besatzung eines Rettungswagens und dem Notarzt ersversorgt wurde, wurde er mit dem Rettungshubschrauber in einer Klinik geflogen. Er wurde lebensgefährlich verletzt. Am Daewoo entstand Totalschaden in Höhe von 1.500,- Euro. Zur weiteren Klärung des Unfallhergangs wurde, auf Anordnung der Staatsanwaltschaft, ein Gutachter hinzu gezogen. Die Kreisstraße ist momentan noch voll gesperrt. Zeugen werden gebeten sich bei der Verkehrspolizei in Pforzheim, unter der Telefonnummer 07231/186-4100, zu melden.(pol)