Archiv der Kategorie: Blaulicht

Rutesheim: Vier Verletzte bei Auffahrunfall

Vier Verletzte und rund 15.000 Euro Sachschaden forderte ein Verkehrsunfall, der sich am Dienstag gegen 15:30 Uhr auf der Landesstraße 1180 ereignete. Ein 47 Jahre alter Mercedes-Fahrer und eine 56-jährige Seat-Lenkerin waren hintereinander auf der Landesstraße von Rutesheim kommend in Richtung Perouse unterwegs. Kurz nach dem „Freizeitpark Rutesheim“ mussten beide Verkehrsteilnehmer aufgrund einer Verkehrsverdichtung ihre Fahrzeuge abbremsen. Ein nachfolgender 46-jähriger VW-Fahrer erkannte die Situation mutmaßlich zu spät und fuhr auf den Seat auf. Durch die Wucht des Aufpralls wurde dieser noch auf den Mercedes aufgeschoben. Der 47-Jährige, die 56-Jährige sowie ihre 19 Jahre alte Mitfahrerin wurden durch den Unfall leicht verletzt. Im Seat zog sich der 58 Jahre alte Beifahrer schwere Verletzungen zu und musste zusammen mit der 19-Jährigen vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht werden. Der VW und der Seat waren nicht mehr fahrbereit und wurden abgeschleppt.(pol)

Ofen brennt in einer Firma in Weil der Stadt.

Wie die Feuerwehr uns mitteilte, geriet ein Ofen einer Firma im Weil der Städter Industriegebiet am Montagmorgen in Brand. Es bildete sich eine starke Rauchentwicklung. Durch beherztes Eingreifen der Mitarbeiter konnte das Feuer schnell gelöscht werden.  Die Feuerwehr Weil der Stadt kontrollierte den Ofen und das gesamt Gebäude. Ob ein Schaden entstanden ist und was die Ursache war konnte noch nicht mitgeteilt werden. (red)

BAB 8/Leonberg: mit Sand beladener LKW umgekippt

Ein etwa 20 Kilometer langer Stau entstand am Dienstag auf der BAB 8, nachdem sich gegen 07.10 Uhr ein Unfall zwischen den Anschlussstellen Rutesheim und Leonberg-West ereignet hatte. Aus bislang ungeklärter Ursache kam ein 43-jähriger Sattelzuglenker, der in Richtung München unterwegs war, von der Fahrbahn ab und in den Grünstreifen. In der Folge lenkte er dagegen, was wohl dazu führte, dass die Zugmaschine derart einknickte, dass sie sich verkeilte. Während die Zugmaschine entgegen der Fahrtrichtung zum Stehen kam, kippte der Auflieger, der mit 26 Tonnen Sand beladen war, auf den Standstreifen und die rechte Spur. Hierbei ergossen sich einige Tonnen Sand auf den Asphalt. Darüber hinaus riss eine Hydraulikleitung und etwa 50 Liter Hydraulikflüssigkeit liefen in den Grünstreifen. In der Folge musste der rechte Fahrstreifen gesperrt werden. Zur Bergung des Sattelzugs kam ein Kran an die Unfallstelle. Der Sand musste mit einem Bagger und einem Muldenkipper aufgeladen und abtransportiert werden. Das Erdreich, in das die Hydraulikflüssigkeiten geflossen war, wurde ebenfalls abgetragen. Der 43 Jahre alte Fahrer erlitt leichte Verletzungen und wurde durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf etwa 30.000 Euro. Gegen 12.45 Uhr hatte sich der Stau aufgelöst. Die Sperrung des rechten Fahrstreifens dauert derzeit, aufgrund von Aufräumarbeiten, noch an.(pol)

 

Schwerer Motorradunfall in Böblingen – Fahrer verstirbt im Krankenhaus

Zu einem schweren Verkehrsunfall kam es am Sonntagmittag, kurz vor 13.00 Uhr, auf der Calwer Straße, Höhe Heinkelstraße. Der 58 jährige Fahrer eines Pkw VW Polo fuhr von Dagersheim kommend in Richtung Böblingen. Im weiteren Verlauf wollte er nach Links in die Flugfeld- Allee abbiegen. Da die Lichtzeichenanlage für den VW-Lenker Rot zeigte, musste dieser verkehrsbedingt anhalten. Zur gleichen Zeit befuhr ein 36-jähriger Kradfahrer mit seiner Honda den gleichen Fahrstreifen. Aus bislang unbekannter Ursache erkannte der Kradfahrer den verkehrsbedingt haltenden VW zu spät und fuhr nahezu ungebremst auf diesen auf. Durch die Wucht des Aufpralls stürzte der 36- jährige Kradfahrer und wurde dabei schwer verletzt. Der Polo-Fahrer kam mit leichten Verletzungen davon. Beide Unfallbeteiligten wurden zur medizinischen Erstversorgung in ein umliegendes Krankenhaus eingeliefert. Die Höhe des entstandenen Sachschadens beträgt nach ersten Schätzungen 15 000 Euro. Der Rettungsdienst war mit zwei Rettungswagen und einem Notarzt im Einsatz. Die Calwer Straße musste im Kreuzungsbereich für die Zeit der Unfallaufnahme teilweise gesperrt werden. (pol)

Nachtragsmeldung:

Das Polizeipräsidium teilt ihnen mit, dass der schwer verletzte Motorradfahrer seinen Verletzungen im Krankenhaus erlag. Zur Klärung des Unfallhergangs wurde ein Gutachter hinzugezogen. (pol)

 

B 464 Renningen/Magstadt: Frontalzusammenstoß mit Verletzten

Am Sonntag, gegen 10.34 Uhr, befuhr ein 54-jähriger Citroen-Lenker die Bundesstraße 464 von Renningen kommend in Richtung Magstadt. Vermutlich infolge Alkoholbeeinflussung kam dieser auf die Gegenfahrbahn. Hierbei kollidierte er nahezu frontal mit einem entgegenkommenden Ford einer 23-Jährigen. Durch den Aufprall fing der Ford im Bereich des Motorraumes Feuer, welches durch die Feuerwehr Magstadt gelöscht wurde. Der Unfallverursacher wurde leicht, die Ford-Fahrerin hingegen schwer verletzt. Beide wurden durch den Rettungsdienst in umliegende Krankenhäuser eingeliefert. Die Bundestrasse 464 war im Zuge der Unfallaufnahme für ca. 2 Stunden voll gesperrt. Eine örtliche Umleitung in Richtung Renningen war eingerichtet. Da beide Fahrzeuge nicht mehr fahrbereit waren, mussten diese abgeschleppt werden. An den Fahrzeugen entstand ein Gesamtschaden von ca. 25.000 Euro. Außerdem wurden zwei Schutzplankenelemente im Wert von ca. 260 Euro beschädigt. Zur Fahrbahnreinigung und zum Abstreuen der auslaufenden Betriebsflüssigkeiten war die Feuerwehr Magstadt mit 10 Mann und 2 Fahrzeugen vor Ort, sowie 2 Abschleppunternehmen zur Bergung der Fahrzeuge. Die Polizei war mit 4 Fahrzeugen des Revieres Sindelfingen, sowie 1 Fahrzeug aus Leonberg zur Umleitung und Absicherung im Einsatz. Die Aufnahme erfolgte durch die Verkehrspolizei Ludwigsburg. 1 Notarzt und 2 Rettungswagen waren zur Versorgung der Verletzten eingesetzt. (pol)

 

Fußgängerin gegen Stadtbahn gelaufen

Eine 24 Jahre alte Fußgängerin hat am Donnerstagmittag (20.04.2017) in der Straße Am Wallgraben die Stadtbahngleise überquert und dabei offensichtlich die ankommende Stadtbahn übersehen. Die Frau erlitt augenscheinlich leichte Kopfverletzungen und wurde von Rettungskräften vorsorglich in ein Krankenhaus gebracht. Die 24-Jährige wollte gegen 15.30 Uhr an einem Übergang den Gleisbereich überqueren, übersah hierbei die Stadtbahn der Linie U3, die in Richtung Plieningen unterwegs war. Der Stadtbahnfahrer konnte die Bahn noch vor dem Aufprall fast bis zum Stillstand abbremsen, einen seitlichen Zusammenstoß mit der Frau jedoch nicht mehr verhindern. Die 24-Jährige trug offenbar Kopfhörer und war möglicherweise dadurch abgelenkt. Die Ermittlungen hierzu dauern an. Der Stadtbahnverkehr war bis 16.15 Uhr unterbrochen, ein Ersatzverkehr wurde eingerichtet. Zeugenhinweise nimmt die Verkehrspolizei unter der Rufnummer +4971189904100 entgegen.(pol)

 

Weissach: Brand eines Einfamilienhauses

Eine leicht verletzte Person und Sachschaden in Höhe von etwa 100.000 Euro forderte ein Brand am Donnerstag in der Hindenburgstraße in Weissach. Kurz nach 12.00 Uhr bemerkte die Bewohnerin des Einfamilienhauses das Feuer, das aus bislang unbekannter Ursache in einem nicht bewohnten Zimmer im Erdgeschoss ausbrach, und alarmierte Polizei und Feuerwehr. Die Flammen breiteten sich im weiteren Verlauf im Erdgeschoss aus. Die Freiwilligen Feuerwehren Leonberg, Rutesheim und Weissach waren mit insgesamt 40 Wehrleuten und sechs Fahrzeugen im Einsatz. Gegen 12.50 Uhr war das Feuer gelöscht. Die Bewohnerin erlitt eine leichte Rauchgasvergiftung und wurde vor Ort durch den Rettungsdienst behandelt. Das Gebäude ist derzeit nicht bewohnbar, weshalb die 50-Jährige durch die Gemeinde Weissach untergebracht wird. Die Ermittlungen dauern an.(pol)

 

Fahrzeugbrand auf der L 1187, Gemarkung Leonberg

Am Ostersonntag befuhr ein VW-Golf Lenker gegen 11.20 Uhr die L 1187 von der Anschlussstelle der Autobahn A 81 Leonberg-Ost kommend in Fahrtrichtung des ADAC Übungsverkehrsplatzes. In einer lang gezogenen Rechtskurve bemerkte der Fahrer, dass es unter seiner Motorhaube brennt. Er schaffte es noch rechtzeitig, sein Fahrzeug abzustellen und es unverletzt zu verlassen. Für die Dauer der Löscharbeiten der Feuerwehr Leonberg, welche mit drei Fahrzeugen und zwölf Mann vor Ort war, musste die Straße von der Polizei, welche mit zwei Streifen im Einsatz war, gesperrt werden. Das Fahrzeug war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Durch die enorme Hitzeentwicklung tropfte geschmolzenes Aluminium Motorblocks auf den Asphalt. Die Ursache des Brandes sowie der entstandene Sachschaden am Fahrzeug und der Fahrbahn ist derzeit noch nicht bekannt. Die Fahrbahn muss durch eine Spezialfirma am Mittwoch saniert werden. Der Bereich um die beschädigte Stelle wurde durch die Straßenmeisterei Leonberg abgesichert. (pol).