Polizeiberichte vom 10.9.2020

BAB81 Anschlussstelle Ehningen / K1077: 20.000 Euro Sachschaden und Leichtverletzte nach Verkehrsunfall

Zwei Leichtverletzte und etwa 20.000 Euro Sachschaden ist die Bilanz eines Verkehrsunfalles auf der Kreisstraße 1077 (K1077) auf Höhe der Anschlussstelle Ehningen der Bundesautobahn 81 (BAB81). Eine 51-Jährige wollte mit ihrem VW von Böblingen kommend an der Anschlussstelle nach links abbiegen und übersah dabei vermutlich einen aus der Gegenrichtung anfahrenden 44-Jährigen in einem VW. In der Folge kollidierten die beiden VW im Kreuzungsbereich miteinander und die Fahrzeuglenker wurden hierbei leicht verletzt. Da beide Fahrzeuge nicht mehr fahrbereit waren, mussten sie durch ein Abschleppunternehmen geborgen werden. (pol)

Böblingen: Alkoholisierte 32-Jährige verursacht insgesamt 12.000 Euro Sachschaden bei Schnellrestaurant

Gegen 13:30 Uhr verursachte am Mittwoch eine 32-Jährige mit ihrem Renault mehrere Sachschäden im Drive-In Bereich eines Schnellrestaurants in der Königsberger Straße in Böblingen. Ursprünglich wollte die Frau wohl mit ihrem Wagen an den im Drive-In wartenden Pkw vorbeifahren, als ihr Wagen zunächst mit einem Pfosten kollidierte. Nach der Kollision soll sie dann mit aufheulendem Motor und einer hohen Geschwindigkeit an den wartenden Pkw vorbeigefahren sein. Dabei stieß sie zunächst mit einem weiteren Pfosten zusammen und in der Folge noch mit dem Dacia eines 31-Jährigen. Der Renault wurden bei den Zusammenstößen so stark beschädigt, dass das Fahrzeug nicht mehr fahrbereit war. Bei der Unfallaufnahme durch Polizeibeamte des Polizeireviers Böblingen bestätigte sich durch einen durchgeführten Atemalkoholtest der Verdacht einer Alkoholisierung der 32-Jährigen. Sie musste sich daraufhin einer Blutentnahme in einem Krankenhaus unterziehen. Ihr Führerschein wurde beschlagnahmt. (pol)

Böblingen: Kriminalpolizei sucht Zeugen nach Raub

Die Kriminalpolizei des Polizeipräsidiums Ludwigsburg ermittelt nach einem Raub in der Bahnhofstraße in Böblingen am Mittwoch gegen 24:00 Uhr und sucht Zeugen zu diesem Vorfall. Dem bisherigen Ermittlungsstand nach wurde ein 25-Jähriger durch eine fünfköpfige Gruppe in der Bahnhofstraße zunächst angesprochen. Einer der Täter soll dann versucht haben, dem jungen Mann den Geldbeutel aus der Hosentasche zu nehmen. Als der 25-Jährige das verhindern wollte, sei er dann von den Tätern zu Boden gestoßen, geschlagen und getreten worden sein. In der Folge habe man ihm den Geldbeutel entrissen und die Täter flüchteten zu Fuß vom Tatort. Der 25-Jährige wurde bei dem Überfall leicht verletzt und durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht.

Die Täter wurden als etwa 180 Zentimeter groß, etwa 20 bis 25 Jahre alt und mit südländischem Erscheinungsbild beschrieben.

Zur Bekleidung ist folgendes bekannt:

Täter 1: weiße Trainingsjacke, dunkle Jogginghose, dunkle kurze Haare, Vollbart

Täter 2: schwarzer Trainingsanzug, schwarze Baseballmütze, Tätowierungen an Hals und der Hand, dunkle Haare

Täter 3: schwarze Trainingshose, grauer oder schwarzer Pullover, kurze dunkle Haare

Täter 4: dunkle Jeans, grauer Pullover, Turnschuhe, silberne Halskette, dunkle Haare, Vollbart, hierbei sei der Bereich des Oberlippenbarts sehr auffällig gewesen

Täter 5: vermutlich graues Shirt, soll eine Plastikflasche mit sich geführt haben

Zeugen können sich unter Tel. 0800 1100225 an die Kriminalpolizei wenden.(pol)

Leonberg: 24-Jähriger in psychischem Ausnahmezustand leistet Widerstand

Aufgrund eines psychischen Ausnahmezustands sollte ein 24-Jähriger am Mittwochnachmittag in Leonberg in einer psychiatrischen Einrichtung vorgestellt werden, wobei er jedoch schließlich Widerstand leistet. Zunächst hatte sich der Mann gegen 16.15 Uhr auf einem fremden Grundstück in der Straße Lohlebachtäle in Leonberg aufgehalten. Der Grundstücksbesitzer hatten ihn mehrfach gebeten zu gehen, doch der apathisch wirkende 24-Jährige reagierte nicht, sondern blieb regungslos sitzen. Auch als die hinzugerufene Polizei versuchte Kontakt zu ihm aufzunehmen, gelang dies nicht. Als der 24-Jährige im weiteren Verlauf plötzlich aufstand und auf den Grundstückbesitzer zuging, wollten ihn die Polizeibeamten festhalten. Als er sich losriss, wurde er schließlich zu Boden gebracht. Die Beamten brachten ihn nun zunächst zum Polizeirevier Leonberg und anschließend zu einer psychiatrischen Klinik. Als eine Ärztin das Gespräch mit ihm suchte, bewegte er sich auf eine Polizeibeamtin zu und griff mit beiden Händen in Richtung der Dienstwaffe, die sich gesichert im Holster am Gürtel befand. Die Beamtin konnte den 24-Jährigen gemeinsam mit einer Kollegin zu Boden bringen. Der Mann wehrte sich heftig gegen die Polizistinnen, die ihm letztlich jedoch Handschließen angelegen konnten. Hinzugerufenes Klinikpersonal kümmerte sich hierauf um den Mann, der nun mit einer Anzeige unter anderem wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte rechnen muss. (pol)

Renningen: 49-Jähriger beleidigt Polizeibeamte und zeigt Hitlergruß

Mit einem äußerst aggressiven und unangenehmen 49-Jährigen bekamen es Beamte des Polizeipostens Renningen zu tun, die am Mittwoch gegen 14.40 Uhr zu einem Discounter in der Benzstraße in Renningen gerufen wurden. Der 49-Jährige hatte das Geschäft betreten, ohne einen Mund-Nase-Schutz zu tragen. Als er von einem 35 Jahre alten Mitarbeiter angesprochen wurde, begann er eine Diskussion und beleidigte den Mitarbeiter sowie weitere Kunden in übler Art und Weise. Darüber hinaus zeigte er mehrfach den Hitlergruß. Die alarmierten Polizeibeamten brachte den 49-Jährigen schließlich auf den Parkplatz, wo der Mann erneut zu diskutieren begann, wieder den Hiltergruß zeigte und „Heil Hitler“ rief. Ferner beleidigte die Polizisten sowie den ehemaligen, allerdings nicht anwesenden Leiter des Polizeipostens Renningen. Der 49-Jährige erhielt ein Hausverbot für den Discounter und muss mit einer Anzeige wegen Beleidigung, Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen sowie Verstoß gegen die Corona-Verordnung rechnen. (pol)

Leonberg: Unfallflucht

Zwischen Montag 20.00 Uhr und Dienstag 07.30 Uhr kam es in der Strohgäustraße, Ecke Jahnstraße, in Leonberg zu einer Unfallflucht. Ein noch unbekannter Fahrzeuglenker streifte vermutlich beim Ein- oder Ausparken einen am Fahrbahnrand abgestellte Skoda. Der hinterlassene Sachschaden beläuft sich auf etwa 3.000 Euro. Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich unter Tel. 07152/605-0 mit dem Polizeirevier Leonberg in Verbindung zu setzen. (pol)

Waldenbuch (Landesstraße 1208): Auffahrunfall hat einen Schwer- und zwei Leichtverletzte zur Folge

Am Mittwoch kam es gegen 17.15 Uhr zu einem Verkehrsunfall auf der Landesstraße 1208 zwischen Waldenbuch und Steinenbronn mit vier beteiligten Fahrzeugen. Eine 52-Jährige, die in Fahrtrichtung Steinenbronn unterwegs war, wollte nach links in einen Feldweg einbiegen und bremste deshalb verkehrsbedingt ab. Ein 50- und ein 42-Jähriger, die mit ihren Fahrzeugen dahinterfuhren, erkannten die Situation rechtzeitig und bremsten ab. Der 30-jährige Fahrer eines Mercedes-Benz, der diesen unmittelbar folgte, erkannte die Verkehrslage zu spät, fuhr auf das vor ihm fahrende Fahrzeug des 42-Jährigen auf und schob dieses schließlich auf den Pkw des 50-Jährigen. Das Fahrzeug der 52-Jährigen wurde nicht beschädigt. Der 42-Jährige kam schwer verletzt in ein Krankenhaus. Der 50-Jährige und dessen 43-jährige Beifahrerin wurden beide leicht verletzt. Die anderen Unfallbeteiligten kamen mit dem Schrecken davon. Am Pkw des 42-Jährigen entstand wirtschaftlicher Totalschaden. Es musste wie der Mercedes-Benz des 30-Jährigen ebenfalls abgeschleppt werden. Der Sachschaden an den Fahrzeugen beläuft sich auf 25.000 Euro. Während der Unfallaufnahme war die Landesstraße 1208 zwischen Steinenbronn und Waldenbuch bis 19.00 Uhr gesperrt. Der Rettungsdienst hatte zwei Fahrzeuge und das Polizeipräsidium Ludwigsburg zwei Streifenbesatzungen im Einsatz.(pol)