Polizeiberichte vom 3.12.2020

Sindelfingen-Ost: Wohnmobil beschädigt

Ein Sachschaden von rund 2.000 Euro hinterließ ein noch unbekannter Fahrzeuglenker an einem Fiat Wohnmobil, das in der Eyachstraße in Sindelfingen-Ost zwischen Mittwoch 10:00 Uhr und Donnerstag 09:45 Uhr abgestellt war. Der Unbekannte stieß mutmaßlich beim Ein- oder Ausparken gegen das hintere linke Eck des Wohnmobils und fuhr anschließend davon. Zeugen, die sachdienliche Hinweise zum Verursacher geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeirevier Sindelfingen, Tel. 07031 697-0, in Verbindung zu setzen.(pol)

Sindelfingen-Nord: Unfallflucht mit 3.500 Euro Sachschaden

Nach einer Unfallflucht, die zwischen Montag 01:30 Uhr und Mittwoch 16:00 Uhr in der Rechbergstraße in Sindelfingen-Nord begangen wurde, sucht die Polizei nach Zeugen. Vermutlich beim Vorbeifahren streifte ein noch unbekannter Fahrzeuglenker die Beifahrerseite eines VW Polo, der im genannten Zeitraum im Einfahrtsbereich eines Wohnkomplexes abgestellt war. Ohne sich im Anschluss um den angerichteten Sachschaden von etwa 3.500 Euro zu kümmern, machte sich der Unbekannte aus dem Staub. Sachdienliche Hinweise zum Verursacher nimmt das Polizeirevier Sindelfingen, Tel. 07031 697-0, entgegen.(pol)

Böblingen: 41-Jähriger ignoriert Hausverbot

Trotz eines bestehenden Hausverbots betrat am Mittwoch gegen 17:00 Uhr ein 41-jähriger Mann in der Schönaicher Straße in Böblingen einen Discountmarkt. Als er daraufhin von mehreren Mitarbeitern auf das Betretungsverbot hingewiesen wurde, soll er einen 22-Jährigen sowie zwei Frauen im Alter von 34 und 55 Jahren beleidigt und obendrein noch auf die Schuhe der 34-Jährigen gespuckt haben. Aufgrund dessen wurde die Polizei alarmiert. Die hinzugezogenen Beamten nahmen den Störenfried im weiteren Verlauf vorläufig fest und brachten ihn zum Polizeirevier Böblingen. Dort wurde er erkennungsdienstlich behandelt und nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder auf freien Fuß gesetzt. Der 41-Jährige muss nun mit mehreren Strafanzeigen rechnen.(pol)

Böblingen: Polizei nimmt vier Personen vorläufig fest

Ein 16- und ein 21-Jähriger hielten sich am Mittwoch gegen 18:05 Uhr in der Wolfgang-Brumme-Allee in Böblingen in einem Einkaufszentrum auf. In einem Supermarkt sollen sie gemeinsam zwei Deodorant entwendet und den Markt im Anschluss ohne zu bezahlen verlassen haben. Nachdem eine Mitarbeiterin den Ladendiebstahl beobachtet hatte, wurden die beiden Tatverdächtigen angesprochen. Darüber hinaus konnte auch das Diebesgut bei dem 21-Jährigen festgestellt werden. Diesbezüglich wurde die Polizei informiert. Aufgrund von fehlenden Ausweisdokumenten war eine Identitätsfeststellung vor Ort allerdings nicht möglich, woraufhin die Beamten die beiden aggressiven Tatverdächtigen zum Polizeirevier Böblingen bringen wollten. Als sie sich am Streifenfahrzeug befanden, beleidigte der 16-Jährige zwei Polizisten und schrie laut umher. Seine gleichaltrige Freundin wurde auf diesen Umstand aufmerksam, wollte daraufhin zum 16-Jährigen und störte die Einsatzkräfte. Einen erteilten Platzverweis ignorierte sie und sprach gegenüber einer Beamtin Beleidigungen aus. Auch sie wurde im Anschluss vorläufig festgenommen und weitere Polizeikräfte zur Unterstützung angefordert. Obendrein schaltete sich noch ein Verwandter der 16-Jährigen in das Geschehen ein. Der 19-Jährige äußerte gegenüber den Beamten ebenfalls Beleidigungen und versuchte die Maßnahmen zu stören. Auch er sollte diesbezüglich festgenommen werden. Beim Anlegen der Handschließen trat der aggressive 19-Jährige in Richtung Schienbein von einer Beamtin. Nachdem sie dem Tritt ausweichen konnte, entriss sich der Querulant teilweise aus dem Festhaltegriff und versuchte sich komplett aus der Fixierung zu lösen. Ein Kollege eilte der Beamtin zu Hilfe, brachte den 19-Jährigen zu Boden und fesselte ihn. Die vier Festgenommenen wurde anschließend zum Polizeirevier Böblingen gebracht. Während dem Transport beleidigte der 19-Jährige die Beamten weiterhin und leistete Widerstand. Im Nachgang stellte sich heraus, dass der 16-Jährige als vermisst gemeldet worden war. Nach Abschluss der erforderlichen Maßnahmen wurde der 16-Jährige in die Obhut einer Jugendeinrichtung übergeben und die drei anderen Personen auf freien Fuß entlassen. Sie müssen sich nun wegen mehreren Straftaten verantworten. Eine Beamtin wurde im Zuge der Geschehnisse leicht verletzt. Sie konnte ihren Dienst jedoch fortsetzen.(pol)

BAB 8 / Leonberg: Auffahrunfall am Stauende

Vermutlich aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit kollidierte am Mittwoch gegen 17:45 Uhr auf der Bundesautobahn 8 (BAB8), Fahrtrichtung Karlsruhe, Höhe Leonberg, eine 22-jährige VW-Lenkerin mit einem 67-jährigen Opel-Lenker. Der Mann musste sein Fahrzeug aufgrund eines Verkehrsstaus stark abbremsen, was der nachfolgenden 22-Jährigen nicht mehr gelang. Der VW war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Die Sachschäden wurden insgesamt auf etwa 22.000 Euro geschätzt.(pol)

BAB8 / Leonberg: Unfall beim Organtransport

Am Mittwoch kam es gegen 18:15 Uhr auf der Bundesautobahn 8 (BAB8) bei Leonberg in Fahrtrichtung München zu einem Verkehrsunfall bei einem Organtransport. Der Krankentransporter war von Karlsruhe kommend in Richtung Tübingen mit Sonderrechten unterwegs und hatte ein Spenderorgan an Bord. Ein vorausfahrender 58-jähriger Mercedes-Fahrer wollte den Krankenwagen vorbeilassen und wechselte hierzu eine Fahrspur nach rechts. Da dort einige Fahrzeuge stark abbremsten, musste der 58-Jährige beim Fahrstreifenwechsel ebenfalls stark abbremsen. In der Folge kollidierte der 62-jährige Krankentransport-Lenker mit seinem Fahrzeug mit dem Heck des Mercedes. Der Mercedes wurde durch den Aufprall auf den davor fahrenden BMW eines 55-Jährigen geschoben. Im weiteren Verlauf drehte sich der Mercedes und kollidierte ein zweites Mal mit dem BMW. Alle drei Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten geborgen werden. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von insgesamt etwa 50.000 Euro. Aufgrund des Trümmerfeldes musste die Durchgangsfahrbahn voll gesperrt werden. Die Sperrung dauerte bis etwa 20:50 Uhr. Ab 19:30 Uhr konnte der Verkehr teilweise über den Standstreifen an der Unfallstelle vorbei geleitet werden. Durch den Unfall bildete sich ein Rückstau von etwa neun Kilometer Länge. Ein Streifenwagen übernahm an der Unfallstelle das Organ, transportierte es mit Sonder- und Wegerechte einem Ersatzfahrzeug entgegen und konnte es im Bereich Böblingen übergeben.(pol)

BAB81 / Herrenberg: Mercedes verliert Rad während der Fahrt

Ein 25-jähriger Mercedes-Lenker verlor am Mittwoch gegen 16:35 Uhr auf der Bundesautobahn 81 (BAB81) in Fahrtrichtigung Singen zwischen den Anschlussstellen Gärtringen und Herrenberg das hintere linke Rad. Vermutlich waren die Radmuttern nicht richtig angezogen. Das Rad rollte auf den linken Fahrstreifen und wurde dort von einem Kleintransporter überfahren. Dabei verkeilte sich das Rad unter dem Fahrzeug und der Kleintransporter verlor in der Folge Öl. Hierbei entstand eine etwa 250 Meter lange Ölspur. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten geborgen werden. Die Autobahnmeisterei Herrenberg reinigte die Fahrbahn. Während der Bergung und Unfallaufnahme entstand ein Rückstau von etwa sieben Kilometern. Die Sachschäden wurden insgesamt auf etwa 1.500 Euro geschätzt.(pol)

 

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