Polizeiberichte vom 15.12.2020

Böblingen: Unfallflucht in der Tübinger Straße

Das Polizeirevier Böblingen, Tel. 07031 13-2500, sucht Zeugen, die am Montag gegen 17.30 Uhr eine Unfallflucht in der Tübinger Straße in Böblingen beobachtet haben. Eine 35 Jahre alte VW-Fahrerin war in der Tübinger Straße in Richtung Bundesstraße 464 unterwegs. Auf Höhe der Einmündung mit der Rudolf-Diesel-Straße kam es zu einem Zusammenstoß mit einem bislang unbekannten Fahrzeuglenker. Dieser wollte von der Rudolf-Diesel-Straße nach links in die Tübinger Straße abbiegen und übersah hierbei vermutlich den VW der 35-Jährigen. Der Unbekannte nahm ihr die Vorfahrt und ergriff nach dem Unfall die Flucht in Fahrtrichtung B 464. Das Fahrzeug des Unbekannten soll silbern gewesen sein. Am VW entstand ein Sachschaden von etwa 3.000 Euro.(pol)

Leonberg: Unfallflucht in der Reichenberger Straße

Das Polizeirevier Leonberg, Tel. 07156 4352-0, sucht Zeugen, die am Montag gegen 13.30 Uhr in der Reichenberger Straße in Leonberg eine Unfallflucht beobachtet haben. Die Fahrerin eines Mazda stellte ihr Fahrzeug auf Höhe der Gablonzer Straße am Straßenrand für rund fünf Minuten ab. Als sie zu ihrem PKW zurück kam, musste sie feststellen, dass ein noch unbekannter Fahrzeuglenker in der kurzen Zeitspanne den Mazda beschädigt und anschließend geflüchtet war. Der Unbekannte streifte die Fahrerseite im Heckbereich und hinterließ einen Sachschaden von etwa 3.000 Euro.(pol)

Staatsanwaltschaft Stuttgart und Polizeipräsidium Ludwigsburg: Räuberische Erpressung eines Tankstellenmitarbeiters in Steinenbronn – zwei Tatverdächtige in Haft

Am Sonntag gegen 22:40 Uhr überfielen zwei zunächst unbekannte, maskierte Männer eine Tankstelle an der Umgehungsstraße in Steinenbronn. Bewaffnet mit Baseballschläger und Schlagring betraten sie den Verkaufsraum und forderten den 55-Jährigen Kassierer auf, Bargeld aus der Kasse auszuhändigen. Sie erbeuteten so mehrere hundert Euro und konnten zunächst unerkannt flüchten. Umfangreiche Fahndungsmaßnahmen unter Beteiligung eines Polizeihubschraubers verliefen zunächst ergebnislos. Noch in derselben Nacht ergab sich allerdings durch die Ermittlungen der Kriminalpolizei und des Polizeireviers Böblingen ein Tatverdacht gegen ein Brüderpaar im Alter von 20 und 16 Jahren. Nachdem eine Durchsuchung ihrer Wohnräume den Tatverdacht erhärtete, wurden die beiden vorläufig festgenommen.

Am Montag identifizierten die Ermittler zudem einen 19-jährigen Komplizen und nahmen ihn ebenfalls fest. Die drei mutmaßlichen Täter wurden noch am Montagnachmittag auf Antrag der Staatsanwaltschaft Stuttgart einem Haftrichter vorgeführt, der die beantragten Haftbefehle gegen den 19-jährigen Deutschen und den 20-jährigen Serben in Vollzug setzte. Der Haftbefehl gegen dessenn 16-jährigen Bruder wurde gegen Auflagen außer Vollzug gesetzt.

Polizeiliche Suchmaßnahmen im Bereich der Tankstelle und des mutmaßlichen Fluchtweges in südöstlicher Richtung führten bislang nicht zum Auffinden der Maskierungsmittel sowie der mitgeführten Bewaffnung der Tatverdächtigen. Personen, die verdächtige Wahrnehmungen im Bereich der Tankstelle gemacht haben oder Hinweise zum Verbleib der noch fehlenden Gegenstände geben können, werden gebeten sich mit der Kriminalpolizei des Polizeipräsidiums Ludwigsburg unter 0800 1100225 in Verbindung zu setzen.(pol/sta)

Ergänzung zu: Weil im Schönbuch/Neuweiler (Feldweg entlang Kreisstraße 1048): Mischlingshündin durch mit Rasierklingen gespickte Wurststücke verletzt

Wie die polizeilichen Ermittlungen mittlerweile ergaben, handelte es sich beim Auslegen von mit Rasierklingen gespickten Wurststücken um einen gezielten Angriff auf einen Hund. Hintergrund der Tat sind vermutlich Beziehungsprobleme. Wie wir am Sonntagabend berichteten, hatte sich der Hund durch die Aufnahme von Wurtstücken verletzt und Polizeibeamte stellten in der Folge mehrere präparierte Köder sicher.(pol)

Sindelfingen: Wohnungsbrand

Eine Verletzte und etwa 250.000 Euro Sachschaden forderte am frühen Dienstagmorgen ein Wohnungsbrand in der Ernst-Barlach-Straße in Sindelfingen. Ein Anwohner des Mehrfamilienhauses alarmierte gegen 03:10 Uhr Feuerwehr und Polizei, nachdem er einen Brand in der Wohnung einer 73-jährigen Nachbarin bemerkt hatte. Bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte befand sich die Frau bereits bei ihrem Nachbarn und die Polizei evakuierte acht Personen aus vier Wohnungen. Die Feuerwehr Sindelfingen, die mit 31 Einsatzkräften und neun Fahrzeugen am Brandort war, hatte die Flammen gegen 03:45 Uhr gelöscht. Ersten polizeilichen Erkenntnissen zufolge könnte der Brand durch Entzündung eines zuvor erhitzen Kirschkernkissens im Schlafzimmer der 73-Jährigen ausgebrochen sein. Die Ermittlungen sind aber noch nicht abgeschlossen. Beim Versuch, die Flammen zu löschen, zog sich die Frau leichte Brandverletzungen und eine Rauchgasvergiftung zu und musste vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht werden. Acht Fahrzeugbesatzungen des Rettungsdienstes waren in die Ernst-Barlach-Straße geschickt worden. Nach Abschluss der Löscharbeiten konnten die übrigen Bewohner wieder in ihre Wohnungen zurück. Die Wohnung der 73-Jährigen ist nicht mehr bewohnbar und in einer darunterliegenden Wohnung ist Sachschaden durch Löschwasser entstanden.(pol)

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