Polizeiberichte vom 5.1.2021

Böblingen: Unfallflucht beim Wertstoffhof

Nach einer Unfallflucht, die sich am Montag gegen 16.00 Uhr auf dem Parkplatz des Wertstoffhofs in der Schönaicher Straße in Böblingen ereignete, sucht das Polizeirevier Böblingen, Tel. 07031 13-2500, noch Zeugen. Der Fahrer eines Mercedes Campers stellte sein Fahrzeug für wenige Minuten auf dem Parkplatz ab. Als er zurückkam, entdeckte er einen Unfallschaden auf der Fahrerseite. Der entstandene Sachschaden dürfte sich auf etwa 500 Euro belaufen. Im selben Zeitraum soll ein größeres, weißes Fahrzeug, eventuell ein Mercedes
Sprinter, mit rote Aufschrift neben dem beschädigten Mercedes gehalten haben. Ob dieses mit dem Unfall in Verbindung steht, konnte noch nicht geklärt werden.(pol)

Böblingen: Polizei löst private Zusammenkunft auf

Am Montagabend gingen Beamte des Polizeireviers Böblingen einem Hinweis auf eine der Corona-Verordnung entgegenstehende private Zusammenkunft in einem Wohnhaus am östlichen Stadtrand von Böblingen nach. Als die Polizisten kurz nach 18.00 Uhr vor Ort eintrafen, konnte sie durch ein Fenster ins Innere des Hauses blicken, wo sich eine größere Personenanzahl in geselliger Runde versammelt hatte. Das Eintreffen der Beamten blieb jedoch nicht unentdeckt und so wurde es im Haus schließlich hektisch. Es hatte den Anschein, dass die Personen versuchten sich zu verstecken. Die Polizisten umstellten das Haus zunächst und führten anschließend eine Kontrolle durch. Es stellte sich heraus, dass sich neben den vier Bewohnern des Hauses, ein 18- und ein 26-Jähriger sowie eine 59 Jahre alte Frau und ein 60 Jahre alter Mann, weitere sieben männliche Personen aus sechs Haushalten aufhielten. Bei den Gästen handelte es sich um einen 17-Jährigen und sechs Männern im Alter zwischen 55 und 67 Jahren. Die Polizisten lösten die Zusammenkunft der überwiegend uneinsichtigen Personen auf. Die Betroffenen müssen mit einer Anzeige wegen Verstoßes gegen die Corona-Verordnung rechnen. Gemäß dem derzeit geltenden Bußgeldkatalog beläuft sich der Bußgeldrahmen für einen solchen Verstoß zwischen 100 und 500 Euro pro teilnehmender Person.(pol)

Polizei warnt vor dem „Geschäft mit dem Notfall“

Verstopfte Rohre, Schädlinge im Haus oder sich ausgesperrt zu haben sind Szenarien, die ein schnelles Handeln erfordern. Ein solcher Notfall lässt sich jedoch in vielen Fällen nicht selbst beseitigen. Ein Fachmann muss her. Dies dachte sich auch eine 49 Jahre alte Frau aus Holzgerlingen, die Anfang des Jahres einen Rohrreinigungsdienstleister mit Reinigungsarbeiten beauftragte. Das Inserat hatte die Frau im Internet entdeckt. Auf Nachfrage sollten sich die Kosten auf 200 bis 300 Euro belaufen. Nachdem der vermeintliche Handwerker seine Arbeiten ausgeführt hatte, stellte er eine Rechnung aus. Die berechneten Leistungen beliefen sich auf knapp 600 Euro und hatten sich somit verdoppelt. Auf Aufforderung bezahlte die 49-Jährige direkt per EC-Karte. Schließlich musste sie feststellen, dass die Arbeiten vermutlich gar nicht oder nur unzureichend ausgeführt worden waren. Der Versuch der Frau, die Firma dazu zu bringen, Nachbesserungsarbeiten durchzuführen, schlug fehl. Am Montag erstattete die 49-Jährige Anzeige bei der Polizei. Regelmäßig registriert das Polizeipräsidium Ludwigsburg, dass Kriminelle „Geschäfte mit Notfällen“ machen. Der Arbeitsbereich Gewerbe und Umwelt übernimmt die Ermittlungen in solchen Fällen, um eine zentrale Bearbeitung zu gewährleisten und Erkenntnisse bündeln zu können. Doch das Vorgehen der Täter erschwert den Ermittlern die Arbeit. Die Homepage eines scheinbar seriösen Handwerkers entpuppt sich als „Fake“. Die dort hinterlegten Rufnummern, zumeist 0800- oder Handy-Nummern, laufen ins Leere.(pol)

Staatsanwaltschaft Stuttgart und Polizeipräsidium Ludwigsburg: 73-Jährige Autofahrerin nach Unfall auf der K 1653 bei Ditzingen verstorben

In lebensbedrohlichem Zustand wurde am Dienstag eine 73-jährige Autofahrerin nach einem Verkehrsunfall auf der Kreisstraße 1653 zwischen Rutesheim und Heimerdingen vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht, wo sie kurz darauf ihren schweren Verletzungen erlag. Sie war den polizeilichen Ermittlungen zufolge gegen 10:40 Uhr mit ihrem Audi in Richtung Heimerdingen unterwegs, in dem dortigen Waldstück aus noch ungeklärter Ursache nach rechts von der Fahrbahn abgekommen und gegen mehrere Bäume geprallt. Die 73-Jährige war in ihrem total beschädigten Wagen eingeklemmt und wurde von der Feuerwehr befreit. 26 Einsatzkräfte aus Ditzingen und Heimerdingen waren am Unfallort und mussten dazu auch das Dach des Fahrzeugs abtrennen. Für die Unfallaufnahme und die Bergungsmaßnahmen war die Kreisstraße bis gegen 13:05 Uhr in beiden Richtungen gesperrt. Der bei dem Unfall entstandene Sachschaden wird auf etwa 25.000 Euro geschätzt.(pol/sta)
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