Polizeiberichte vom 28.1.2021

Leonberg-Warmbronn: Opel-Lenker liefert sich Verfolgungsfahrt mit Polizei

Ein 36 Jahre alter Opel-Lenker lieferte sich am Mittwochabend im Bereich Leonberg eine Verfolgungsfahrt mit der Polizei. Die Beamten wollten den PKW-Lenker gegen 20.50 Uhr auf der Bundesstraße 295 kurz vor der Abfahrt auf die Kreisstraße 1009 in Richtung Warmbronn kontrollieren. Sie setzten sich vor den Opel und signalisierten dem Fahrer mittels Leuchtzeichen, dass er folgen solle. Als die Beamten in eine Haltebucht einbogen, beschleunigte der Opel-Fahrer und setze seine Fahrt auf der K 1009 fort. Die Polizisten nahmen die Verfolgung auf. Am Ortsbeginn von Wamrbronn bog der 36-Jährige mit quietschenden Reifen in den Lauerhaldenweg ab. Mit überhöhter Geschwindigkeit flüchtete er durch Warmbronn, wobei er fast mit einem geparkten Fahrzeug sowie einer Verkehrsinsel kollidiert wäre. Als er von der Porschestaße in die Gartenstraße abbog, kam er schließlich von der Fahrbahn in den Grünstreifen ab, was seine rasante Fahrt jäh ausbremste. Die Beamten konnten nun aufholen und setzten sich neben den Opel, der zwischenzeitlich zum Stillstand gekommen war. Hierbei kam es zu einem seitlich Zusammenstoß zwischen dem Dienstwagen und dem PKW des 36-Jährigen, bei dem ein geringer Sachschaden entstand. Der Fahrer wurde anschließend von den Polizisten aus dem Opel herausgeholt und zu Boden gebracht. Während dieser Maßnahmen stellten die Beamten Atemalkoholgeruch bei dem Fahrer fest. Der vorläufig festgenommene 36-Jährige führte freiwillig einen Atemalkoholtest sowie einen Drogenvortest durch. Beide verliefen positiv, so dass sich der Mann einer Blutentnahme unterziehen musste. Im Opel fanden die Polizisten eine Kleinstmenge Marihuana auf. Aufgrund eines Fahrerlaubnisentzugs ist der 36-Jährige derzeit nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis. Darüber hinaus dürfte der Mann auch gegen die Ausgangsbeschränkung im Zusammenhang mit der Corona-Verordnung verstoßen haben. Die Freiwillige Feuerwehr Leonberg befand sich mit einem Fahrzeug und elf Einsatzkräften vor Ort. Sie leuchteten die Örtlichkeit aus.(pol)

Renningen: 17.000 Euro Sachschaden bei Verkehrsunfall

Ein geschätzter Gesamtschaden von etwa 17.000 Euro ist die Bilanz eines Verkehrsunfalles am Donnerstag gegen 10:00 Uhr im Kreuzungsbereich der Schnallenäckerstraße und des Sanddornwegs in Renningen. Eine 77-jährige VW-Lenkerin fuhr aus dem Sanddornweg in die Schnallenäckerstraße ein und übersah hierbei vermutlich eine 41-jährige Kia-Lenkerin, so dass beide Fahrzeuge in der Folge miteinander kollidierten. Die beiden Pkw waren nach dem Zusammenstoß nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden.(pol)

Sindelfingen-Maichingen: Baumaschinen gestohlen – Zeugen gesucht

Ein bislang unbekannter Täter begab sich zwischen Mittwoch, 16:00 Uhr und Donnerstag, 08:00 Uhr auf eine Baustelle im Nane-Wolf-Weg in Sindelfingen-Maichingen und stahl einen Kompressor und den Motor einer Gipsmaschine. Der Wert des Diebesgutes wurde auf etwa 5.300 Euro geschätzt. Zeugen können sich unter Tel. 07031 20405 0 an den Polizeiposten Maichingen wenden.(pol)

Sindelfingen-Nord: Unbekannter zerkratzt Pkw

Ein Sachschaden in Höhe von rund 8.000 Euro hinterließ ein bislang unbekannter Täter zwischen Dienstag 08.15 Uhr und Mittwoch 14.30 Uhr an einem Skoda, der in der Sommerhofenstraße in Sindelfingen-Nord auf dem Parkplatz vor einem Wohnhaus abgestellt war. Der Unbekannte zerkratzte beide Fahrzeugseiten und suchte anschließend das Weite. Das Polizeirevier Sindelfingen, Tel. 07031 697-0, sucht Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können.(pol)

Hildrizhausen: Rollerfahrer alkoholisiert und ohne Fahrerlaubnis unterwegs

Ein 39 Jahre alter Rollerfahrer wird sich auf mehrere Anzeigen gefasst machen müssen, nachdem er am Mittwochabend gegen 23.40 Uhr in Hildrizhausen von Beamten des Polizeireviers Böblingen kontrolliert wurde. Die Streifenwagenbesatzung befuhr die Altdorfer Straße als ihnen der Rollerfahrer entgegenkam. Seine Füße hingen rechts und links am Roller hinunter, der Mann trug keinen Helm und darüber hinaus fuhr er Schlangenlinien. Die Polizisten wendeten den Streifenwagen und nahmen die Verfolgung auf. Der Rollerfahrer gab jetzt Gas. Er bog zunächst in die Beethoven- und anschließend in die Schubertstraße ab. Die Anhaltezeichen der Beamten ignorierte er. Als er versuchte mittels einer Vollbremsung zu wenden und in die entgegengesetzte Richtung zu entkommen, stiegen die Polizisten aus und konnten den Mann von seinem Zweirad ziehen. Der 39-Jährige wurde vorläufig festgenommen. Ein Atemalkoholtest verlief positiv. Außerdem gab der Mann an, nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis zu sei. Der Rollerfahrer musste sich einer Blutentnahme unterziehen. Als er durchsucht wurde, entdeckten die Polizisten ein verbotenes Einhandmesser, das beschlagnahmt wurde. Während der Fahrt in ein Krankenhaus beleidigte der 39-Jährige einen der Beamten. Nachdem die polizeilichen Maßnahmen abgeschlossen waren, wurde der Mann, den ferner auch noch eine Anzeige wegen Verstoß gegen die Ausgangsbeschränkung im Zusammenhang mit der Corona-Verordnung erwartet, wieder auf freien Fuß entlassen. Der Roller wurde ebenfalls beschlagnahmt. Die Ermittlungen dauern an.(pol)

Gäufelden – Öschelbronn: Bierdosenwurf mit Folgen

Nachdem ein 57-Jähriger am Mittwoch gegen 21:30 Uhr in der Jettinger Straße in Gäufelden-Öschelbronn eine leere Bierdose aus seinem Opel warf, entzündete sich zunächst ein Streit und in der Folge kam es zu einem polizeilichen Einsatz. Ein 47-Jähriger war zusammen mit seiner 35-jährigen Ehefrau und dem gemeinsamen Hund spazieren, als der 57-Jährige mit seinem Wagen am Fahrbahnrand anhielt und die Dose aus dem Fenster auf die Straße entsorgte. Der 47-Jährige warf daraufhin die Dose zurück ins Auto und sprach den Fahrer auf sein Verhalten an. Dieser reagierte aggressiv, beleidigte die Frau und fuhr anschließend in Richtung Stuttgarter Straße davon. Der 47-Jährige wendete sich daraufhin an die Polizei, schilderte den Vorfall und äußerte den Verdacht, dass der 57-Jährige aufgrund seines Verhaltens und Erscheinungsbildes alkoholisiert sein könnte. Polizeibeamte trafen den Mann an seiner Wohnanschrift vor der Haustür stehend an. Beim Anblick des Streifenwagens flüchtete der Mann ins Haus. Als die Beamten ihm ins Treppenhaus folgten, begab er sich weiter ins seine Wohnung, weigerte sich die Tür zu öffnen und kündigte Widerstand an, sollte die Polizei die Wohnung betreten. Nachdem ein längeres Gespräch durch die geschlossene Tür bei dem Mann zu keiner Einsicht führte, öffneten die Beamten auf Weisung der Staatsanwaltschaft die Wohnungstür gewaltsam. Als die Polizisten die Wohnung betraten, sprang der Mann sie an. Die Beamten brachten ihn zu Boden und nahmen ihn vorläufig fest. Noch am Boden wehrte er sich weiter gegen seine Festnahme. Ein auf der Dienststelle durchgeführter Atemalkoholtest bestätigte den Verdacht einer Alkoholisierung nicht. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde er vor Ort entlassen und begab sich mit einem Taxi nach Hause. Kurz darauf erschien der 36-jährige Taxifahrer wieder beim Polizeirevier und zeigte an, dass der 57-Jährige die Taxifahrt nicht bezahlt hatte. Neben einer Anzeige wegen Beleidigung und Widerstand gegen Polizeibeamte muss er nun auch noch mit einer Anzeige wegen Erschleichen von Leistungen rechnen.(pol)

 

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