Polizeiberichte vom 15.2.2021

Böblingen: Unfallflucht mit 8.000 Euro

Das Polizeirevier Böblingen, Tel. 07031 13-2500, sucht Zeugen, die Hinweise zu einer Verkehrsunfallflucht geben können, die sich bereits am 02. Februar 2021 zwischen 09.30 Uhr und 11.30 Uhr in der William-Moog-Straße in Böblingen ereignete. Vermutlich beim Vorbeifahren stieß ein bislang unbekannter Fahrzeuglenker gegen einen Mercedes, der am Fahrbahnrand abgestellt war. Hierdurch entstand ein Sachschaden von rund 8.000 Euro. Ohne sich um das Unfallgeschehen zu kümmern, machte sich der Unbekannte anschließend aus dem Staub. An dem Mercedes blieben blaue Lackantragungen zurück. Demnach könnte der Verursacher mit einem blau lackierten Fahrzeug unterwegs gewesen sein.(pol)

B 464 Holzgerlingen: Fahrzeug in Brand geraten

Zu einem Fahrzeugbrand entlang der Bundesstraße 464 rückte am Montag gegen 05.15 Uhr die Freiwillige Feuerwehr Holzgerlingen mit vier Fahrzeugen und 25 Wehrleuten aus. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte stand ein Mercedes in Vollbrand. Die Wehrleute konnten schließlich das Feuer löschen. Vermutlich durch einen technischen Defekt war der Brand im Fahrzeug ausgelöst worden. Diesbezüglich hatte der 23-jährige Fahrer, der auf der B 464 in Richtung Böblingen fuhr, seinen Wagen zwischen Holzgerlingen-Nord und Holzgerlinger First rechts im Grünstreifen abgestellt. Anschließend verließ er das brennende Auto und blieb unverletzt. Der Mercedes war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Die Höhe des entstandenen Sachschadens ist derzeit noch unklar. Während der Löscharbeiten und der Bergungsarbeiten war die zweispurige B 464 in Richtung Böblingen bis etwa 07.10 Uhr gesperrt.(pol)

Weil im Schönbuch: Auseinandersetzung in Sozialunterkunft

Mehrere Streifenbesatzungen der Polizei waren am Samstag gegen 23.00 Uhr in einer Sozialunterkunft in der Straße „Schulsteige“ in Weil im Schönbuch im Einsatz. In der Unterkunft sind zwei Bewohner im Alter von 30 und 33 Jahren zunächst verbal aneinandergeraten. Grund hierfür war offenbar eine beim Kochen offenstehende Küchentür. Ein 25-Jähriger, der ebenfalls in der Unterkunft wohnt, soll im Zuge der Geschehnisse plötzlich mit einem Messer den 33-Jährigen bedroht haben. Als der 33-jährige Mann daraufhin nach der Hand des 25-Jährigen griff, kam es mutmaßlich zu einem Gerangel, in dessen Verlauf der 33-Jährige sich leichte Schnittverletzungen zuzog. Diese mussten allerdings nicht ärztlich versorgt werden. Der 33-Jährige befreite sich dann aus dem Gerangel und flüchtete in sein Zimmer. Der 25-Jährige soll ihm hierauf gefolgt sein und gegen die Tür geschlagen sowie mit dem Messer in die Tür gestochen haben. Nachdem der 33-Jährige die Polizei alarmiert hatte, suchte der Angreifer das Weite. Hinzugezogene Polizeibeamte trafen den Geschädigten und den 30-Jährigen letztendlich in der Unterkunft an. Der 25-Jährige, dessen Identität bekannt ist, kehrte vorerst nicht zurück. Der 33-Jährige wurde vorübergehend in einer anderen Unterkunft untergebracht. Die polizeilichen Ermittlungen zu den näheren Umständen des Geschehens dauern noch an.(pol)

Gerlingen/ Leonberg: Heranwachsende prellen Taxi-Fahrer auf dem Weg zur Corona-Party

Nachdem drei Heranwachsende am Sonntag gegen 05:30 Uhr den Fahrpreis eines Taxis nicht bezahlten, ermittelten Polizeibeamte der Polizeireviere Ditzingen und Leonberg die Tatverdächtigen und entdeckten dabei eine Corona-Party im Hinteren Bergweg in Leonberg. Das ganze Geschehen nahm seinen Anfang, als die drei Fahrgäste in einem Taxi in Gerlingen unterwegs waren und mit dem Taxifahrer wegen eines vermeintlichen Durchfahrtsverbots im Steingrübenweg in Streit gerieten. Im Verlauf der verbalen Auseinandersetzung verließen die drei Heranwachsenden das Taxi ohne den bisher angefallenen Fahrpreis zu bezahlen und entfernten sich zu Fuß. Als der geprellte Taxifahrer sich an die Polizei wandte, konnte das ursprüngliche Fahrziel in Leonberg ermittelt werden. Die Beamten bemerkten dann vor Ort im Hinteren Bergweg eine sog. Corona-Party mit etwa zehn Personen im Untergeschoss des Hauses. Ein Zeuge ermöglichte den Einsatzkräften das Betreten des Hauses, woraufhin die Partygäste im Alter zwischen 17 und 19 Jahren in alle Himmelsrichtungen flüchten wollten. Einige versuchten es über die Terrassentür und eine Kellertür, während drei Personen sich in Schränken versteckten und zwei weitere Partygäste sogar aufs Dach flüchteten. Insgesamt konnten die Beamten zwölf Personen feststellen, darunter auch die drei Fahrgäste des Taxis. Nachdem es in einem Nebenraum der Party deutlich nach Cannabis roch, ordnete die Staatsanwaltschaft die Durchsuchung des Objektes an, was zum Auffinden diverser Konsumartikel und Beweismittel führte.(pol)

 

 

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