Polizeiberichte vom 12.3.20221

Staatsanwaltschaft Stuttgart und Polizeipräsidium Ludwigsburg Weil im Schönbuch: 35-Jähriger vor Bäckerei verstorben

Am Freitagmorgen, gegen 08.30 Uhr, betrat ein 35-Jähriger, der sich vermutlich in einem psychischen Ausnahmezustand befand, eine Bäckerei in der Robert-Bosch-Straße in Weil im Schönbuch. Der Mann litt offensichtlich unter Wahnvorstellungen und entriss einer Mitarbeiterin das Telefon, nachdem diese einen Notruf abgesetzt hatte. Im weiteren Verlauf lief der 35-Jährige auf die Straße und flüchtete vor einer herannahenden Polizeistreife. Hierbei stürzte er und sollte schließlich durch die Beamten vorläufig festgenommen werden. Als er sich dagegen zur Wehr setzte und mit einer Handschließe geschlossen wurde, verlor er das Bewusstsein. Eine bereits eingetroffene Rettungswagenbesatzung begann mit Unterstützung der Polizeibeamten umgehend mit Reanimationsmaßnahmen. Ein Notarzt wurde hinzugezogen. Die Rettungsmaßnahmen waren jedoch erfolglos und der 35-Jährige verstarb vor Ort. Die Staatsanwaltschaft Stuttgart prüft, ob zur Klärung der Todesursache eine Obduktion durchgeführt wird.(pol/sta)

Sindelfingen: Zwei Personen bei Brand auf Balkon leicht verletzt

Am Freitag gegen 11:10 Uhr ist aus noch ungeklärter Ursache Müll auf dem Balkon einer Wohnung in der Sommerhofenstraße in Brand geraten. Bis zum Eintreffen der sofort alarmierten Feuerwehr bekämpften der 36-Jährige Wohnungsinhaber und seine 35-jährige Frau die Flammen und zogen sich dabei leichte Verletzungen zu. Sie wurden vom Rettungsdienst zur Untersuchung in ein Krankenhaus gebracht. Durch den Brand wurden die Fassadenverkleidung und ein Rollladen in Mitleidenschaft gezogen. Der Sachschaden beläuft sich auf etwa 1.000 Euro. Die Feuerwehr Sindelfingen war mit 30 Einsatzkräften und acht Fahrzeugen am Brandort. (pol)

Weissach: Aufregung nach „Bombenfund“

Nicht schlecht staunten Mitarbeitende einer Firma, die im Auftrag eines Wohnbauunternehmens am Donnerstagnachmittag gegen 16:30 Uhr die Garage eines leerstehenden Mehrfamilienhauses in der Hauptstraße öffneten. In der Garage fanden sie auf einem Holzgestell eine 120 x 35 cm große Fliegerbombe vor und alarmierten die Polizei. Die Hauptstraße wurde daraufhin sofort für den Verkehr gesperrt und die Beamten verständigten den Kampfmittelbeseitigungsdienst. Schon nach einer ersten Begutachtung anhand übermittelter Fotos konnten die Spezialisten aber Entwarnung geben. Bei dem scheinbar explosiven Gegenstand handelte es sich um ein originalgetreues, aber gänzlich harmloses Exponat des örtlichen Heimatvereins, der einen Teil der Garage als Lagerfläche nutzt.(pol)

 

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