Polizeiberichte vom 18.3.2021

Sindelfingen: 69-Jähriger von Hund gebissen

Am Mittwochvormittag, gegen 10:00 Uhr, wurde ein 69-jähriger Mann auf einem Fußweg im Bereich der Goldbachanlagen in Sindelfingen von einem Hund gebissen. Der Mann selbst war mit seinem eigenen, angeleinten Hund auf dem Weg unterwegs, als ihm eine noch unbekannte Frau entgegenkam, die ebenfalls mit einem Hund spazieren ging. Der Hund, der einem Kampfhund geähnelt haben soll, konnte sich von seiner Leine befreien und ging plötzlich auf den kleinen Hund des 69-Jährigen los. Um einen Angriff auf seinen Hund zu verhindern ging der 69-jährige Mann dazwischen. Dabei biss der Hund ihm mehrfach in seine Hand. Das Tier konnte letztlich durch die Frau, einen hinzugekommenen unbekannten Mann sowie durch den 69-Jährigen gebändigt und wieder angeleint werden. Der 69-Jährige erlitt Bisswunden an den Fingern und begab sich nach dem Vorfall in ein Krankenhaus. Die Frau soll 160 bis 165 cm groß und etwa 40 bis 50 Jahre alt sein. Zudem sei sie schlank, hatte schulterlanges braunes Haar und war dunkel gekleidet. Der Mann war etwa 170 cm groß, 50 bis 60 Jahre alt und ebenfalls schlank sowie dunkel gekleidet. Beide Personen wurden als asiatisch aussehend beschrieben. Die Polizeihundeführerstaffel des Polizeipräsidiums Ludwigsburg, Tel. 0711 6869-0, bittet Zeugen, die Hinweise zu dem Hund und seiner Begleitung geben können, sich zu melden.(pol)

Leonberg-Warmbronn: Auseinandersetzung auf Waldparkplatz

Auf einem Waldparkplatz, der sich entlang der Kreisstraße 1009 zwischen dem Ortsteil Warmbronn und der Bundesstraße 295 befindet, kam es am Mittwoch gegen 16:10 Uhr zu einer handgreiflichen Auseinandersetzung. Eine Zeugin wurde auf dieses Geschehen aufmerksam und alarmierte umgehend die Polizei. Involviert waren insgesamt drei Personen. Eine 40-jährige Frau hatte sich mit einem 47 Jahre alten Bekannten auf dem Parkplatz getroffen. Ihr 42-jähriger Ehemann, von dem die Frau getrennt lebt, stieß plötzlich zu dem Treffen hinzu. Offenbar hatte er den Wagen seiner Noch-Ehefrau mit einem GPS-Tracker versehen und konnte somit ihren Standort ermitteln. Als er die beiden in einem Fahrzeug erblickte, klopfte er zunächst an die Fensterscheibe. Dann öffnete er eine Tür, packte den 47-Jährigen am Kragen und zog ihn aus dem Auto. Anschließend soll er den älteren Mann mit der Faust ins Gesicht geschlagen und ihm eine Kopfnuss verpasst haben. Zudem holte der 42-Jährige mutmaßlich ein Messer hervor und bedrohte damit seinen Kontrahenten. Außerdem soll seitens des 42-Jährigen die Äußerung gefallen sein, dass er von zu Hause eine Pistole holen wollte. Im weiteren Verlauf zerstach der 42-Jährige mit dem Messer alle vier Reifen des Fahrzeugs des 47-Jährigen. Dieser hatte sich zu diesem Zeitpunkt zu Fuß vom Tatort entfernt, um Hilfe zu holen. Obendrein beschädigte der 42-Jährige den Heckscheibenwischer und die Außenspiegel. Hierdurch entstand an dem Wagen ein Sachschaden von rund 3.000 Euro. Nach bisherigen Erkenntnissen soll der Ehemann im Zuge der Geschehnisse auch seine Ehefrau geschubst und geschlagen haben. Sie erlitt genauso wie der 47-Jährige leichte Verletzungen. Vermutlich beim Hantieren mit dem Messer verletzte sich der 42-Jährige ebenfalls leicht an einer Hand. Hinzugezogene Polizeibeamte trafen den 47-Jährigen letztendlich im Bereich des Parkplatzes an. Das Noch-Ehepaar befand sich allerdings nicht mehr vor Ort. Aufgrund seiner Verletzungen brachte ein Rettungsdienst den 47-Jährigen in ein Krankenhaus. Im Anschluss der Ereignisse wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft die gemeinsame Wohnung des Noch-Ehepaars durchsucht. Die Durchsuchung, bei der auch die 40- und der 42-Jährige anwesend waren, führte zum Auffinden des mutmaßlichen Tatmessers. Das Messer wurde zusammen mit dem GPS-Tracker letztendlich beschlagnahmt. Eine Schusswaffe konnte nicht gefunden werden. Der 42-Jährige erhielt für die nächsten Tage einen Wohnungsverweis und darf sich in dieser Zeit seiner Noch-Ehefrau nicht nähern. Er muss nun mit einer Anzeige wegen Körperverletzung, Bedrohung und Sachbeschädigung rechnen. Nach Abschluss einer erkennungsdienstlichen Behandlung, die auf dem Polizeirevier Leonberg durchgeführt wurde, wurde der 42-Jährige wieder auf freien Fuß gesetzt.(pol)

Ehningen: Zeugen nach Straßenverkehrsgefährdung gesucht

Am Dienstag gegen 16:10 Uhr kam es zwischen Böblingen- Dagersheim und Ehningen auf der Dagersheimer Straße im Bereich eines Bio-Hofes zu einer Straßenverkehrsgefährdung, zu der die Polizei nun nach Zeugen und möglichen weiteren Geschädigten sucht. Eine 40 Jahre alte Seat-Lenkerin fuhr in Richtung Dagersheim. Hierbei bemerkte sie, dass ihr auf ihrer Spur ein BMW entgegen kam, der im Begriff war einen VW Bus zu überholen. Um einen Zusammenstoß mit dem BMW zu vermeiden, leitete die 40-Jährige eine Vollbremsung ein und bremste bis zum Stillstand ab. Durch die Vollbremsung konnte zwar ein Unfall vermieden werden, jedoch verletzte sich die 40-jährige Fahrerin durch die starke Bremsung leicht. Bei dem BMW soll es sich um einen schwarzen SUV handeln, der seine Fahrt unbeirrt in Richtung Ehningen fortsetzte. Der Polizeiposten Ehningen, Tel. 07034 27045-0, bittet Verkehrsteilnehmer, die durch den BMW-Fahrer gefährdet wurden und Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, sowie insbesondere den Fahrer des VW Bus, sich zu melden.(pol)

Magstadt: Zeugen zu Einbruch gesucht

Ein bislang unbekannter Täter verschaffte sich zwischen Mittwoch, 14:45 Uhr und Donnerstag, 07:30 Uhr Zugang zu den Büroräumen einer gemeinnützigen Einrichtung in der Hutwiesenstraße in Magstadt. Aus den Büroräumen wurde Bargeld entwendet und nach einer ersten Einschätzung entstand ein Sachschaden in Höhe von etwa 600 Euro. Zeugen können sich unter Tel. 07031 20405 0 an den Polizeiposten Maichingen wenden.(pol)

Herrenberg: Wohnungseinbruchsdiebstahl

Am Mittwoch kam es am nordöstlichen Stadtrand von Herrenberg zwischen 14:00 Uhr und 15:50 Uhr zu einem Einbruchsdiebstahl in einem Einfamilienhaus. Zutritt zu dem Gebäude verschaffte sich die bislang unbekannten Täter durch das gewaltsame Öffnen der Haustür. Die Unbekannten durchsuchten anschließend verschiedene Möbelstücke und erbeuteten Schmuck, eine Bankkarte sowie ein Sparbuch im Gesamtwert von mehreren tausend Euro. Das Polizeirevier Herrenberg, Tel. 07032 2708-0, bittet Zeugen die Hinweise geben können, sich zu melden.(pol)

Böblingen: Streitigkeiten münden in handfeste Auseinandersetzungen mit drei Schwerverletzten und einer Leichtverletzten

Gleich zwei Mal mussten Polizisten in Böblingen am Mittwochabend wegen den Streitigkeiten zwischen einem 38-Jährigen und einem 34-Jährigen, sowie anschließend zwischen deren Familien, ausrücken.

Die erste Auseinandersetzung ereignete sich gegen 19:10 Uhr auf dem Gelände einer Tankstelle in der Herrenberger Straße, als der 23-jährige Bruder des 34-Jährigen beim Tanken von dem 38-Jährigen angegangen worden sein soll. Der 38-Jährige selbst hätte noch zwei Cousins im Alter von 34 und 39 Jahren zur Verstärkung mitgebracht. Im Verlauf der zunächst verbalen Auseinandersetzung habe der 23-Jährige dann seinen 34-jährigen Bruder zu Hilfe gerufen. Als alle Beteiligten vor Ort waren, einigte man sich wohl auf eine Verlagerung in die Vaihinger Straße.

Dort soll es dann zu einer handfesten Auseinandersetzung zwischen den Tatverdächtigen gekommen sein, bei der auch ein Schlagstock eingesetzt worden wäre. Mehrere Streifenwagenbesatzungen trennten die Streithähne voneinander. Bei der Schlägerei wurden der 38-Jährige, der 34-Jährige und der 34-jährige Cousin des 38-Jährigen jeweils schwer verletzt und nach einer Erstversorgung durch den Rettungsdienst in unterschiedliche Krankenhäuser gebracht. Ein Atemalkoholtest bestätigte den Verdacht einer Alkoholisierung bei dem 38-Jährigen. Da er mutmaßlich alkoholisiert mit einem Pkw zur Auseinandersetzung gekommen war, musste er sich in der Folge einer Blutentnahme unterziehen.

Gegen 20:40 Uhr rückten die Beamten dann in die Jahnstraße in Böblingen aus. Dort war es zu einer Auseinandersetzung zwischen den Angehörigen der an der Schlägerei beteiligten Männer gekommen. Dem bisherigen Ermittlungsstand nach geriet eine 33-Jährige Angehörige der einen Seite mit einem 61-jährigen und einer 68-jährigen Verwandten der anderen Seite aneinander. Nachdem die Frauen sich im Treppenhaus wechselseitig beleidigt hatten, soll die 68-Jährige die Jüngere mit einem Schuh angegangen und dabei leicht verletzt haben. Der 61-Jährige habe die 33-Jährige im Verlauf des Streits auch bespuckt. Bei Eintreffen der Beamten hatten sich die beiden Parteien bereits voneinander getrennt.

Das Polizeirevier Böblingen hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeugen, die insbesondere die Auseinandersetzung an der Tankstelle beobachtet haben. Diese können sich unter Tel. 07031 13 2500 beim Polizeirevier melden.(pol)

Weil der Stadt: Unfallflucht auf Discounter-Parkplatz

Auf noch ungeklärte Art und Weise stieß ein bislang unbekannter Fahrzeuglenker gegen die Heckschürze eines Dacia, der am Mittwoch zwischen 11:10 und 11:40 Uhr in der Merklinger Straße in Weil der Stadt auf dem LIDL Kundenparkplatz abgestellt war. Ohne sich um den angerichteten Sachschaden von rund 1.000 Euro zu kümmern, machte sich der Unbekannte im Anschluss aus dem Staub. Zeugen, die sachdienliche Hinweise zum Verursacher geben können, melden sich bitte beim Polizeiposten Weil der Stadt, Tel. 07033 5277-0.(pol)

Leonberg: Schnee- und Graupelfall legt Verkehr auf der Autobahn lahm

Mehrere Streifenwagenbesatzungen der Verkehrspolizeiinspektion Ludwigsburg und eine Streife der Verkehrspolizeiinspektion Pforzheim befanden sich am Mittwoch zwischen 19:20 und 21:50 Uhr auf der BAB 8 zwischen der Anschlussstelle Rutesheim und dem Autobahndreieck Leonberg im Einsatz. Grund dafür waren starke Schnee- und Graupelfälle. Hierdurch waren die Fahrbahnen in beiden Richtungen mit Schnee und teilweise mit Eis bedeckt, was zu massiven Verkehrsbehinderungen führte. Der Schnee beziehungsweise das Eis wurden durch die Fahrzeuge so verdichtet, dass es spiegelglatt war und die Verkehrsteilnehmer auf der Autobahn im Schritttempo fuhren. An der Gefällstrecke vor der Anschlussstelle Leonberg-West in Fahrtrichtung München stellten sich einige Lkw quer. Sie konnten aufgrund der Glätte nicht mehr anfahren. Diesbezüglich wurde die Autobahnmeisterei Ludwigsburg und das Technische Hilfswerk Leonberg alarmiert. Da der Schneepflug nicht durch den etwa sieben Kilometer langen Stau fahren konnte, wurde die Autobahn in Richtung München um 21:05 Uhr voll gesperrt. Somit war es dem Räumfahrzeug möglich, entgegen der Fahrtrichtung auf die Autobahn aufzufahren. Nachdem die Fahrbahnen geräumt und gestreut waren, wurde die Vollsperrung gegen 21:50 Uhr aufgehoben. Die Lkw konnten selbstständig anfahren und der Verkehr floss wieder. Im Zuge der Einsatzmaßnahmen wurde auch die Einhaltung der Rettungsgasse überwacht. Die Verkehrsteilnehmer verhielten sich vorbildlich und es wurde nur ein Verstoß registriert.(pol)

Sindelfingen-Maichingen: Fahrzeuglenker fuhr über bepflanzten Kreisverkehr

Am Mittwochabend befuhr der 30-jährige Fahrer eines Opel gegen 21:15 Uhr die Pforzheimer Straße in Richtung Maichingen. Kurz vor dem Kreisverkehr Pforzheimer Straße / Darmsheimer Straße kam er aus bislang ungeklärter Ursache zunächst nach links gegen einen Verkehrsteiler, von welchem er dann auf die bepflanzte Mittelinsel des Kreisverkehrs abgewiesen wurde. Im weiteren Verlauf prallt er gegen eine nach dem Kreisverkehr befindliche Laterne, die aus dem Fundament gerissen wurde und quer über die Fahrbahn fiel. Der Fahrer des Opel blieb unverletzt, der Pkw musste aufgrund der starken Beschädigungen abgeschleppt werden. Während der Schaden am Opel auf 5.500 Euro geschätzt wurde, kann der Schaden an der Laterne noch nicht beziffert werden. Der Zweckverband Sindelfingen kam vor Ort und sicherte die beschädigte Laterne.(pol)

K1015/ Malmsheim/ Renningen: Kollision beim Überholen – Polizei sucht Unfallzeugen

Nachdem es am Mittwoch gegen 17:45 Uhr bei einem Überholvorgang auf der Kreisstraße 1015 (K1015) zu einer Kollision kam, sucht das Polizeirevier Leonberg Zeugen, die den Unfallhergang beobachtet haben. Ein 34-jähriger Audi-Lenker war auf der K1015 von Malmsheim kommend in Richtung Renningen unterwegs, als er von einem 18-jährigen Mercedes-Lenker kurz vor dem Kreisverkehr an der Einmündung der Nord-Süd-Straße (K1060) bei Renningen überholt wurde. Hierbei kollidierten beide Fahrzeuge miteinander. Bei dem Zusammenprall wurden der 34-Jährige und eine 40-jährige Beifahrerin leicht verletzt. Die verursachten Sachschäden betrugen insgesamt etwa 2.000 Euro. Da die Unfallbeteiligten voneinander abweichende Angaben machen, werden Zeugen des Unfallhergangs gebeten, sich unter Tel. 07152 605 0 beim Polizeirevier Leonberg zu melden.(pol)

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