Polizeiberichte vom 23.3.2021

Jettingen-Unterjettingen: Feuerwehreinsatz

Das laute Alarmgeräusch ihres Rauchmelders riss vier Bewohner am Dienstagmorgen in der Mötzinger Straße in Unterjettingen aus dem Schlaf. Eine Frau hatte gegen 04:00 Uhr einen Topf mit einer Spezialität auf den Herd gestellt, um diese bei geringer Hitze mehrere Stunden lang zu kochen. Vermutlich legte sie sich danach wieder schlafen und bemerkte deshalb nicht, dass es gegen 06:30 Uhr zu einer Rauchentwicklung kam, die schließlich den Rauchmelder auslöste. Die Freiwillige Feuerwehr Jettingen, die mit 15 Wehrleuten und drei Fahrzeugen im Einsatz war, sowie die Freiwillige Feuerwehr Nagold, welche mit einem Fahrzeug und drei Mann ausgerückt war, konnten den erheblichen Rauch mit einem Gebläse beseitigen. Es kam zu keinem Sach- oder Personenschaden.(pol)

Holzgerlingen: Vorfahrtsunfall führt zu leichtverletztem Radfahrer

Eine leicht verletzte Person und ein Sachschaden in Höhe von etwa 2.500 Euro sind die Bilanz eines Unfalls, der sich am Montag gegen 13:00 Uhr in Holzgerlingen ereignete. Ein 57 Jahre alter Mercedes-Lenker befuhr die Max-Eyth-Straße und wollte nach links in die Tübinger Straße einbiegen. Auf dieser fuhr ein 58 Jahre alter Fahrradfahrer stadteinwärts. Der 57-Jährige übersah den Fahrradfahrer vermutlich, so dass es im Einmündungsbereich zum Zusammenstoß kam. Hierbei kam der 58-Jährige zu Fall und erlitt leichte Verletzungen.(pol)

Böblingen-Sindelfingen: Polizeiliche Überwachungsmaßnahmen auf dem Flugfeld

Wie bereits angekündigt hat das Polizeirevier Böblingen mit Unterstützung von Kräften der Verkehrspolizeiinspektion an den vergangenen beiden Wochenenden die Überwachungs- und Kontrollmaßnahmen auf dem Flugfeld intensiviert, nachdem es dort wie berichtet am ersten Märzwochenende zu mehreren Polizeieinsätzen gekommen war.

Am ersten Kontrollwochenende überprüften die Einsatzkräfte Freitag- und Samstagabend jeweils rund 350 Personen, die mit etwa 200 Fahrzeugen aus verschiedenen Landkreisen den dortigen Bereich aufsuchten. Sie waren dabei vermutlich Einladungen zu einem Treffen gefolgt, die über soziale Medien verbreitet worden waren. Am Sonntagabend reduzierte sich das Personen- und Fahrzeugaufkommen bereits deutlich. Am vergangenen Wochenende wurde am Freitagabend nochmals ein größerer Zulauf von Personen und Fahrzeugen festgestellt und die Einsatzkräfte führten rund 200 Fahrzeugkontrollen durch. Dagegen fand dort am Samstag und Sonntag in den Abendstunden praktisch normales Verkehrsaufkommen statt.

An beiden Wochenenden registrierte die Polizei im Bereich des Flugfeldes keine Ruhestörungen und es gingen auch keine entsprechenden Anrufe von Anwohnern ein.

Im Verlauf der Kontrollen wurden bei acht Fahrzeugen technische Veränderungen festgestellt, die zum Erlöschen der Betriebserlaubnis und damit verbunden zu einer Anzeige führten. Daneben brachten die Einsatzkräfte 19 weitere Verkehrsordnungswidrigkeiten und 14 Verstöße gegen die Corona-Verordnung zur Anzeige.

Polizeidirektor Erwin Grosser, der Leiter des Polizeireviers Böblingen resümiert: „Wir haben mit dem Flugfeld einen Bereich, der sich in der Vergangenheit zu einem attraktiven Treffpunkt junger Menschen entwickelt hat. Das sind überwiegend Leute mit einer gewissen Affinität für Autos und Motorsport.“ Grosser verweist darauf, dass der Aufenthalt im dortigen Bereich – auch mit einem Fahrzeug – zunächst nicht zu beanstanden ist und legt gleichzeitig Wert auf die Feststellung, „dass wir hier keinen Kriminalitätsschwerpunkt haben. Die Kontrollergebnisse bestätigen das.“ Den Unmut der Anwohner über Lärm und Müll kann der Revierleiter indes nachvollziehen. „Hier sind die Kommunen bestrebt, eine Lösung zu finden.“ Grosser appelliert gleichzeitig auch an die jungen Leute, die sich auf dem Flugfeld treffen: „Durch ihr Verhalten haben sie es auch selbst in der Hand, ob und in welcher Form auf dem Flugfeld künftig regelnd eingegriffen werden muss.“(pol)

Herrenberg: 58-Jähriger leistet Widerstand

Am Montagmorgen, gegen 09.00 Uhr, kam es zu einem Polizeieinsatz im Vorraum einer Bankfiliale in der Herrenberger Innenstadt. Ein 58-jähriger, polizeibekannter Mann hielt sich in dem Vorraum auf, verschmutzte diesen und beschädigte Werbematerial. Als Beamte des Polizeireviers Herrenberg zu dem Mann, der nach Alkohol roch, Kontakt aufnahmen, wurde er sogleich aggressiv. Aufforderungen seitens der Polizeibeamtin und ihrer Kollegen kam er nicht nach, sondern begann umher zu fuchteln. Um ihn davon abzuhalten und zu beruhigen, ergriffen die Polizisten die Arme des 58-Jährigen, worauf dieser sich wehrte und versuchte sich zu entwinden. Da sich der Mann nicht beruhigen ließ, wurde er schließlich zu Boden gebracht. Dort wehrte er sich weiter, so dass es den Polizisten nur mit Mühe möglich war ihm Handschließen anzulegen. Als sie dem Mann danach eine Mund-Nase-Maske aufsetzen wollten, versuchte er einen Polizisten in die Hand zu beißen. Der 58-Jährige wurde zunächst durch die Beamten in ein Krankenhaus und anschließend in eine psychiatrische Einrichtung gebracht. (pol)
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