Polizeiberichte vom 8.4.2021

Magstadt: Unfallzeugen gesucht

Noch Zeugen sucht das Polizeirevier Sindelfingen, Tel. 07031 697-0, zu einem Fall von Verkehrsunfallflucht, der sich zwischen Mittwoch 19:00 Uhr und Donnerstag 08:45 Uhr in der Brauereistraße ereignet hat. Ein unbekannter Autofahrer streifte dort beim Vorbeifahren einen geparkten, schwarzen Mercedes SLK, richtete etwa 1.000 Euro Sachschaden an und entfernte sich unerlaubt vom Unfallort.(pol)

Leonberg: Zaun beschädigt

Beim Rückwärtsfahren hat ein bislang unbekannter Autofahrer zwischen Mittwoch 18:00 Uhr und Donnerstag 5:30 Uhr in der Hertichstraße einen Grundstückszaun und einen Briefkasten beschädigt. Obwohl er dabei rund 2.000 Euro Sachschaden anrichtete, machte er sich anschließend aus dem Staub. Sachdienliche Hinweise nimmt das Polizeirevier Leonberg, Tel. 07152 605-0, entgegen.(pol)

A81 Leonberg: Verkehrsbehinderungen nach Tunnelstörung

Eine technische Störung an der Brandmeldeanlage des Engelbergtunnels hat am Donnerstagmorgen zu Behinderungen im Berufsverkehr geführt. Um 6:40 Uhr schalteten die Ampeln der beiden Tunnelröhren auf Rot und die Schranken schlossen sich. Ein Lkw-Fahrer, der zu diesem Zeitpunkt auf der Überleitung zur A 81 in Richtung Würzburg unterwegs war, bemerkte die geschlossene Schranke zu spät und fuhr dagegen. Die vollständige Überprüfung der beiden Tunnelröhren und der technischen Einrichtungen durch Feuerwehr, Autobahnmeisterei und Polizei sowie die Funktionsüberprüfung der beschädigten Schranke nahmen geraume Zeit in Anspruch. So konnte die Richtungsfahrbahn Stuttgart um 8:15 Uhr und die Richtungsfahrbahn Heilbronn um 8:20 Uhr freigegeben werden. Der Verkehr staute sich zwischenzeitlich in beiden Richtungen auf etwa zehn Kilometern.(pol)

Sindelfingen: „Trucker-Safety-Day“ – polizeiliche Kontrollaktion auf der Rastanlage „Sindelfinger Wald“

Den ersten „Trucker-Safety-Day“ im Jahr 2021 führte die Verkehrspolizeiinspektion am Mittwoch zwischen 08.30 Uhr und 15.30 Uhr gemeinsam mit dem Polizeipräsidium Einsatz, dem Hauptzollamt Stuttgart, den Eichämtern Fellbach und Heilbronn sowie der Bundespolizei und dem Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft BW auf der Tank- und Rastanlage „Sindeflinger Wald“ durch. Wie bereits der Name der Aktion erkennen lässt, drehte sich die Kontrollaktion um die Sicherheit auf der Straße insbesondere den Schwerlastverkehr betreffend. Die Zahl der Verkehrsunfälle mit LKW-Beteiligung nahm im Jahr 2020 in Baden-Württemberg zwar ab, allerdings stehen annähernd ein Viertel aller Verkehrstoten (2020: 330) im Zusammenhang mit Lkw-Unfällen. Zumeist handelt es sich um Auffahrunfälle. Regelmäßig sind zu geringer Sicherheitsabstand oder nicht angepasste Geschwindigkeit ursächlich. Nicht eingehaltene Lenk- und Ruhezeiten, ein Resultat des konstant herrschenden Kosten- und Termindrucks im Gütertransportgewerbe, bergen ebenfalls ein sehr hohes Sicherheitsrisiko. Gleichermaßen gefährlich kann es werden, wenn Fahrzeuge aufgrund des hohen Wettbewerbsdrucks nicht oder nur mangelhaft gewartet und gepflegt oder, um Kosten zu sparen, überbeladen werden. Im polizeilichen Fokus standen aber natürlich auch Fahrzeuglenker, die unter einer möglichen Beeinflussung von Alkohol oder anderen Rauschmitteln standen.

Insgesamt 106 Beamtinnen und Beamte kontrollierten in sieben Stunden etwa 300 Fahrzeuge und registrierten 106 Verstöße. Bei 58 davon, also genau der Hälfte, handelt es sich um die unfallträchtigen Abstandsverstöße. Danach rangierten auf „Platz 2“ Verstöße wegen Fahrens unter Drogeneinfluss und wegen Überladung (jeweils 8 Fälle). Sechsmal verstießen Fahrerinnen und Fahrer gegen das Benutzungsverbot von elektronischen Geräten, dem landläufig als „Handyverstoß“ bekannten Delikt. Gefolgt von Gurtverstößen, unzureichend gesicherter Ladung und Verstößen im Zusammenhang mit dem Transport von Gefahrgut. Erfreulicherweise stellten die Beamten lediglich einen Verstoß gegen die Lenk-und Ruhezeiten fest.

Kontrollaktionen dieser Art sind insbesondere dazu geeignet, mit den betroffenen Fahrerinnen und Fahrern ins Gespräch zu kommen. Getreu dem Leitspruch „Nur wer sicher fährt, kann auch sicher ankommen“ will die Polizei den Dialog nutzen, um das Bewusstsein für die eigene Verantwortung im Straßenverkehr wieder zu stärken. Weitere Kontrollen werden im Laufe des Jahres folgen.(pol)

Herrenberg: Trickdiebstahl beim Geldwechsel – Polizei sucht Zeugen

Mit einem Trickdiebstahl gelangte am Mittwoch gegen 10:30 Uhr ein Unbekannter in der Schulstraße in Herrenberg in den Besitz eines 100-Euro-Scheines einer 57-Jährigen.

Der Täter sprach die Frau an und bat sie ihm eine 2-Euro-Münze in kleinere Münzen zu wechseln. Als die Frau ihren Geldbeutel herausholte und nach den Münzen suchte, stand der Unbekannte direkt neben ihr und hatte ihr dann vermutlich in dieser Situation den Geldschein aus dem Geldbeutel gezogen.

Auffällig war, dass der Mann sich danach verabschiedete und nun doch kein Geld mehr wechseln wollte. Die 57-Jährige bemerkte den Diebstahl erst, als sie später einen Einkauf bezahlen wollte und der Schein fehlte.

Der Unbekannte wurde wie folgt beschrieben: etwa 40 bis 45 Jahre alt, männlich, etwa 170 Zentimeter groß, normale Figur, schwarze Haare, trug eine Jeans, sowie Wildlederschuhe und eine dunkelblaue Jacke. Der Täter hatte ein mitteleuropäisches Erscheinungsbild und sprach keinen Dialekt.

Zeugen können sich unter Tel. 07032 2708 0 beim Polizeirevier Herrenberg melden.(pol)

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