Polizeiberichte vom 10.3.2020

Grafenau-Döffingen: Küchenbrand

Ein Sachschaden von etwa 5.000 Euro entstand am Montagmittag bei einem Küchenbrand in der Jahnstraße in Döffingen. Die 61-jährige Bewohnerin der Erdgeschosswohnung eines Dreifamilienhauses hatte gegen 13.25 Uhr Essen auf den Herd gestellt, um dieses zu erwärmen, und war anschließend in den Keller gegangen. Derweil bemerkten Nachbarn, dass es in der Küche der Wohnung zu einer Brandentwicklung gekommen war und alarmierten die Feuerwehr. Eine in der Nähe wohnende Verwandte der Bewohnerin, die ebenfalls informiert worden war, eilte zu dem Haus und traf die 61-Jährige im Treppenhaus an. Gemeinsam verließen die Frauen anschließend das Gebäude. Die Freiwilligen Feuerwehren Grafenau und Magstadt rückten mit insgesamt sechs Fahrzeugen und 29 Einsatzkräften aus. Der Brand konnte zügig gelöscht werden. Anschließend wurden durch die Einsatzkräfte Belüftungsmaßnahmen durchgeführt. Bis auf die 61-Jährige befand sich niemand in dem Haus. (pol)

Sindelfingen: Werkzeuge gestohlen

Zwischen Freitag 13.00 Uhr und Montag 07.00 Uhr trieb ein noch unbekannter Täter in der Bachstraße in Sindelfingen sein Unwesen. Der Dieb machte sich an einem Hyundai zu schaffen, in dem sich mehrere Werkzeuge und Baumaschinen befanden. Aus dem Fahrzeug wurden ein Kombihammer, eine Säbelsäge, ein Bohrhammer, ein Presswerkzeug sowie ein Akkuschrauber samt Zubehör im Gesamtwert von etwa 5.000 Euro entwendet. Hinweise nimmt das Polizeirevier Sindelfingen, Tel. 07031/697-0, entgegen. (pol)

Nufringen: 36-Jähriger nach Einbruch in Fahrzeug festgenommen

Wegen schweren Diebstahls und Beleidigung wird sich ein 36 Jahre alter Mann verantworten müssen, der am Montag gegen 23.00 Uhr im Bereich des Bahnhofs Nufringen sein Unwesen trieb. Eine Zeugin hatte einen Mann dabei beobachtet, wie dieser mit einer Stange auf Autos einschlug und wohl auch versucht hatte einen Wohnwagen aufzubrechen. Schließlich hatte sich der Tatverdächtige in Richtung des Marktplatzes entfernt. Als eine Streifenwagenbesatzung des Polizeireviers Herrenberg vor Ort eintraf, entdeckten die Beamten zunächst eine Steppweste in der Bahnhofsunterführung. Im weiteren Verlauf kam ihnen eine Person entgegen, die der Beschreibung des Tatverdächtigen entsprach. Da sich der 36-Jährige sogleich unkooperativ verhielt, nahmen die Polizisten ihn vorläufig fest und legten ihm Handschließen an. Der Mann wurde anschließend zum Streifenwagen gebracht und auf den Rücksitz gesetzt. Während dessen kam die Fahrerin eines VW auf die Beamten zu und erklärte, dass sie soeben festgestellt hatte, dass in ihr Fahrzeug eingebrochen worden war. Die Heckscheibe war zertrümmert und das Handschuhfach durchsucht worden. Außerdem fehlte nun eine Steppweste aus dem Fahrzeug. Wie die weiteren Ermittlungen ergaben, handelte es sich hierbei um die Steppweste, die in der Unterführung aufgefunden worden war. Darüber hinaus stellten die Polizisten fest, dass der Tatverdächtige wohl auch versucht hatte die Heckscheibe eines Mazda einzuschlagen und in einen Wohnwagen einzubrechen. Hierbei war er jedoch vermutlich gescheitert. Der entstandene Gesamtsachschaden konnte noch nicht beziffert werden. Der 36-jährige Tatverdächtige wurde nun zum Polizeirevier Herrenberg gebracht. Währenddessen spuckte er im Fahrzeug um sich und beleidigte die eingesetzten Beamten. Nach Durchführung der polizeilichen Maßnahmen wurde er auf freien Fuß entlassen. (pol)

L1185/ Böblingen: Feuerwehr muss 22-Jährigen aus Unfallfahrzeug befreien

Ein Sachschaden von circa 14.000 Euro und ein Großaufgebot an Rettungskräften ist die Bilanz eines Verkehrsunfalles am Dienstag gegen 8:05 Uhr, der sich in Böblingen auf der Schönaicher Straße (L1185) ereignet hatte. Ein 56-Jähriger befuhr mit seinem Toyota die Schönaicher Straße aus Schönaich kommend in Fahrtrichtung Böblingen und wollte im Kreuzungsbereich mit der Taunusstraße nach links abbiegen. Hierzu hatte er sich bereits frühzeitig auf dem Abbiegerstreifen eingeordnet. Ein 22-Jähriger und sein 19-Jähriger Beifahrer fuhren mit einem Mercedes die gleiche Strecke, als der 22-Jährige mit seinem Fahrzeug kurz vor dem Kreuzungsbereich unvermittelt nach links auf den Abbiegestreifen wechselte. In der Folge prallte der Toyota in die Fahrerseite des Mercedes. Die Fahrertür des Mercedes wurde so stark deformiert, dass der 22-Jährige mit den Beinen eingeklemmt war und durch die Feuerwehr Böblingen aus dem Unfallfahrzeug befreit werden musste. Er wurde bei dem Unfall leicht verletzt und durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Obwohl der 19-Jährige und der 56-Jährige vor Ort keine Verletzungen geltend machten, wurden sie ebenfalls vorsorglich zur weiteren Untersuchung in Krankenhäuser gebracht. Die Feuerwehr Böblingen war mit sieben Fahrzeugen und 30 Einsatzkräften, der Rettungsdienst mit vier Fahrzeugen und elf Einsatzkräften vor Ort. (pol)