Polizeiberichte vom 16.4.2020

Waldenbuch: Kurzzeitiger Stromausfall nach Schmorbrand

Ein Schmorbrand in einem Verteilerkasten in der Bahnhofstraße hat am frühen Donnerstagmorgen gegen 04:45 Uhr zu einem kurzzetigen Stromausfalln Waldenbuch geführt. Die Feuerwehr war mit 15 Einsatzkräften vor Ort, brauchte aber keinen Löschangriff durchzuführen, da es nur zu einer starkten Rauchentwicklung gekommen war. Durch den Energieversorger wurde die Trafostation vom Netz genomen und die Versorgung von Waldenbuch über andere Stationen wieder hergestellt. (pol)

Böblingen: Rabiater Radfahrer

Wegen gefährlicher Körperverletzung ermittelt die Polizei in Böblingen gegen einen noch unbekannten Radfahrer, der am Mittwochabend gegen 18:05 Uhr in der Hanns-Klemm-Straße auffiel. Ein 20-jähriger Autofahrer war aus einer Einfahrt gefahren und hatte verkehrsbedingt anhalten müssen. Dadurch war die Durchfahrt des Radfahrers behindert. Der Unbekannte war dadurch offensichtlich derart erbost, dass er sein Rad schnappte und es dem 20-Jährigen durch das geöffnete Seitenfenster an den Kopf war. Der junge Mann zog sich dadurch leichte Verletzungen zu und die Fahrertür seines Renault wurde beschädigt. Der Radfahrer, der eine helle Hose und ein dunkles Oberteil trug, machte sich anschließend aus dem Staub. Mögliche Zeugen werden gebeten, sich beim Polizeirevier Böblingen, Tel. 07031 13-2500, zu melden. (pol)

Leonberg-Ramtel: Unfallflucht auf Gartencenter-Parkplatz

In der Straße „Im Mahdental“ in Leonberg-Ramtel ereignete sich am Mittwochnachmittag eine Verkehrsunfallflucht, zu der die Polizei nun nach Zeugen sucht. Zwischen 16.00 und 17.00 Uhr stieß ein noch unbekannter Fahrzeuglenker gegen einen Porsche, der auf dem Parkplatz eines Gartencenters abgestellt war. Ohne sich um den entstandenen Sachschaden von etwa 1.000 Euro zu kümmern, machte sich der Verursacher anschließend aus dem Staub. Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, melden sich bitte beim Polizeirevier Leonberg unter der Tel. 07152 605-0. (pol)

Rutesheim: 22-Jährigen in Gewahrsam genommen

Wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte und Beleidigung muss sich ein 22-jähriger Mann verantworten, den eine Streifenwagenbesatzung am Donnerstag gegen 01.00 Uhr in der Pforzheimer Straße in Rutesheim kontrollierten. Bei der Kontrolle wollte sich der 22-Jährige, der deutlich nach Alkohol roch, gegenüber den Beamten nicht ausweisen. Auch mehrmaligen Aufforderungen, den Ausweis auszuhändigen, kam er nicht nach, sondern wurde zunehmend aggressiver. Obendrein wurde er angewiesen seine Hände aus den Jackentaschen zu nehmen. Weil er daraufhin eine plötzliche Stichbewegung in Richtung eines Beamten ausführte, griffen die Einsatzkräfte nach ihm. Anschließend wehrte er sich gegen die weiteren polizeilichen Maßnahmen und widersetzte sich vehement gegen das Anlegen der Handschließen. Unter erheblichen Kraftaufwand gelang es den Beamten den zwischenzeitlich am Boden fixierten Mann zu fesseln und zum Polizeirevier Leonberg mitzunehmen. Im Streifenfahrzeug sowie auf dem Revier versuchte er erneut die eingesetzten Polizisten zu attackieren. Dies konnte allerdings unterbunden werden und im Anschluss daran fand eine ärztliche Prüfung der Haftfähigkeit im Krankenhaus statt. Nach der Prüfung musste der 22-Jährige, der während des gesamten Einsatzes die Beamten fortwährend beleidigte, die restliche Nacht in der Gewahrsamseinrichtung des Polizeireviers Leonberg verbringen. (pol)

Schönaich: 29-Jähriger verrichtet Notdurft in geparkten Pkw

Am Mittwoch gegen 21.30 Uhr wurde der Polizei mitgeteilt, dass ein betrunkener Mann in der Waldstraße in Schönaich sein Unwesen treibt. Der Mann sei nackt und habe sich auf dem Parkplatz eines Discounters in einen nicht verschlossenen fremden Pkw gesetzt. Darüber hinaus konnten die hinzugezogenen Beamten vor Ort eruieren, dass der 29-Jährige, der augenscheinlich stark betrunken war, in dem geparkten Wagen seine Notdurft verrichtet und den Innenspiegel beschädigt hatte. Zudem soll er beim Aussteigen die Autotür gegen ein neben dem Skoda Octavia geparktes, unbekanntes Fahrzeug gestoßen und zuvor gegen ein ebenfalls noch unbekanntes Fahrzeug getreten haben. Offenbar kam es auf dem Parkplatz auch zu einem verbalen Streit mit zwei Personen und der 29-Jährige warf vor dem Eingang des Discountes eine Bierflasche auf den Boden. Die Flasche ging in der Folge zu Bruch. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte hielt sich der Störenfried außerhalb des betreffenden Fahrzeugs auf dem Parkplatz auf und machte einen verwirrten Eindruck. Darüber hinaus beleidigte er die Beamten und spuckte um sich herum. Um eine Einwirkung auf die Polizisten zu vermeiden, wurde dem 29-Jährigen eine Spuckschutzhaube über den Kopf gezogen. Anschließend wurde er zum Polizeirevier Böblingen gebracht. Auf der Dienststelle folgte er den Anweisungen nicht und lief mit dem Kopf voraus in Richtung einer Beamtin. Den Angriff konnte sie mit einer Ausweichbewegung abwehren. Der 29-Jährige, der erneut auf dem Boden des Durchsuchungszimmers gespuckt hatte, musste mit enormer Kraftanstrengung fixiert werden. Schlussendlich wurde der 29-Jährige nach Beendigung der polizeilichen Maßnahmen in die Obhut eines Verwandten gegeben. Er muss nun mit einer Anzeige wegen Sachbeschädigung, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Beleidigung rechnen. Obendrein werden Zeugen des Vorfalls und die Besitzer der eventuell beschädigten Fahrzeuge gebeten, sich mit dem Polizeirevier Böblingen, Tel. 07031 13-2500, in Verbindung zu setzen.

Im Rahmen der Sachverhaltsklärung wurde ebenfalls bekannt, das ein 23-Jähriger, der den Skoda unverschlossen auf den Parkplatz des Discounters abgestellt hatte, mutmaßlich unter Drogeneinfluss mit dem Wagen unterwegs war. Nach einem positiven Drogentest musste er sich einer Blutentnahme unterziehen und mit einer Anzeige wegen Fahrens unter Drogeneinfluss rechnen. (pol)