Ergenzingen: PKW kracht unter LKW

BONDORF/ERGENZINGEN (red). Ein schwerer Verkehrsunfall hat sich am Freitagmorgen bei Ergenzingen ereignet. Wie die Polizei mitteilt, war ein 51-Jähriger mit einem Brücken-Lkw samt Anhänger gegen 6.30 Uhr von einem Parkplatz auf die L 1184 eingefahren, um in Richtung B 28A zu wenden. Aus bislang ungeklärter Ursache riss bei dem Wendemanöver ein Bremsschlauch, so dass es zu einem Druckverlust kam und die Bremsen zumachten. Der Anhänger blieb dadurch quer auf der Landesstraße stehen. Mehrere Verkehrsteilnehmer bemerkten das Hindernis und hielten an. Ein von Bondorf in Richtung Ergenzingen fahrender VW-Lenker übersah den Anhänger und fuhr mit seinem Golf ungebremst unter das Fahrzeug. Er konnte von Zeugen und dem Lkw-Fahrer aus seinem Pkw befreit werden. Nach einer notärztlichen Erstversorgung vor Ort musste er vom Rettungsdienst in eine Klinik gebracht und dort stationär aufgenommen werden. In die Unfallermittlungen wurde ein Sachverständiger eingeschaltet. Während der Unfallaufnahme und der Bergung der Fahrzeuge musste die L 1184 bis zehn Uhr komplett gesperrt werden. Mitarbeiter der Straßenmeisterei kamen zur Unterstützung an die Unfallstelle. Der Schaden an den älteren Fahrzeugen wird auf 5.000 Euro geschätzt.

Schwieberdingen: Verkehrsunfall mit einem Schwerverletzten

Schwere Verletzungen zog sich der Fahrer eines Opel Astra am Freitagabend bei einem Verkehrsunfall in Schwieberdingen zu. Der 43-Jährige war kurz nach 18:00 Uhr auf der Daimlerstraße unterwegs und missachtete die Vorfahrt eines von rechts kommenden 27-Jährigen, der mit seinem Ford-Mustang zu diesem Zeitpunkt auf der bevorrechtigten Robert-Bosch-Straße unterwegs war. Während sich der Opel durch den Zusammenstoß zunächst drehte und in eine angrenzende Hofeinfahrt geschleudert wurde, kam der Ford von der Fahrbahn ab und anschließend in einem Gebüsch zum Stehen. Der 43 Jahre alte Opel-Fahrer zog sich bei dem Unfall schwere Verletzungen zu. Er wurde vom Rettungsdienst, der mit einem Rettungsfahrzeug und einem Notarzt im Einsatz war, zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. An den beiden beteiligten Fahrzeugen sowie einem Firmenschild entstand Sachschaden in Höhe von rund 15.000 Euro. (pol)

Frontalzusammenstoß auf der B28 bei Bondorf mit zwei Schwerverletzten und einer leicht verletzten Person.

Zwei Schwerverletzte und ein Leichtverletzter forderte ein Verkehrsunfall, welcher sich am Donnerstagnachmittag gegen 15.04 Uhr auf der B28 zwischen Bondorf und der Autobahnauffahrt Rottenburg ereignete. Ein 20-Jähriger war mit seinem Pkw Daimler-Benz von der Anschlussstelle Rottenburg aus unterwegs und kam aus bislang ungeklärter Ursache nach links auf die Gegenfahrbahn. Zunächst streifte er einen entgegenkommenden VW mit Anhänger, der von einem 56-Jährigen gelenkt wurde. Im weiteren Verlauf kollidierte er frontal mit dem entgegenkommenden Audi eines 32-Jährigen. Beide Fahrer wurden in ihren Fahrzeugen eingeklemmt und schwer verletzt. Sie mussten von der Feuerwehr Ergenzingen, welche mit zwei Fahrzeugen und 20 Mann im Einsatz war, geborgen werden. Sie wurden vom Rettungsdienst ins Krankenhaus gebracht. Der Fahrer des VW wurde leicht verletzt. Alle Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Der Sachschaden beläuft sich auf 29.000 Euro. Für die Dauer der Unfallaufnahme durch die Verkehrspolizeidirektion des Polizeipräsidiums Ludwigsburg, welche mit zwei Streifen vor Ort war und von zwei Streifen des Polizeireviers Herrenberg und einer Streife des Polizeipräsidiums Reutlingen unterstützt wurde, war die Strecke bis 15.40 Uhr voll gesperrt. Die teilweise Sperrung wurde nach der Reinigung durch die Straßenmeisterei um 17.50 Uhr aufgehoben. (pol)

Holzgerlingen: Unfall fordert zwei Schwerverletzte

Zwei Schwerverletzte und Sachschaden von etwa 14.000 Euro forderte ein Verkehrsunfall, der sich am Donnerstag gegen 09.10 Uhr auf der Kreisstraße 1074 Uhr zwischen Holzgerlingen und Schönaich ereignete. Ein 53-Jähriger näherte sich mit einem Pedelec auf einem befestigten Feldweg der Kreisstraße und wollte diese überqueren, um auf der gegenüberliegenden Seite den Feldweg weiter zu benutzen. Beim Überqueren der Kreisstraße übersah der 53-Jährige mutmaßlich einen aus Richtung Holzgerlingen herannahenden 51 Jahre alten Motorradfahrer und stieß mit ihm zusammen. Beide stürzten in der Folge auf den Asphalt und wurden schwer verletzt. Das Motorrad schleuderte über die Fahrbahn und prallte mit einem entgegenkommenden Mazda zusammen, an dessen Steuer ein 63-Jähriger saß. Ein hinzugezogener Rettungsdienst brachte die beiden Verletzten anschließend in ein Krankenhaus. Das Motorrad war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Während der Unfallaufnahme und Bergungsarbeiten musste die Kreisstraße bis etwa 11:00 Uhr gesperrt werden. (pol)

Jettingen: Erheblicher Sachschaden nach Strohballenbrand -mit Video-

Am frühen Samstagmorgen, gegen kurz vor 01:30 Uhr kam es zu einem Feuer auf dem Gelände eines Bauernhofes bei Oberjettingen. Bei dem Brand gingen bis zu 170 große Strohballen in Flammen auf, welche in der Nähe der Gebäude gelagert waren. Ob auch ein Gebäudeschaden an einer benachbarten Maschinenhalle entstanden ist, konnte bislang noch nicht geklärt werden, da die Löscharbeiten weiterhin im Gange sind und noch mehrere Stunden andauern werden (Stand 03:45 Uhr). Der bisherige Sachschaden wird auf ca. 12.000.- Euro geschätzt. Personen wurden glücklicherweise nicht verletzt. Vor Ort sind die Feuerwehren Gäufelden, Mötzingen und Jettingen mit insgesamt 7 Fahrzeugen und 42 Einsatzkräften aktuell weiterhin tätig. Der Rettungsdienst war vorsorglich ebenfalls mit 2 Fahrzeugen und 4 Einsatzkräften am Brandort. Auch waren mehrere Streifenwagenbesatzungen der Polizeipräsidien Ludwigsburg und Karlsruhe, sowie ein Hubschrauber im Einsatz. Die Umgehungsstraße K1030 musste zur Durchführung der Löscharbeiten in beiden Fahrtrichtungen für ca. eineinhalb Stunden gesperrt werden. (pol)

Bundesweiter Kontrolltag „sicher.mobil.leben“ – Zwischenergebnis der Kontrollaktionen in den Landkreisen Ludwigsburg und Böblingen

Seit 06:00 Uhr heute Morgen führt das Polizeipräsidium Ludwigsburg in den Landkreisen Ludwigsburg und Böblingen sowie auf den von ihr betreuten Autobahnabschnitten Kontrollaktionen durch. Im Mittelpunkt dieser Kontrollmaßnahmen steht das Thema „Ablenkung“ und dabei insbesondere die Nutzung von Mobiltelefonen sowohl am Steuer eines Kraftfahrzeugs als auch als Radfahrer oder Fußgänger. Rund 17 Prozent aller tödlichen Verkehrsunfälle im vergangen Jahr in Baden-Württemberg waren auf Ablenkung zurückzuführen. Grund genug also, um sich dieser bundesweiten Verkehrssicherheitsaktion anzuschließen, bei der es den eingesetzten Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten in erster Linie darum geht, die Verkehrsteilnehmer auf die Gefahren hinzuweisen, die mit der Nutzung von Mobiltelefonen im Straßenverkehr einhergehen. Und sie hatten schon am Vormittag alle Hände voll zu tun:

Bis 11:00 Uhr mussten bei Kontrollen in den Kommunen knapp 50 Handy-Sünder und daneben auch 65 Gurtmuffel beanstandet werden. Auf den Autobahnen stellte die Polizei in dieser Zeit 61 Fahrzeuglenker fest, die während der Fahrt telefonierten. 17 weitere hatten den Sicherheitsgurt nicht angelegt. (pol) (20.9.2018)

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