Magstadt: Mähdrescher in Brand

Am Samstagnachmittag geriet in Magstadt, Gewann Sommerhalde, ein Mähdrescher in Brand. Ursache hierfür war vermutlich ein technischer Defekt. In der Folge griff das Feuer auf die umliegende Ackerfläche über und setzte eine Fläche von etwa der Größe eines Fußballfeldes in Brand. Der Sachschaden am Mähdrescher beläuft sich auf ca. 15.000 Euro. An der Ackerfläche entstand kein Sachschaden. Die Feuerwehr Magstadt war mit fünf Fahrzeugen und 32 Einsatzkräften vor Ort. Zur Klärung, ob Betriebsstoffe in das Erdreich gelangt sind, war die Umweltbehörde des Landratsamts Ludwigsburg ebenfalls eingebunden.(pol)

 

 

Gäufelden-Nebringen: Ausgelaufener Gefahrstoff sorgt für Großeinsatz der Feuerwehr

Ein aus der Halle eines Unternehmens in der Raiffeisenstraße im Gewerbegebiet von Gäufelden-Nebringen gemeldeter Gefahrgutunfall hat am Freitagmittag zu einem Großeinsatz der Feuerwehr gesorgt. Wie sich herausstelle, waren gegen 12:35 Uhr beim Entladen einer Palette mit 20 Kanistern zwei der Behälter mit jeweils 24 Litern vermutlich aufgrund der Hitze geplatzt. Etwa 35 Liter einer ätzenden, alkalischen Flüssigkeit ergossen sich auf einer Fläche von etwa zehn Quadratmetern auf den Hallenboden. Der mit dem Abladen beschäftigte Lkw-Fahrer zog sich eine leichte Verletzung zu, die jedoch nicht durch Kontakt mit dem Gefahrstoff entstanden war.

Während Polizeibeamte den Unfallort absperrten, lokalisierten Einsatzkräfte der Feuerwehr unter Atemschutz die geborsten Kanister und banden die ausgelaufene Flüssigkeit ab. Gegen 13:20 Uhr bestand keine Gefahr mehr. Eine Umweltgefährdung ist durch die ausgelaufene Flüssigkeit nicht entstanden. Die Bergung und Sicherung des abgebundenen Gefahrstoffs wird voraussichtlich bis gegen 15:30 Uhr dauern. Die örtliche Absperrung bleibt solange bestehen. Die Feuerwehr war mit über 100 Wehrleuten aus mehreren Kommunen des Landkreises im Einsatz. Einsatzkräfte des DRK-Ortsverbandes Herrenberg, Mitarbeiter des Bevölkerungsschutzes, der Umweltbereitschaft des Landratsamtes Böblingen und Kreisbrandmeister Guido Plischek waren ebenfalls am Unfallort.(pol)

Schwerer Verkehrsunfall, L 1183, Gemarkung Darmsheim

Am Donnerstagabend, gegen 22:10 Uhr, ereignete sich ein schwerer Verkehrsunfall auf der Landesstraße 1183, kurz vorm Tunnel Darmsheim. Ein 41-jähriger Autofahrer fuhr mit seinem VW Golf auf der Landesstraße 1183 von der B 464 kommend in Richtung Darmsheim. Auf Höhe des Betonwerkes Schäfer, unmittelbar vorm Tunnel Darmsheim, fuhr er bei Grünlicht ordnungsgemäß in die Kreuzung ein. Eine 32-jährige Smart-Fahrerin überfuhr nach Zeugenangaben zeitgleich die dortige Lichtzeichenanlage bei Rotlicht in Richtung Maichingen, sodass es zum Zusammenstoß beider Fahrzeuge kam. Die 32 -Jährige wurde bei dem Unfall schwer verletzt und musste aus ihrem Smart durch die Feuerwehr geborgen werden. Der 41 -jährige VW Fahrer erlitt leichte Verletzungen. An beiden Fahrzeugen entstand ein Totalschaden in Höhe von etwa 25 000 Euro. Beide Unfallbeteiligten wurden mit dem Rettungsdienst ins nahgelegene Klinikum verbracht. Die Landesstraße 1183 war für 2 Stunden zwischen der B 464 und der Unfallstelle komplett gesperrt. Die Feuerwehr war mit 6 Fahrzeugen und 32 Mann und der Rettungsdienst mit zwei Rettungswägen und einem Notarzt vor Ort.(pol)

Herrenberg-Kuppingen: Schwerer Unfall auf der K 1081

Mit schweren Verletzungen musst eine 60 Jahre alte Chrysler-Fahrerin am Donnerstag in eine Klinik geflogen werden, nachdem sie gegen 09.20 Uhr auf der Kreisstraße 1081 bei Herrenberg-Kuppingen in einen Unfall verwickelt worden war. Während die Frau in Richtung der Bundesstraße 296 fuhr, kam ihr ein Sattelzug entgegen. Ein 59 Jahre alter VW-Lenker wollte diesen Sattelzug überholen, wobei er die entgegenkommende 60-Jährige vermutlich übersah. Die beiden Fahrzeuge stießen nahezu frontal zusammen. Der VW drehte sich um seine eigene Achse und kam entgegen der Fahrtrichtung zum Stehen. Der Chrysler schleuderte nach rechts in den angrenzenden Grünstreifen. Die Fahrerin wurde in ihrem Fahrzeug eingeklemmt und musste von der Freiwilligen Feuerwehr Herrenberg befreit werden. Ein Rettungshubschrauber übernahm ihren Transport in eine Klinik. Der 59 Jahre alte Mann wurde leicht verletzt. Der Rettungsdienst brachte ihn in ein Krankenhaus. Beide PKW waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Es entstand ein Sachschaden von etwa 12.000 Euro. Die Kreisstraße 1081 war bis gegen 12.00 Uhr voll gesperrt.(pol)

Einbau der Verkehrszeichenanlage am Engelergtunnel

Das Regierungspräsidium Stuttgart erneuert seit Anfang des Jahres die Verkehrstechnik des Engelbergbasistunnels. Mit den Arbeiten soll die gesamte Verkehrstechnik in und außerhalb des Tunnels auf den aktuellen Stand der Technik gebracht werden. Die Kosten von rund 9,0 Mio. Euro werden von der Bundesrepublik Deutschland als Baulastträger übernommen.

 

Im Zuge der Erneuerung der Verkehrstechnik werden die vorhandenen Verkehrszeichenbrücken im Tunnel ausgetauscht und durch neue ergänzt. Außerhalb des Tunnels werden ebenfalls neue Verkehrszeichenbrücken errichtet. Alle Verkehrszeichenbrücken werden mit LED-Verkehrszeichen ausgestattet. An den Tunnelportalen sind außerdem Schranken vorgesehen, die es bei einem Brandereignis im Tunnel möglich machen, den Tunnel sofort zu sperren.

 

Mit der neuen Verkehrstechnik und deren Verknüpfung mit den vorhandenen Streckenbeeinflussungsanlagen auf der A 8 und A 81 wird es zukünftig möglich sein, schneller und besser auf unterschiedliche Verkehrssituationen zu reagieren. Die neue Verkehrstechnik wurde zudem so geplant, dass die Verkehrsführungen der geplanten Sanierung des Engelbergbasistunnels ebenfalls umgesetzt werden können.

 

Seit Beginn der Bauarbeiten im Februar 2018 wurden bereits alle neun Verkehrszeichenbrücken im Tunnel sowie ein Großteil der Verkehrszeichenbrücken außerhalb des Tunnels errichtet. Zu den Verkehrszeichenbrücken außerhalb des Tunnels zählen zwei Verkehrszeichenbrücken, welche die gesamte A 81 über beide Richtungsfahrbahnen unmittelbar vor den beiden Tunnelportalen in einem Zug überspannen. Eine dieser beiden Verkehrszeichenbrücken soll nun eingebaut werden.

 

Fünf Schwerlasttransporter müssen die insgesamt 54 Meter lange Verkehrszeichenbrücke in fünf Einzelteilen aus dem Werk in Österreich bis ans Nordportal des Engelbergbasistunnels transportieren. Die Endmontage der Verkehrszeichenbrücke erfolgt vor Ort. Erst wenn alle Einzelteile vollständig zusammengesetzt sind, darf der insgesamt 36 Tonnen schwere Koloss an den Kranhaken. Für das Einheben der Verkehrszeichenbrücke wird ein 400 Tonnen Mobilkran eingesetzt.

 

Für den Einbau der Verkehrszeichenbrücke wird es in der Nacht von Dienstag, 31. Juli, auf Mittwoch, 1. August 2018, notwendig, die Oströhre in Fahrtrichtung Heilbronn von 22 bis 5 Uhr zu sperren. Der Verkehr wird an der Anschlussstelle Leonberg-West auf der offiziellen Umleitungsstrecke über die B 295 durch Leonberg und Ditzingen zur Anschlussstelle Stuttgart-Feuerbach umgeleitet. Außerdem wird es notwendig, die Richtungsfahrbahn nach München / Karlsruhe von 23 bis 2 Uhr zu sperren. Der Verkehr wird dazu an der Anschlussstelle Stuttgart-Feuerbach auf der offiziellen Umleitungsstrecke über die B 295 durch Ditzingen und Leonberg zur Anschlussstelle Leonberg-West umgeleitet.(RPStgt)

 

Renningen: Kollision mit Rettungswagen hat fünf Leichtverletzte zur Folge

Am Sonntagabend kam es um 17.45 Uhr an der Einmündung der Rutesheimer Straße in die Nordrandstraße zu einem Frontalzusammenstoß zwischen einem Rettungswagen und einem Peugeot. Der Rettungswagen befand sich unter Einsatz von Martinshorn und Blaulicht auf einer Einsatzfahrt und wollte die Nordrandstraße von Malmsheim kommend in Richtung Rutesheim befahren. Von der Rutesheimer Straße kommend, wollte ein 56-jähriger Peugeotfahrer nach links in die Nordrandstraße einbiegen. Hierbei kam es zur Kollision der beiden Fahrzeuge. Außer dem Fahrer befanden sich noch ein 28-Jähriger und ein 26-Jähriger im Peugeot. Alle Insassen im Peugeot wurden leicht verletzt und zur ärztlichen Versorgung in umliegende Krankenhäuser transportiert. Der 32-jährige Lenker des Rettungswagens sowie dessen 33-jähriger Beifahrer wurden ebenfalls leicht verletzt und zur medizinischen Versorgung in ein Krankenhaus verbracht. Aufgrund ausgelaufener Betriebsstoffe befand sich die Freiwillige Feuerwehr Renningen mit zwei Fahrzeugen und acht Helfern vor Ort. Zur Erstversorgung der Verletzten befanden sich ein weiterer Rettungswagen mit drei Personen und ein Notarzt an der Unfallstelle. Der Peugeot war aufgrund der Beschädigungen nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. An den Fahrzeugen entstand ein Sachschaden von 15.000 Euro. Zur Verkehrsunfallaufnahme waren drei Streifenbesatzungen des Polizeipräsidiums Ludwigsburg eingesetzt.(pol)

Gem. Herrenberg, K1081: Verkehrsunfall mit drei leicht verletzten Personen

Am Freitagnachmittag, gegen 15:45 Uhr, kam es auf der Kreisstraße 1081, zwischen dem Kreisverkehr zur K1074 und der Kreuzung zur B28 bei Herrenberg zu einem Verkehrsunfall zwischen zwei Lkw, bei welchem drei Personen leicht verletzt wurden. Ein 58-jähriger Lenker eines Peugeot befuhr die K1081 in Richtung Nagold. Aus bislang ungeklärter Ursache gerät der Peugeot nach links in den Gegenverkehr. Der 40-jährige Fahrer eines entgegenkommenden Mercedes wollte dem Peugeot nach links ausweichen und prallte hierbei auf Höhe der Beifahrerseite frontal gegen den entgegenkommenden Peugeot des 58-jährigen. Bei dem Zusammenstoß wurden der 40-jährige Fahrer sowie die sich auf dem Beifahrersitz befindliche 41-jährige Ehefrau im Mercedes sowie der 58-jährige Unfallverursacher leicht verletzt. Alle drei wurden in ein naheliegendes Krankenhaus eingeliefert. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten durch ein Abschleppunternehmen geborgen werden. An beiden Fahrzeugen entstand ein Gesamtsachschaden in Höhe von etwa 30.000 Euro. Die K1081 musste für die Dauer der Unfallaufnahme und der anschließenden Reinigung durch eine Spezialfirma in beide Fahrtrichtungen voll gesperrt werden und konnte erst gegen 18:00 Uhr für den Verkehr wieder freigegeben werden. Die Feuerwehr Herrenberg war neben dem Rettungsdienst mit vier Fahrzeugen und 15 Mann im Einsatz. Das Polizeirevier Herrenberg war mit zwei Streifen zur Unfallaufnahme im Einsatz. (pol)

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