Staatsanwaltschaft Stuttgart und Polizeipräsidium Ludwigsburg: Steinenbronn: Mehrere Fahrzeuge in Brand gesetzt

In der Zeit ab 00.55 Uhr bis gegen 01:40 Uhr wurden insgesamt sechs Fahrzeuge, welche in Steinenbronn innerhalb eines Wohngebietes südlich der Schönaicher Straße parkend abgestellt waren, durch Unbekannte in Brand gesetzt. Drei Fahrzeuge, ein Ford Fiesta, ein Peugeot 1007 sowie ein GMC Van wurden durch Brand völlig zerstört, ein 5er BMW wurde erheblich beschädigt, ein weiterer Ford Fiesta Ford sowie ein Audi A3 wurden leicht beschädigt. Es entstand Sachschaden in Höhe von etwa 40.000 Euro. Im Rahmen der groß angelegten Fahndungsmaßnahmen unter Einbindung eines Polizeihubschraubers konnten mehrere Hinweise erlangt werden, welche aktuell überprüft werden. Von der Freiwilligen Feuerwehr Steinenbronn war einen Löschzug mit 3 Fahrzeugen und 20 Mann im Einsatz.

Drei Deutsche Meister tragen sich ins goldene Buch der Stadt Weil im Schönbuch ein

Jennifer Wenzl
Am Wochenende vom 2. bis 4. März 2018 starteten Deutschlands beste
Bogenschützen in Solingens Klingenhalle zu den deutschen
Meisterschaften, darunter auch Jennifer Wenzl in der Damenklasse mit
dem Compoundbogen. Mit den letzten drei Pfeilen konnte sich Jennifer
einen Zweipunktevorsprung erarbeiten und gewann so mit 140:138 Ringen.
Somit kam die Goldmedaille der diesjährigen deutschen Meisterschaft in der
Damenklasse Compoundbogen nach Weil im Schönbuch.

Selina Hahn
Die Weilemer Schützin Selina Hahn ging am 10. März 2018 in Blankenfelde
bei den deutschen Meisterschaften Bogen Halle des DBS (Deutscher
Behindertensportverband e.V.) an den Start. Selina ließ nichts anbrennen
und konnte in ihrer Klasse mit 547 Ringen den deutschen Meistertitel für
sich verbuchen und gleichzeitig einen neuen deutschen Rekord aufstellen.

Nick Schimpf
Am 10.03.2018 war Nick Schimpf vom Schönbuch Sport-Camp bei der
Deutschen Meisterschaft im Kickboxen des Verbandes ISKA mit dabei.
Nick Schimpf wurde zweimal Deutscher Meister, bei den Junioren, im
Leichtkontakt und im K1-Sparring.

 

Hobbyarcheologe findet Sprengbombe aus dem 2. Weltkrieg in Böblingen -mit Video-

Zu einem erneuten Bombenfund kam es am Montagnachmittag im Böblinger Stadtteil Grund. Ein Hobbyarchäologe ist bei privaten Grabungsarbeiten auf eine Weltkriegsbombe gestoßen. Die 50 Kilogramm schwere Fliegerbombe lag rund 30-50 Zentimeter im Boden einer Ackerfläche. Für die Entschärfung musste ein Evakuierungsradius von 200 Metern eingerichtet werden. Die betroffenen Bereiche wurden durch rund 60 Kräfte der Polizei und 40 Kräfte der Feuerwehr evakuiert. Das Deutsche Rote Kreuz unterstützte bei anfallenden Krankentransporten mit 30 Helfern. Gegen 22.10 Uhr konnten die Evakuierungsarbeiten abgeschlossen werden und der Kampfmittelbeseitigungsdienst konnte mit der Entschärfung der Fliegerbombe beginnen. Die Entschärfung selbst dauerte rund 20 Minuten und konnte erfolgreich zum Abschluss gebracht werden. Betroffene Personen, die nicht anderweitig untergekommen sind, konnten sich in der Kongresshalle verpflegen und aufhalten. Seitens des Deutschen Roten Kreuzes wurde hier eine Sammelstelle eingerichtet. Ein eingerichteter Live-Ticker auf der Homepage der Feuerwehr Böblingen informierte zu jeder Zeit über den Fortschritt der Maßnahmen.

 

In der Feuerwache Böblingen wurde zur Koordination des Einsatzes ein Führungsstab eingerichtet, der durch die Bürgermeisterin Christine Kraayvanger und den Ordnungsamtsleiter Marcel Launer geführt wurde. Beide bedankten sich im Namen der Stadt Böblingen bei der betroffenen Bevölkerung für ihr Verständnis und bei den ehrenamtlichen Einsatzkräften für ihr Engagement. „Ein besonderer Dank geht an das Spezialisten-Team des Kampfmittelbeseitigungsdienstes unter Leitung von Daniel Kuhn, welches wieder einmal hervorragende Arbeit geleistet hat“, so Bürgermeisterin Kraayvanger beim anschließenden Pressetermin vor Ort.

 

Böblingens Kommandant Thomas Frech ordnete während des Einsatzes zudem eine Einsatzbereitschaft an, um auf anfallende Ereignisse im Stadtgebiet sofort reagieren zu können. Hierfür waren 15 Kameradinnen und Kameraden ehrenamtlich im Einsatz. „Mitunter die bereits gesammelte Erfahrung bei Einsätzen dieser Art hat zu einem reibungslosen Ablauf aller beteiligten Hilfsorganisationen gesorgt“ resümierte Kommandant Frech gegen 22.30 Uhr, als in der Feuerwache im Röhrerweg der Einsatzstab wieder aufgelöst wurde.

 

 

 

 

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