Polizeiberichte vom 6.5.2021

Ludwigsburg
Böblingen: Bilanz zum Aktionstag „sicher.mobil.leben“

Nach 57 Kontrollaktionen mit rund 200 Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten zieht das Polizeipräsidium Ludwigsburg Bilanz zum gestrigen, bundesweiten Aktionstag „sicher.mobil.leben – Radfahrende im Blick“ eine gemischte Bilanz.

In drei Zeitfenstern zwischen 6:00 und 18:00 Uhr haben die Einsatzkräfte in den Landkreisen Böblingen und Ludwigsburg bei schwierigen Witterungsbedingungen insgesamt 1.565 Fahrzeuge kontrolliert. Darunter waren 1.071 Fahrräder, 419 Pedelecs und E-Bikes, 6 Elektrokleinstfahrzeuge und 69 Kraftfahrzeuge.

426 Fahrerinnen und Fahrer von Fahrrädern und Pedelecs und damit 28,6% der Kontrollierten trugen keinen Helm. Die Polizei macht bei diesen Kontrollen immer wieder darauf aufmerksam, dass zwar keine Helmtragepflicht besteht, Schutzhelme aber im Falle eines Unfalls oftmals schwere Verletzungen verhindern können.

Bei den Kontrollen stellten die Einsatzkräfte 401 Regelverstöße fest, von denen 362 durch Radfahrende begangen wurden. In 257 Fällen war der technische Zustand der Räder mangelhaft, 44 mal benutzten die Radfahrenden verbotene Verkehrsflächen, 18 waren durch Handy- oder Kopfhörerbenutzung abgelenkt und 8 weitere missachteten das Rotlicht an Ampeln. Hinzu kamen noch 35 weitere verkehrsrechtliche Verstöße.

Bei 38 festgestellten Verstößen durch Autofahrende handelte es sich in 14 Fällen um verbotenes Halten und Parken auf Radverkehrsflächen und um 24 weitere sonstige Verkehrsverstöße.

Mit 13 verkehrspräventiven Aktionen erreichte die Polizei 350 Bürgerinnen und Bürger und informierte über mögliche Risiken der Verkehrsteilnahme. Die Präventionsbeamten, teils selbst mit Pedelecs unterwegs, überprüften dabei auch Fahrradabstellplätze und hinterließen für die Radfahrenden neben Informationsbroschüren auch Reflektorbänder zur besseren Erkennbarkeit im Straßenverkehr.

„Die Anzahl der festgestellten Verstöße zeigt uns, dass wir bei der Verkehrsprävention den Blick zurecht auf die Radfahrenden richten müssen,“ sagt Markus Geistler, der Leiter der Schutzpolizeidirektion. „Mit der gestern begonnenen, landesweiten Kampagne „Abgefahren – Ra(d)geber Verkehr“ wollen wir aber nicht nur auf Gefahren durch, sondern ebenso auf Gefahren für Radfahrende aufmerksam machen. Alle Verkehrsteilnehmenden sind in der Pflicht, sich rücksichtsvoll im Straßenverkehr zu bewegen.“(pol)

Altdorf: Feuerwehreinsatz

Die Freiwilligen Feuerwehren Altdorf und Hildrizhausen waren am Donnerstag gegen 10.10 Uhr in der Uhlandstraße in Altdorf eingesetzt, nachdem es zu einer Rauchentwicklung in einem Mehrfamilienhaus gekommen war. Alle Bewohner, die sich zu Hause befanden, mussten ihre Wohnungen zunächst verlassen. Das Haus wurde anschließend überprüft. Ursächlich für die Rauchentwicklung war vermutlich ein technischer Defekt in der Heizungsanlage. Ein offenes Feuer war nicht entstanden. Das Mehrfamilienhaus wurde belüftet und die Bewohner konnten anschließend wieder zurückkehren. Die Feuerwehren befanden sich mit insgesamt sechs Fahrzeugen und 22 Einsatzkräften vor Ort.(pol)

Staatsanwaltschaft Stuttgart und Polizeipräsidium Ludwigsburg: A8
Sindelfingen: Fußgänger auf der Autobahn erfasst und getötet

Noch ungeklärt ist die Identität eines Fußgängers, der am Mittwochabend gegen 21.45 Uhr auf der A 8 zwischen der Anschlussstelle Leonberg-Ost und dem Autobahnkreuz Stuttgart von einem Pkw erfasst und getötet wurde. Den bisherigen polizeilichen Ermittlungen zufolge war der 28-jährige Fahrer eines VW auf dem zweiten der vier Fahrstreifen in Richtung Autobahnkreuz unterwegs, als der mit einer kurzen dunklen Hose und einem Kapuzenpulli bekleidete Fußgänger von rechts kommend die Fahrbahn überquerte. Er wurde durch den Aufprall auf den rechten Fahrstreifen geschleudert und verstarb am Unfallort. Für die Unfallermittlungen hat die Verkehrspolizeiinspektion auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Stuttgart einen Sachverständigen hinzugezogen. Hinweise auf überhöhte Geschwindigkeit des Autofahrers haben sich nicht ergeben. Für die Dauer der Unfallaufnahme mussten drei der vier Fahrstreifen in Richtung München durch Mitarbeitende der Autobahnmeisterei bis gegen 01:00 Uhr gesperrt werden. Einsatzkräfte der Feuerwehr Leonberg unterstützten die Maßnahmen durch Ausleuchtung der Unfallstelle. Zu nennenswerten Verkehrsbehinderungen kam es dadurch nicht. Die polizeilichen Ermittlungen zur Identität des Fußgängers und zur Klärung der Frage, warum er die Autobahn überqueren wollte, dauern an.(pol/sta)

Leonberg: E-Bike aus Garage gestohlen

Zwischen Dienstag 19.00 Uhr und Mittwoch 07.00 Uhr stahl ein noch unbekannter Täter im Schlehenweg in Leonberg ein E-Bike aus einer Garage. Der Täter öffnete das elektrisch betriebene Tor, das zusätzlich durch einen Bügel gesichert ist, auf noch unbekannte Weise. Anschließend entwendete er das Fahrrad, das einen Wert von etwa 1.200 Euro hat. Es handelt sich um ein E-Bike der Marke Cube in blaugrün. Zeugen, die Verdächtiges beobachtet haben, werden gebeten, sich unter Tel. 07152 605-0 mit dem Polizeirevier Leonberg in Verbindung zu setzen.(pol)

Herrenberg: Fahrschülerin kollidiert mit Mauer und wird schwer verletzt – Rettungshubschrauber im Einsatz

Vermutlich aufgrund einer Fehlbedienung ihres Motorrads kollidierte eine 18-jährige Fahrschülerin am Mittwoch gegen 16:05 Uhr während ihrer ersten Fahrstunde mit einer Mauer und zog sich dabei schwere Verletzungen zu.

Die junge Frau übte mit ihrem Fahrlehrer auf einem Betriebsgelände in Herrenberg, als das Motorrad mutmaßlich wegen einer Fehlbedienung zwischen Kupplung und Gashebel stark beschleunigte und sie die Kontrolle über das Fahrzeug verlor.

Das Motorrad kollidierte mit einer Mauer und die 18-Jährige wurde durch die Wucht nach vorne über das Fahrzeug gegen einen Stein geschleudert. Trotz getragenem Helm zog sich die junge Frau schwere Verletzungen zu. Ein Rettungshubschrauber brachte sie in ein Krankenhaus. Das Motorrad wurde bei dem Aufprall vollständig beschädigt. Der Sachschaden beläuft sich auf etwa 5.000 Euro.(pol)

Böblingen: Nächtliche Essenszubereitung löst Einsatz der Rettungskräfte aus

Die nächtliche Essenszubereitung eines Seniors führte am Donnerstag gegen 03:15 Uhr in der Goerdeler Straße in Böblingen zu einem größeren Einsatz des Rettungsdienstes, der Feuerwehr und der Polizei. Insgesamt waren etwa 40 Einsatzkräfte vor Ort.

Der Mann hatte sein Essen offensichtlich auf dem Herd vergessen, woraufhin die Lebensmittel im Topf verkohlten und der Rauchmelder auslöste. Die Feuerwehr Böblingen öffnete mit einem Türspreizer die Wohnungstür und traf im Wohnungsflur auf den Bewohner. Der Senior wurde nach einer Erstversorgung durch den Rettungsdienst für weitere Untersuchungen in ein Krankenhaus gebracht.(pol)

 

 

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