Polizeiberichte vom 21.7.2021

Weil der Stadt-Merklingen: Vergessene Pizza löst Feuerwehreinsatz aus

Die von einem Anwohner im Dachgeschoss einer Flüchtlingsunterkunft in der Luisenstraße im Herd vergessene Pizza hat am Dienstag gegen 16:50 Uhr die Brandmeldeanlage ausgelöst und zu einem Feuerwehreinsatz geführt. 41 Einsatzkräfte fuhren mit sechs Fahrzeugen zum vermeintlichen Brandort, brauchten aber nicht einzugreifen.(pol)

Leonberg: Unbelehrbarer landet in

In der Gewahrsamseinrichtung endete am Dienstagabend für einen 22-Jährigen dessen Auftritt beim Polizeirevier Leonberg. Gegen 19:45 Uhr war er dort eingetroffen und verlangte, seinen Freund besuchen zu dürfen, der dort wegen eines Betäubungsmitteldelikts in Gewahrsam genommen worden war. Nachdem seinem Wunsch nicht entsprochen wurde, weigerte er sich, das Polizeirevier zu verlassen und störte den Dienstbetrieb. Nachdem ihm ein Platzverweis erteilt und er vom Gelände begleitet worden war, kam er auch nach Androhung des Gewahrsams mehrmals zurück. Die Beamten machten daraufhin ihre Androhung war und auf richterliche Anordnung wurde er ebenfalls in die Gewahrsamseinrichtung gebracht. Er wird jetzt nicht nur wegen Missachtung des Platzverweises angezeigt, sondern wird auch die entstandenen Kosten in Rechnung gestellt bekommen.(pol)

Böblingen: Nach Bedrohung und Beleidigung in Gewahrsam

Ein aggressiver und alkoholisierter 20-Jähriger hielt sich in der Nacht zum Mittwoch gegen 01:10 Uhr beim Taxistand beim Bahnhof Böblingen auf und pöbelte dort die Fahrer an. Eintreffende Polizeibeamte bedrohte und beleidigte er und wurde daraufhin in Gewahrsam genommen. Die Nacht musste er in der Gewahrsamseinrichtung des Polizeireviers verbringen. Wie sich herausstellte, hatte er in einem Casino 500 Euro verloren und war dadurch in Rage geraten.(pol)

Ludwigsburg
Böblingen: Wieder vermehrt Anrufe falscher Microsoft-Mitarbeiter

Das Polizeipräsidium Ludwigsburg registriert derzeit wieder vermehrt Anrufe falscher Microsoft-Mitarbeiter. Am vergangenen Donnerstag war auf dem PC-Bildschirm eines Mannes aus Dagersheim ein vermutlich durch Schadsoftware generiertes Textfeld mit dem Hinweis auf Virenbefall erschienen. Gleichzeitig wurde eine Service-Nummer zum Rückruf angeboten. Bei diesem Rückruf ließ sich der Mann zur Überweisung von 250 Euro überreden.

In Nufringen erhielt ein älterer Herr am Montag und Dienstag Anrufe von falschen Microsoft-Mitarbeitern, die ihn vom Virenbefall seines PC überzeuge wollten. Bei ihm hatten sie aber keinen Erfolg, da er gar keinen Computer besitzt.

In Kirchheim am Neckar reagierte eine Frau am Dienstag gerade noch rechtzeitig. Sie hatte dem angeblichen Servicemitarbeiter bereits den Fernzugriff auf ihren PC eingeräumt und ihre Kontodaten preisgegeben. Dann wurde die aber unsicher und verständigte noch während des Fernzugriffs die Polizei, auf deren Anraten sie ihren Rechner sofort ausschaltete und in der Folge ihre Kontodaten änderte. Dadurch konnte sie einen Vermögensschaden verhindern.

Das war am selben Tag bei einer Frau aus Oberjettingen nicht der Fall. Nachdem sich mehrere angebliche Servicemitarbeiter mit ihr unterhalten hatten, war auch sie zur Herausgabe von Kontodaten bereit du die Unbekannten buchten knapp 1.000 Euro ab.

So schützen Sie sich:

Seriöse Unternehmen wie Microsoft nehmen nicht unaufgefordert Kontakt zu ihren Kunden auf. Sollte sich ein Servicemitarbeiter bei Ihnen melden, ohne dass Sie darum gebeten haben: Legen Sie einfach den Hörer auf.

Geben Sie auf keinen Fall private Daten z.B. Bankkonto- oder Kreditkartendaten, oder Zugangsdaten zu Kundenkonten (z.B. PayPal) heraus.

Gewähren Sie einem unbekannten Anrufer niemals Zugriff auf Ihren Rechner beispielsweise mit der Installation einer Fernwartungssoftware. (pol)

Mehr Informationen zu dieser und anderen Betrugsmaschen:

https://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/betrug/ 

L 1185
Schönaich: Pedelec-Fahrerin gestürzt und schwer verletzt – Polizei sucht Zeugen

Mit schweren Verletzungen musste am Dienstagnachmittag eine 62-jährige Pedelec-Fahrerin nach einem Verkehrsunfall vom Rettungsdienst ins Krankenhaus gebracht werden. Sie war den polizeilichen Ermittlungen zufolge gegen 15:15 Uhr auf der L 1185 bei der Speidelsmühle zwischen Schönaich und Waldenbuch unterwegs und dort aus noch ungeklärter Ursache gestürzt. Mögliche Unfallzeugen werden gebeten, sich bei der Verkehrspolizeiinspektion des Polizeipräsidiums Ludwigsburg, Tel. 0711 6869-0, zu melden.(pol)

Staatsanwaltschaft Stuttgart und Polizeipräsidium Ludwigsburg: 18-jähriger Motorradfahrer bei Verkehrsunfall auf der L 1177 bei Weissach getötet

Ein 18-jähriger Motorradfahrer ist am Dienstag bei einem Verkehrsunfall auf der L 1177 bei Weissach ums Leben gekommen. Den bisherigen polizeilichen Ermittlungen zufolge war er gegen 17:07 Uhr von Weissach in Richtung Heimerdingen unterwegs und kam dabei im Verlauf einer leicht abschüssigen Linkskurve nach rechts von der Fahrbahn ab. In der Folge verlor er die Kontrolle über seine Maschine und prallte gegen einen Baum. Das Motorrad wurde auf einen parallel zur Landesstraße verlaufenden Waldweg geschleudert. Erst gegen 17:45 Uhr entdeckte ein Verkehrsteilnehmer das Motorrad und den leblos in einem Gebüsch liegenden Fahrer und verständige sofort den Rettungsdienst und die Polizei. Reanimationsmaßnahmen blieben aber erfolglos und ein Notarzt konnte nur noch den Tod des 18-Jährigen feststellen. Wie die weiteren Ermittlungen ergaben, war er mit einem 19-jährigen Freund unterwegs, der vorausgefahren war. Nachdem der 19-Jährige keinen Kontakt mehr zu ihm bekam, hatte dieser sich bereits auf die Suche nach dem 18-Jährigen gemacht und kam während der Unfallaufnahme an den Unfallort. Er und Angehörige des Unfallopfers wurden von Notfallseelsorgern betreut. Für die Dauer der Unfallaufnahme war die Landesstraße bis 20:30 Uhr in beiden Richtungen gesperrt.(pol)
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