Polizeibericht vom 21.6.2022

Sindelfingen: Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen

Am Montagabend kam es gegen 22:45 Uhr in der Pfarrwiesenallee im Sindelfinger Norden zu einer handgreiflichen Auseinandersetzung zwischen mindestens drei Personen. Grund hierfür waren mutmaßlich zurückliegende Streitigkeiten zwischen zwei 18 Jahre alten Frauen. Ein 25-jähriger Begleiter einer der beiden Frauen beteiligte sich ebenfalls an dem Streit, bis ein 19-Jähriger dazwischen ging. Ein Zeuge alarmierte die Polizei, welche daraufhin mit zahlreichen Streifenwagen nach den zwischenzeitlich geflüchteten Beteiligten fahndete und diese schließlich auch antrafen. Die Ermittlungen zu den Gesamtumständen dauern an.(pol)

Böblingen: Schlägerei auf dem Konrad-Zuse-Platz

Am Montagabend soll es gegen 18:00 Uhr auf dem Konrad-Zuse-Platz in Böblingen zu einer handgreiflichen Auseinandersetzung zwischen rund 20 Personen gekommen sein. Den bisherigen Erkenntnissen zufolge kam es zu zwei Auseinandersetzungen zwischen mehreren Beteiligten im Alter von 14 bis 24 Jahren. In deren Verlauf sie sich mit Gürteln geschlagen und mit Steinen beworfen haben sollen. Ein 22-Jähriger wurde leicht verletzt und vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Die Ermittlungen zu weiteren Beteiligten sowie den Hintergründen dauern noch an. Das Polizeirevier Böblingen nimmt unter der Tel. 07031 13-2500 sachdienliche Zeugenhinweise entgegen(pol)

Weil der Stadt: 20-Jähriger verliert Kontrolle über sein Fahrzeug

Mit leichten Verletzungen wurde ein 20 Jahre alter Mazda-Fahrer am Montag vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht, nachdem er gegen 23:50 Uhr auf der Bundesstraße 295 in Weil der Stadt in einen Verkehrsunfall verwickelt war. Der 20-Jährige fuhr von Simmozheim kommend in Richtung Weil der Stadt, als er mutmaßlich aufgrund von überhöhter Geschwindigkeit die Kontrolle über sein Fahrzeug verlor. Der Mazda-Fahrer geriet hierdurch zunächst in einer Linkskurve auf die Gegenfahrbahn und auf den dortigen Grünstreifen. Dort überschlug sich der Mazda mehrmals, bevor er etwa 250 Meter weiter zum Stehen kam. Ein 22-Jähriger Motorradfahrer, der in Richtung Simmozheim unterwegs war, konnte nur durch Ausweichen eine Kollision mit dem entgegenkommenden Fahrzeug verhindern. An dem Mazda entstand ein Sachschaden in Höhe von rund 10.000 Euro. Der PKW war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden.(pol)

Leonberg – Eltingen/Rutesheim: Zwei Seniorinnen werden Opfer von Telefonbetrügern

Eine 83-jährige Eltingerin und eine 81-jährige Rutesheimerin wurden am Montag unabhängig voneinander Opfer von Schockanrufen. In beiden Fällen wurden die Frauen gegen Mittag von bislang unbekannten Täterinnen angerufen, die sich als Polizistin sowie als Staatsanwältin ausgaben. Die Anruferinnen suggerierten den Seniorinnen, dass deren Sohn bzw. Tochter einen schweren Verkehrsunfall verursacht haben soll, bei welchem eine Person ums Leben gekommen sei. Zur Freilassung des Sohnes bzw. der Tochter sei eine Kaution erforderlich. In beiden Fällen übergaben die Seniorinnen am Nachmittag gegen 15:30 Uhr ihnen unbekannten Männern Schmuck, Bargeld sowie Gold. Die Eltingerin beschrieb den Abholer als etwa 45 bis 50 Jahre alt. Er hatte schwarze Haare, trug eine Schildmütze und war von kleiner Statur. In Rutesheim erfolgte die Abholung von einem schwarzhaarigen Mann, der eine dunkle Hose sowie ein weißes T-Shirt trug und eine braune Bauchtasche dabeihatte.

Die Kriminalpolizei des Polizeipräsidiums Ludwigsburg hat die Ermittlungen übernommen und nimmt unter der Tel. 0800 1100225 Zeugenhinweise entgegen.

Die Polizei warnt in diesem Zusammenhang erneut eindringlich vor den Betrügern.

Niemals rufen Polizeibeamte, Staatsanwälte oder andere Amtspersonen bei Ihnen an und fragen Sie nach ihren persönlichen Verhältnissen oder bestehendem Vermögen aus. Geben Sie niemandem derartige Auskünfte und lassen Sie sich nicht unter Druck setzen.

Händigen Sie niemals unbekannten Personen Geld oder Wertsachen aus.

Notieren Sie die angezeigte Telefonnummer, den angeblichen Namen und die angebliche Dienststelle des Anrufers und legen Sie auf. Nehmen Sie stattdessen Kontakt mit der Ihnen bekannten Polizeidienststelle in Ihrer Nähe auf oder wählen sie den Polizeinotruf 110 und teilen sie den Vorfall mit. Benutzen Sie nicht die Rückruftaste, da Sie sonst wieder bei den Tätern landen.

Lassen Sie sich nicht davon täuschen, wenn auf ihrem Display eine Rufnummer erscheint, die scheinbar mit der Telefonnummer einer Polizeidienststelle übereinstimmt oder wie eine Notrufnummer aussieht – diese Anzeige kommt durch technische Manipulationen der Betrüger zustande, die tatsächlich von einem ganz anderen Anschluss anrufen.(pol)