Polizeiberichte vom 6.10.2021

Sindelfingen: 58-Jähriger während Polizeikontrolle in Unfall verwickelt

Wegen Gefährdung des Straßenverkehrs wird sich ein 58 Jahre alter Mann verantworten müssen, der am Dienstag gegen 22.40 Uhr in der Max-Eyth-Straße in Sindelfingen vermutlich unter Alkohol stehend in einen Unfall verwickelt war. Der Ford-Lenker befuhr zunächst die Max-Eyth-Straße, in der Beamte des Polizeireviers Sindelfingen gerade eine Verkehrskontrolle durchführten. Der 58-Jährige hielt, mutmaßlich nachdem er die Beamten erkannt hatte, mitten auf der Straße an und schaltete das Licht des Ford aus. Die Beamten gingen hierauf auf den PKW zu. Dies veranlasste den 58-Jährigen wohl rückwärts davon fahren zu wollen. Hierbei geriet der PKW zu weit nach rechts und stieß gegen einen am Straßenrand abgestellten Fiat. Im Anschluss parkte der 58-Jährige den Ford vorwärts am Fahrbahnrand ab und die Polizisten konnten ihn einer Kontrolle unterziehen. Sie stellten Atemalkoholgeruch bei dem Ford-Lenker fest. Ein Atemalkoholtest verlief positiv, so dass sich der Mann einer Blutentnahme unterziehen musste. Sein Führschein wurde beschlagnahmt. Der entstandene Gesamtsachschaden dürfte sich auf etwa 3.500 Euro belaufen(pol)

Sindelfingen: Zeugenaufruf nach Verkehrsunfall

Zu einem Verkehrsunfall im Bereich einer Ampelanlage ist es am Dienstag gegen 16:15 Uhr in der Sindelfinger Käsbrünnlestraße gekommen. Ein 65-jähriger Mercedes-Lenker befuhr die Geradeausspur auf Höhe eines angrenzenden Parkhauses in südlicher Richtung. Im Einmündungsbereich der Zufahrtsstraße zum Parkhaus fuhr zeitgleich ein 60-jähriger BMW-Fahrer aus Richtung Parkhaus kommend auf der rechten, der beiden dort befindlichen Linksabbiegerspuren. In der Folge kam es zur Kollision der beiden Fahrzeuge. Beide Männer gaben an, die jeweiligen Ampeln hätten grün gezeigt. Es entstand ein Gesamtsachschaden in Höhe von etwa 12.000 Euro. Das Polizeirevier Sindelfingen, Tel. 07031 697-0, bittet Zeugen des Vorfalls sich zu melden.(pol)

Schockanrufe: Falsche Krankenhausmitarbeiter derzeit verstärkt aktiv

Das Polizeipräsidium Ludwigsburg registriert in in den Landkreisen Ludwigsburg und Böblingen derzeit verstärkte Aktivitäten von Telefonbetrügern, die sich als Mitarbeitende von Kliniken ausgeben. Ihre Opfer konfrontieren sie dabei mit der Nachricht, dass ein Verwandter in lebensbedrohlichem Zustand ins Krankenhaus gebracht wurde. Letzte Hoffnung bestehe in einem teuren Medikament, für das der oder die Angerufene aufkommen soll. Damit verbunden ist zumeist eine Forderung im fünfstelligen Bereich.

Die Polizei warnt eindringlich davor, auf solche Forderungen einzugehen. Es kommt natürlich vor, dass Angehörige im Falle eines Notfalls von Krankenhausmitarbeitenden telefonisch informiert werden. Solche Anrufe sind aber niemals mit Forderungen nach Bargeld verbunden, das dann von angeblichen Mitarbeitenden abgeholt werden soll.

Fragen Sie den Anrufer nach dem Namen des angeblich erkrankten Angehörigen

Rufen sie im Zweifel das genannte Krankenhaus unter einer Rufnummer an, die sie selbst ermittelt haben.

Kommen Sie keinen Forderungen nach und informieren sie stattdessen die Polizei.(pol)