Polizeiberichte vom 10.1.2023

Herrenberg: Zeugen nach vermeintlichem Verkehrsunfall gesucht

Das Polizeirevier Herrenberg bittet um Mithilfe bei der Klärung eines Sachverhalts, der sich am Montag gegen 22:00 Uhr in der Zeppelinstraße in Herrenberg zugetragen hatte. Ein 63-Jähriger befuhr mit seinem blauen Kia Sportage die Zeppelinstraße von der Daimlerstraße kommend in Fahrtrichtung Jettingen. Kurz nach der Bahnunterführung habe er einen leichten Schlag am Fahrzeug wahrgenommen, jedoch sonst nichts Auffälliges bemerkt. Zu Hause habe er eine frische Beschädigung an der rechten Fahrzeugseite festgestellt. An der vermeintlichen Unfallörtlichkeit in der Zeppelinstraße konnte durch eine Streifenwagenbesatzung ein rosafarbener Kinder-Tretroller festgestellt werden, der sich ein paar Meter nach der Bahnunterführung auf dem Gehweg an der dortigen Fußgängerampel befand. Derzeit ist unklar, ob es an dieser Örtlichkeit unter Beteiligung des blauen Kia zu einem Unfall kam. Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden daher gebeten, sich beim Polizeirevier Herrenberg, Tel. 07032 2708-0, zu melden.(pol)

Böblingen: Hyundai in Ernst-Reuter-Straße beschädigt

Zwischen Sonntag 19:00 Uhr und Montag 11:00 Uhr wurde in der Ernst-Reuter-Straße in Böblingen ein dort geparkter weißer Hyundai Tucson durch eine unbekannte Person beschädigt. Das Fahrerfenster des Pkw war zersplittert und beide vorderen Türen wiesen Eindellungen auf. Am kaputten Fenster wurde eine kleine Metallkugel aufgefunden, durch die das Fenster womöglich beschädigt worden sein könnte. Die Höhe des entstandenen Sachschadens ist bislang unbekannt. Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich beim Polizeirevier Böblingen, Tel. 07031 13-2500, zu melden.(pol)

Weil im Schönbuch: Einbruch in Gottlieb-Daimler-Straße

In der Nacht zum Dienstag kam es in der Gottlieb-Daimler-Straße in Weil im Schönbuch zu einem Einbruch in ein dort ansässiges Unternehmen. Derzeitigen Ermittlungen zufolge gelangte ein bislang unbekannter männlicher Täter durch Aufhebeln einer Tür ins Gebäude. Im Inneren hebelte er eine weitere Tür auf und durchsuchte die Büroräumlichkeiten. Mutmaßlich wurde Bargeld in noch unbekannter Höhe entwendet. Der entstandene Sachschaden kann derzeit noch nicht beziffert werden. Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich beim Polizeiposten Schönaich, Tel. 07031 67700-0, zu melden.(pol)

Sindelfingen: Großeinsatz der Rettungskräfte nach Brand in der Eschenriedhalle

Ein Brand in einem Teil der Eschenriedhalle in Sindelfingen hat am Montag gegen 11:00 Uhr einen Großeinsatz der Rettungskräfte ausgelöst. Kurz nach 11:00 Uhr wurden über Notruf starker Rauch und Flammen aus der ehemaligen Sporthalle gemeldet, die aktuell 40 aus der Ukraine stammenden Personen als Unterkunft dient. Mutmaßlich infolge eines technischen Defekts hatte es in einem verschlossenen Abstellraum im Eingangsbereich der ehemaligen Sporthalle zu brennen begonnen. Dort wurden unter anderem Elektrogeräte und Verbrauchsmaterialien für die Bewohnerinnen und Bewohner der Unterkunft gelagert.

Die Halle sowie die angrenzende Eschenriedschule, in der 80 asylsuchende Personen untergebracht sind, wurden evakuiert. Zur Bekämpfung des Brandes wurden Kräfte der Freiwilligen Feuerwehren aus dem ganzen Landkreis Böblingen alarmiert. Insgesamt 125 Wehrleute waren mit 18 Fahrzeugen im Einsatz, der Rettungsdienst war mit 26 Einsatzkräften und 13 Fahrzeugen vor Ort. Die Löscharbeiten gestalteten sich langwierig und dauerten bis gegen 15:40 Uhr an, da der Lagerraum komplett ausgeräumt werden musste und es hierbei immer wieder zum Aufflammen von Glutnestern kam.

Bei dem Einsatz zog sich eine Mitarbeiterin eines Sicherheitsdienstes der Unterkunft leichte Verletzungen zu, sie konnte nach ambulanter Behandlung in einem Krankenhaus wieder entlassen werden. Alle Bewohnerinnen und Bewohner der Unterkunft blieben unverletzt. Die stark beschädigte Halle ist nicht mehr bewohnbar, weshalb für die 40 dort untergebrachten Personen durch die Stadt Sindelfingen alternative Unterkünfte organisiert werden mussten. Die Unterkunft in der ehemaligen Schule war von dem Brand nicht betroffen, die dort wohnenden 80 Personen konnten nach Abschluss des Einsatzes dorthin zurückkehren. Der Sachschaden liegt nach bisherigen Erkenntnissen zwischen 100.000 und 150.000 Euro.(pol)