Polizeiberichte vom 11.1.2022

Waldenbuch: Diebstahl von Rüttelplatte – Zeugen gesucht

Bislang unbekannte Täter haben am Dienstag zwischen 12:15 Uhr und 12:45 Uhr in Waldenbuch eine Rüttelplatte der Marke „Baumag“ gestohlen. Das schwere Arbeitsgerät war neben der Fahrbahn der Kreisstraße 1050, etwa 100 nach Waldenbuch in Richtung Weil im Schönbuch abgestellt gewesen. Während der halbstündigen Abwesenheit der Mitarbeitenden der Straßenmeisterei haben die Unbekannten die Rüttelplatte auf ein entsprechendes Transportfahrzeug geladen. Der Polizeiposten Waldenbuch, Tel. 07157 52699-0, sucht Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können.(pol)

Sindelfingen: Autofahrerin leicht verletzt

Am Dienstagmorgen, gegen 08:40 Uhr, kam es auf der Landstraße 1185 von Maichingen nach Sindelfingen zu einem Verkehrsunfall, bei dem eine Person leicht verletzt wurde. Auf Höhe der Kleingartenanlage „Ochsenallmend“ fuhr eine 41-jährige Chevrolet-Fahrerin einem 59-jährigen Renault-Fahrer hinterher. Dieser bremste mutmaßlich ohne triftigen Grund sein Fahrzeug unvermittelt von etwa 70 km/h stark ab. Die 41-jährige leitete hierauf ebenfalls eine Vollbremsung ein, konnte jedoch eine Kollision nicht mehr verhindern und fuhr auf. Beim Zusammenstoß wurde sie leicht verletzt, es entstand ein Sachschaden von rund 7.000 Euro. Beide Fahrzeuge waren nach dem Unfall nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Während der Unfallaufnahme war die Fahrbahn für etwa eine Stunde gesperrt. Es kam jedoch zu keinen nennenswerten Verkehrsbeeinträchtigungen.(pol)

Böblingen/Steinenbronn: Telefonbetrüger schlagen zu

Am Montagvormittag wurden eine 25-Jährige in Böblingen und ein Senior in Steinenbronn Opfer von Telefonbetrügern. Die 25-Jährige wurde von einem angeblichen Microsoftmitarbeiter kontaktiert, der ihr glaubhaft machte, ihr Laptop sei gehackt worden. Durch geschickte Gesprächsführung brachte der unbekannte Täter die Geschädigte dazu, ihm einen Fernzugriff auf Laptop und Handy zu ermöglichen. Hierdurch erlangten die Täter unter anderem auch Zugriff auf die Bankkonten der Geschädigten. Mutmaßlich dürfte das Gespräch mehrere Stunden angedauert haben.

Im Fall des Seniors schlug ein falscher Bankmitarbeiter zu. Er behauptete, dass der Online-Banking-Account des Geschädigten gehackt worden sei. Auch diesem Täter gelang es, auf die Konten des Geschädigten zuzugreifen.

In beiden Fällen erbeuteten die Täter mehrere Tausend Euro.(pol)

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Staatsanwaltschaft Stuttgart und Polizeipräsidium Ludwigsburg: Tatverdächtige nach bandenmäßigem Diebstahl auf Baustellen in Haft

Wegen des Verdachts des bandenmäßigen Diebstahls von Baumaschinen und Baumaterial ermittelt die Kriminalpolizei Ludwigsburg gegen mehrere Tatverdächtige unterschiedlicher Nationalität. Auf ihre Spur waren die Ermittler gekommen, nachdem sich zunächst unbekannte Täter in der Nacht zum 11. Oktober vergangenen Jahres gewaltsam Zugang zum Baustellenbereich am Nordportal des Engelbergtunnels verschafft und dort Baumaschinen im Wert von etwa 20.000 Euro zum Abtransport bereitgestellt hatten. Dabei waren sie von einem Baustellenmitarbeiter überrascht worden und flüchteten. Im Zuge von Fahndungsmaßnahmen stellten Polizeibeamte nahe des Tatortes einen verlassenen Mercedes Sprinter fest, in dem sie mutmaßliches Tatwerkzeug sicherstellten. Die folgenden, intensiven Ermittlungen führten zur Identifizierung einer mehrköpfigen Gruppierung um einen 39-jährigen libanesischen Staatsangehörigen. Der mutmaßliche Drahtzieher trat zusammen mit zwei 49 und 25 Jahre alten Komplizen in der Nacht zum 11. Dezember auf einer Baustelle im Bereich des Böblinger Flugfelds erneut in Erscheinung. Dort entwendeten sie von Einsatzkräften beobachtet eine größere Menge Kupferkabel, die sie in einem dafür angemieteten Transporter verstauten und noch am selben Tag bei einem Verwertungsbetrieb verkauften. Als sich das Trio bereits in der Nacht auf den 13. Dezember wieder auf der besagten Baustelle aufhielt, verluden sie weitere Kupferkabel in zwei dafür angemietete Transporter. Unmittelbar danach wurden die Tatverdächtigen durch ein Einsatzkommando der Polizei festgenommen. Dabei wurde auch ein 23-jähriger Mitarbeiter eines Sicherheitsunternehmens festgenommen, der bei der Tatausführung zugegen war und im Verdacht steht, dem 39-Jährigen geeignete Tatobjekte gezeigt zu haben. Die Durchsuchung der Wohnungen der Tatverdächtigen in Stuttgart führte zur Sicherstellung von Kommunikationsmitteln und Speichermedien. Die vier Tatverdächtigen wurden auf Antrag der Staatsanwaltschaft Stuttgart einem Haftrichter beim Amtsgericht Stuttgart vorgeführt, der drei Haftbefehle in Vollzug setzte und die Männer in Vollzugsanstalten einwies. Der gegen den 23-jährigen beantragte Haftbefehl wurde gegen eine Kaution außer Vollzug gesetzt.

Die folgenden Überprüfungen bei dem erwähnten Verwertungsbetrieb ergaben, dass die Tatverdächtigen dort bereits in mehreren zurückliegenden Fällen mutmaßlich gestohlenen Kabelschrott im Gesamtwert von über 30.000 Euro veräußert haben sollen. (pol/sta)