Polizeiberichte vom 14.4.2022

Schönaich: Gartenhütte vollständig abgebrannt

Die Freiwillige Feuerwehr Schönaich rückte am Mittwoch gegen 18.40 Uhr auf ein Gartengrundstück nördlich der Straße „Im Volgesang“ und der Carl-Zeiss-Straße in Schönaich aus. Dort stand ein Gartenhaus in Vollbrand. Die Feuerwehr, die mit 23 Einsatzkräften und vier Fahrzeugen vor Ort war, konnte die Flammen bekämpfen, jedoch war die Hütte nicht mehr zu retten. Der entstandene Sachschaden wurde auf etwa 15.000 Euro geschätzt. Ein Zusammenhang mit den Holzstapelbränden der vergangenen Tage und Wochen in Schönaich und Weil im Schönbuch ist nicht auszuschließen. Die Kriminalpolizei des Polizeipräsidiums Ludwigsburg bittet unter Tel. 0800 1100225 um Hinweise.(pol)

Bondorf: Unbekannte sprengen Geldautomaten

Am frühen Donnerstagmorgen riss eine Explosion die Anwohner der Hindenburgstraße in Bondorf aus dem Schlaf. Unbekannte Täter hatten gegen 03.15 Uhr den Geldautomaten, der sich im Vorraum einer Bankfiliale befand, gesprengt. Die Täter flüchteten anschließend mit einem PKW.

Dem bisherigen Erkenntnisstand nach handelt es sich bei dem Fahrzeug um einen dunklen Audi, der in unmittelbarer Tatortnähe stand. Mutmaßlich führten zwei Täter im Innern der Filiale die Explosion herbei. Als diese die Filiale verließen, sollen sie zwei schwarze Müllsäcke zu dem Fahrzeug getragen haben. Am Audi wartete währenddessen ein dritter Täter, dieser soll mit einer Schusswaffe bewaffnet gewesen sein.

Die Polizei fahndete mit einem Großaufgebot nach den Tätern, die in Richtung der A 81 davongefahren seien. Die Fahndung blieb jedoch ohne Ergebnis.

Bislang ist noch nicht bekannt, wieviel Bargeld die Täter erbeuten konnten. Der am Gebäude entstandene Sachschaden dürfte sich auf etwa 250.000 Euro belaufen.

Spezialisten des Landeskriminalamtes unterstützten die Kriminalpolizei des Polizeipräsidiums Ludwigsburg, die auch die Sachbearbeitung übernommen hat, bei der Spurensicherung vor Ort.

Die Ermittler bitten Zeugen, die einen dunklen Audi in Tatortnähe haben fahren sehen, sich unter Tel. 0800 1100225 zu melden. Insbesondere wird jedoch eine Person gesucht, die vermutlich mit einem BMW Mini während der Tatausübung in der Hindenburgstraße an dem Fluchtfahrzeug vorbei gefahren sein soll. Diese Person wird dringend gebeten, sich zu melden.(pol)

Renningen: mindestens fünf Fahrzeuge zerkratzt

Der Polizeiposten Rutesheim, Tel. 07159 8045-0, sucht Zeugen, die zwischen Montagnacht und Mittwochnachmittag etwas Verdächtiges in der Lindenstraße in Renningen beobachtet haben. Ein noch unbekannter Täter zerkratzte mindestens fünf Fahrzeuge, die am Straßenrand abgestellt waren. Der Unbekannte hinterließ einen Sachschaden von etwa 5.000 Euro.(pol)

Weil im Schönbuch: Heizöl abgepumpt – zweiter Fall

Zwischen dem 26. März und dem 13. April schlugen noch unbekannte Täter in der Seestraße in Weil im Schönbuch zu und pumpten etwa 1.500 Liter Heizöl aus einem Tank ab. An den Inhalt des Tanks gelangten sie vermutlich über den im Garten in einen Schacht eingelassenen Einfüllstützen. Das Heizöl dürfte mit einem größeren Fahrzeug oder gar einem LKW abtransportiert worden sein. Der Wert des Diebesguts dürfte sich auf eine vierstellige Summe belaufen. Zeugen, die Verdächtiges beobachtet haben, werden gebeten, sich unter Tel. 07031 67700-0, mit dem Polizeiposten Schönaich in Verbindung zu setzen.(pol)

Weil im Schönbuch/Hildrizhausen: 33-Jähriger lässt gestohlenes Motorrad auf der Fahrbahn zurück

Der Fund eines unfallbeschädigten Motorrads am Donnerstag gegen 19.20 Uhr im Bereich der Tübinger Straße in Weil im Schönbuch zog eine Fahndung nach dem vermeintlich verletzten Fahrer nach sich, bei dem auch ein Polizeihubschrauber eingesetzt war. Im Laufe der Ermittlungen vor Ort stellte sich heraus, dass das Motorrad zuvor beim Polizeipräsidium Stuttgart als gestohlen gemeldet worden war. Darüber hinaus ergaben sich Hinweise darauf, dass sich der Fahrer des Motorrads von einem Taxi habe abholen lassen. Diese Fahrt sei nach Hildrizhausen gegangen. Im weiteren Verlauf wurde die Wohnung des 33-jährigen Tatverdächtigen in Hildrizhausen auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Stuttgart betreten. Er konnte schlafend angetroffen und vorläufig festgenommen werden. Hierbei stellten die Beamten vermeintliches Betäubungsmittel in der Wohnung fest, worauf diese durchsucht wurde. Das aufgefundene Cannabis sowie ein noch nicht näher bestimmtes Pulver wurden beschlagnahmt. Der 33-Jährige, der vermutlich unter Alkoholeinwirkung stand, wurde anschließend zum Polizeirevier Böblingen gebracht. Während des Einsatzes bedrohte und beleidigte er die Polizisten. Außerdem sperrte er sich gegen den Transport zur Dienststellen. Der Tatverdächtige musste die Nacht in der Gewahrsamseinrichtung des Polizeireviers verbringen. Die Ermittlungen zu diversen Straftaten dauern an.(pol)