Polizeiberichte vom 19.11.2021

Leonberg: Feuerwehreinsatz in der Seestraße

Am Donnerstag gegen 13:00 Uhr löste ein 55-jähriger Mann vermutlich versehentlich einen Brandalarm in einem Gebäudekomplex in der Seestraße in Leonberg aus. Er rauchte aus dem Fenster eines Aufenthaltsraumes im Erdgeschoss heraus, wobei die Zigarette einen Papierstapel unter dem dort befindlichen Schreibtisch in Brand gesetzt haben könnte. Der Schreibtisch wurde leicht beschädigt. Es kam jedoch zu keinem nennenswerten Sachschaden. Die Freiwillige Feuerwehr Leonberg war mit 14 Fahrzeugen und 48 Wehrkräften im Einsatz und konnte den Brand bereits gegen 13:10 Uhr löschen. Gegen 14:00 Uhr war der Einsatz beendet.(pol)

Böblingen: Geparkter PKW zerkratzt

Noch unbekannte Täter zerkratzten mit einem bislang unbekannten Werkzeug einen in der Feldbergstraße in Böblingen geparkten VW, so dass ein Sachschaden von knapp 2.000 Euro entstand. Zeugen, zwischen Dienstag 17.00 Uhr und Donnerstag 16.30 Uhr diesbezüglich eine verdächtige Wahrnehmung gemacht haben, werden gebeten, sich mit dem Polizeirevier Böblingen, Tel. 07031 13-2500, in Verbindung zu setzen.(pol)

Betrüger überziehen die Landkreise Böblingen und Ludwigsburg weiterhin mit Anrufen

Das Polizeipräsidium Ludwigsburg registriert auch weiterhin nahezu täglich eine Vielzahl von Anrufstraftaten mit unterschiedlichsten Maschen. Vom Enkeltrick, über falsche Polizeibeamte, Staatsanwälte, BKA-Beamte bis hin zum Vortäuschen eines tödlichen Unfalls zeigen sich die Täter mitunter äußerst kreativ, um ihr Opfer dazu zu bringen Bargeld oder Gold und auch Schmuck an sie zu übergeben. In den allermeisten Fällen bemerken die Angerufenen die Täuschungsabsicht und beenden das Telefonat kurzum, wozu die Polizei im Übrigen auch rät.

Ein Senior aus Ludwigsburg erhielt am Donnerstagnachmittag einen solchen Anruf. Sein Enkel sei in einen Unfall verwickelt, so teilte ihm der Anrufer mit. Nur durch eine Zahlung von 16.500 Euro könne er nun einem Führerscheinentzug entgehen. Trotz einer gewissen Skepsis begab sich der Mann zu seiner Bank, um dort Bargeld abzuheben. Mitarbeitende der Bankfiliale witterten eine Straftat und alarmierten die Polizei. Der Senior konnte so vor einem finanziellen Schaden bewahrt werden.

Eine Seniorin aus Schönaich hingegen glaubte, als sie am Donnerstag gegen 16.00 Uhr einen Anruf erhielt, tatsächlich mir ihrem Patenkind verbunden zu sein. Die junge Frau am anderen Ende der Leitung erklärte, dass sie kurzfristig Geld für einen Wohnungskauf ausleihen müsste. Spätestens kommenden Montag würde sie den fünfstelligen Betrag jedoch wieder zurück überweisen. Die Tante solle jedoch mit niemandem über die Leihgabe sprechen und bei der Bank angeben, dass sie die Summe für Renovierungsarbeiten benötigen würde. Die Seniorin hob letztlich 15.000 Euro bei ihrer Bank ab und übergab das Geld dem „Freund Thomas“, da das Patenkind selbst einen Termin beim Notar in Stuttgart wahrnehmen musste. Der Betrug flog auf, als die Seniorin letztlich Kontakt zur echten Verwandtschaft aufnahm. Den abholenden „Freund Thomas“ konnte als etwa 185 cm großen Mann mit kurzen, mittelblonden Haare und blauem Anorak beschreiben. Zeugen, die Hinweise zu einem Tatverdächtigen geben können, die sich westliche der Straße „Im Vogelsang“ aufhielt, werden gebeten, sich unter Tel. 0800 1100225 mit der Kriminalpolizei des Polizeipräsidiums Ludwigsburg in Verbindung zu setzen.

Die Polizei appelliert erneut an Personen, die einen verdächtigen Anruf erhalten, diesen sofort zu beenden und stattdessen selbst Kontakt über die sonst üblichen Wege (bekannte Telefonnummern, persönlich) zu ihren Verwandten aufzunehmen. Darüber hinaus sollte die Polizei informiert werden.(pol)

Rutesheim-Perouse: Geldautomat gesprengt

Drei bislang unbekannte Täter haben in der Nacht zum Freitag gegen 02:40 Uhr auf dem Parkplatz eines Discounters am Perosa-Argentina-Platz in Rutesheim-Perouse einen frei stehenden Geldautomaten gesprengt. Dabei verwendeten sie mutmaßlich einen festen Sprengstoff, durch dessen Detonation der Automat vollständig zerstört wurde. Ein Anwohner, der durch den Explosionsknall geweckt wurde, erkannte zwei Männer, die an dem Automaten hantierten, anschließend in das Auto eines Komplizen stiegen und über den angrenzenden Kreisverkehr in Richtung der A 81 flüchteten. Bei dem Fluchtfahrzeug soll es sich um einen größeren, dunklen Kombi-Pkw handeln. Wieviel Geld den Tätern in die Hände fiel, steht derzeit noch nicht fest.

Personen, denen vor oder nach der Tat verdächtige Personen oder Fahrzeuge aufgefallen sind, werden gebeten, sich mit der Kriminalpolizeidirektion Böblingen, Tel. 0800 1100225, in Verbindung zu setzen.(pol)

Ludwigsburg/Böblingen: Einschränkungen für den Besucherverkehr bei Polizeidienststellen

Um die derzeit rasante Verbreitung des Coronavirus einzudämmen, sind die Bürgerinnen und Bürger angehalten, soziale Kontakte auf ein Mindestmaß zu reduzieren und Abstands- und Hygieneregeln zu beachten. Auch das Polizeipräsidium Ludwigsburg trifft weiterhin Vorsorge, um das Ansteckungsrisiko durch möglichst wenig Besucherverkehr gering zu halten.

Eine Anzeigeerstattung bleibt natürlich jederzeit möglich. Allerdings weist die Polizei darauf hin, dass Anzeigen oder auch Hinweise zu Straftaten, die kein sofortiges polizeiliches Handeln erfordern, jederzeit auch online über die Internetwache möglich sind.

https://www.polizei-bw.de/internetwache/

Für den Fall, dass eine persönliche Kontaktaufnahme unbedingt erforderlich ist, werden Besucherinnen und Besucher dringend gebeten, ihren Besuch im Vorfeld telefonisch anzukündigen und abzustimmen. Die Rufnummern der Polizeireviere und Polizeiposten finden Sie online im Dienststellenfinder unter

https://www.polizei-bw.de/dienststellenfinder/

Für Notrufe und dringende Meldungen ist die Polizei rund um die Uhr über die 110 erreichbar.(pol)