Polizeiberichte vom 21.2.2022

Staatsanwaltschaft Stuttgart und Polizeipräsidium Ludwigsburg: Tatverdächtiger wegen räuberischen Diebstahls in Lebensmittelmarkt in Leonberg-Eltingen in Haft

Wegen des Verdachts des räuberischen Diebstahls sitzt ein 23-jähriger Mann seit Freitagnachmittag in Untersuchungshaft. Der Tatverdächtige soll am Donnerstag gegen 13:30 Uhr in einem Einkaufsmarkt in Eltingen mehrere Spirituosenflaschen aus einem Regal genommen, mit einer mitgebrachten Zange die Alarmsicherungen entfernt und in seinen Rucksack gepackt haben. An der Kasse habe er weitere Ware bezahlt, die Spirituosenflaschen im Rucksack jedoch nicht. Er wurde von zwei Ladendetektiven beobachtet, die den 23-Jährigen nach Passieren des Kassenbereiches ansprachen. Hier soll der Tatverdächtige einen Ladendetektiv mit einem Ellenbogenhieb geschlagen und einen Fluchtversuch unternommen haben. Trotz intensiver Gegenwehr konnten die Ladendetektive ihn überwältigen und zurück zum Einkaufsmarkt bringen. In seinem Rucksack fanden sich insgesamt fünf Spirituosenflaschen im Wert von rund 95 Euro. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Stuttgart wurde der aus Georgien stammende Tatverdächtige am Freitag einem Haftrichter vorgeführt, der gegen ihn Haftbefehl wegen des Verdachts des räuberischen Diebstahls erließ und ihn in eine Justizvollzugsanstalt einwies.(pol/sta)

Böblingen: zwei Scheiben eingeschlagen

In der Nacht zum Freitag trieb ein noch unbekannter Täter in der Altensteiger Straße in Böblingen sein Unwesen. Der Unbekannte schlug das hintere sowie das vordere Fenster der Beifahrerseite eines Opel ein. Der Opel stand auf einem Parkplatz, der zu einem Mehrfamilienhaus gehört. Rund sechs Wochen zuvor, zwischen dem 7. und dem 8.Dezember 2021, beschädigte vermutlich derselbe Täter beide Fenster der Fahrerseite desselben Autos. Der entstandene Gesamtsachschaden beläuft sich auf eine vierstellige Summe. Das Polizeirevier Böblingen, Tel. 07031 13-2500, bittet Zeugen, die Hinweise geben können, sich zu melden.(pol)

Weissach: Audi mit britischem Kennzeichen gestoppt

Ein Audi mit britischem Kennzeichen weckte am Donnerstag gegen 12.45 Uhr in der Rutesheimer Straße in Weissach die Aufmerksamkeit einer Streifenwagenbesatzung des Polizeireviers Leonberg. In der Eichenstraße unterzogen die Beamten Fahrzeug und Lenker einer Kontrolle. Zunächst konnte der 22-jährige Fahrer keinen Führerschein vorzeigen. Er gab vor, im Besitz einer osteuropäischen Fahrerlaubnis zu sein, die er jedoch verlegt habe. Während des Kontakts mit dem Mann ergaben sich für die Polizisten der Verdacht, dass dieser unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stehen könnte. Ein Drogenvortest verlief positiv auf zwei verschiedene Substanzen. Der 22-Jährige versuchte nun die Beamten davon zu überzeugen, dass er Cannabis vom Arzt verordnet bekommen habe. Doch auch in diesem Fall war es dem Fahrer nicht möglich ein Schriftstück oder einen Patientenausweis vorzuzeigen. Doch auch für die Einnahme von medizinisch verordnetem Cannabis gilt, dass die fahrtüchtig gegeben sein muss. Er musste sich in der Folge einer Blutentnahme unterziehen. Die Weiterfahrt wurde ihm untersagt. Die Ermittlungen, auch hinsichtlich möglicher Verstöße die britische Zulassung betreffend, dauern an.(pol)

Leonberg: Polizei sucht Zeugen nach Verkehrsunfallflucht

Die Polizei Leonberg, Tel. 07152 605-0, sucht Zeugen nach einem Verkehrsunfall, der sich am Donnerstag gegen 16:10 Uhr auf der Straße Am Schlossberg ereignete. Der bislang unbekannte Fahrer eines dunklen PKW war in Richtung Höfingen unterwegs, als er in einer Rechtskurve auf Höhe des Sportplatzes mutmaßlich mit überhöhter Geschwindigkeit auf die linke Fahrbahnseite geriet. Trotz einer sofortigen Vollbremsung durch den entgegenkommenden 53-jährigen Fahrer eines Toyota kam es zur Kollision der beiden Fahrzeuge. Der unbekannte Fahrer hielt kurz an, setzte dann aber seine Fahrt in Richtung Höfingen fort, ohne sich um den verursachten Schaden zu kümmern. Beide Fahrzeuge wurden im Bereich der linken Front beschädigt. Der Schaden am Toyota beläuft sich auf rund 10.000 Euro. Der PKW war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden.(pol)

Sindelfingen: Graffiti-Sprayer festgenommen

Verdächtige Geräusche aus der Tiefgarage am Marktplatz erregten am Donnerstag gegen 19:00 Uhr die Aufmerksamkeit zweiter Polizeibeamter, die dort auf Fußstreife unterwegs waren. Im unteren Parkdeck trafen sie auf mehrere Jugendliche, von denen einer gerade eine Wand mit Graffiti verunstaltete. Bei Erkennen der Polizei flüchteten die Jugendlichen über einen Treppenaufgang in Richtung Markplatz, wo zwei 14-Jährige nach kurzer Verfolgung vorläufig festgenommen wurden. Sie wurden zum Polizeirevier Sindelfingen gebracht und nach erfolgter Durchführung der polizeilichen Maßnahmen ihren Eltern übergeben. Der entstandene Sachschaden im Parkhaus konnte noch nicht beziffert werden. Die Ermittlungen zu den restlichen geflüchteten Personen dauern an. Ob die Tatverdächtigen auch für die Beschädigung zahlreicher Beleuchtungseinrichtungen vor wenigen Tagen in derselben Tiefgarage ( https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/110974/5122923 ) verantwortlich sind, ist derzeit noch Gegenstand polizeilicher Ermittlungen.(pol)

Sindelfingen: Vorfahrtsverletzung führt zu Unfall

Zu einem Verkehrsunfall mit einem Sachschaden von rund 10.000 Euro kam es am Donnerstag gegen 22:00 Uhr im Einmündungsbereich der Pfarrwiesenallee und dem Hornisgrindewegs in Sindelfingen. Ein 18-jähriger BMW-Lenker wollte vom Hornisgrindeweg kommend in die Pfarrwiesenallee einbiegen. Dabei stieß er mit dem bevorrechtigten KIA eines 43-Jährigen, der die Pfarrwiesenallee aus Richtung Leonberger Straße kommend befuhr. Beide Fahrzeuge waren nach dem Unfall nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Die Fahrer blieben unverletzt.(pol)

BAB 81
Ammerbuch, Herrenberg, Nufringen: Reifenplatzer führt zu weiteren Unfällen

Ein Reifenplatzer führte am Donnerstagnachmittag auf der Bundesautobahn 81 zu einem längeren Stau und zu zwei Folgeunfällen. Gegen 14.20 Uhr verlor ein 53 Jahre alter LKW-Lenker, der sich zwischen den Anschlussstellen Herrenberg und Rottenburg befand, nach einem Reifenplatzer kurzzeitig die Kontrolle über sein Fahrzeug. In der Folge kam er vom rechten Fahrstreifen ab und prallte in die Mittelleitplanke. Hierauf bildete sich ein Rückstau. Gegen 15.30 Uhr ereignete sich im Bereich der Anschlussstelle Herrenberg auf dem linken Fahrstreifen ein zweiter Unfall. Ein 23-jähriger VW-Fahrer übersah vermutlich, dass sich der Verkehr vor ihm staute und prallte in das Heck eines Mercedes. Der 23-Jährige, sein 24 Jahre alter Beifahrer, die 32-jährige Fahrerin des Mercedes, ihr 34 Jahre alter Beifahrer und ein dreijähriges Kind erlitten allesamt leichte Verletzungen. Alle fünf Personen mussten durch den Rettungsdienst in Krankenhäuser gebracht werden. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und wurden abgeschleppt. Der linke Fahrstreifen mussten während der Unfallaufnahme und aufgrund der weiteren Einsatzmaßnahmen gesperrt werden. Zeitweise war hiervon auch die rechte Spur betroffen. Der Rückstau verlängerte sich in der Folge um weitere fünf Kilometer, worauf es gegen 15.55 Uhr am Ende des Schönbuchtunnels zu einem weiteren Unfall kam. Ein 36-jähriger VW-Lenker bemerkte mutmaßlich zu spät, dass eine 18 Jahre alte Seat-Fahrerin aufgrund des Rückstaus bis zum Stillstand abbremsen musste, und fuhr auf. Die beiden PKW verkeilten sich durch den Aufprall derart ineinander, dass die Fahrbahn nicht geräumt werden konnte. Erst nachdem beide nicht mehr fahrbereiten Autos abgeschleppt worden waren, konnte gegen 17.45 Uhr auch die linke Spur wieder freigegeben werden. Der Sachschaden des ersten Unfalls beläuft sich auf schätzungsweise 5.000 Euro, im zweiten Fall dürften es rund 33.000 Euro sein und beim dritten Unfall geht die Polizei von einem Sachschaden von etwa 11.000 Euro aus.(pol)