Polizeiberichte vom 26.10.2021

Deckenpfronn: LKW rammt stehenden PKW

Am Montag gegen 12:50 Uhr kam es auf der Bundesstraße 296 in Deckenpfronn in Fahrtrichtung Stadtmitte auf Höhe des Egelsees zu einem Auffahrunfall mit drei Beteiligten. Ein 31-jähriger LKW-Fahrer erkannte vermutlich nicht rechtzeitig, dass vor ihm ein 19-jähriger Ford-Fahrer und ein 71-jähriger Mercedes-Fahrer bis zum Stillstand abgebremst hatten, da sie auf den Linksabbiegevorgang eines vorausfahrenden Fahrzeugs warteten. Der LKW rammte den stehenden Ford und schob diesen gegen den Mercedes. Der Ford war nach dem Zusammenstoß nicht mehr fahrbereit und wurde abgeschleppt. Insgesamt entstand ein Sachschaden von etwa 19.000 Euro.(pol)

Sindelfingen-Maichingen: Putzmaschine gestohlen

Eine Putzmaschine wechselte zwischen Montag 18.30 Uhr und Dienstag 07.45 Uhr im Anna-Haag-Weg in Maichingen auf illegale Weise den Besitzer. Der noch unbekannte Täter betrat einen freizugänglichen Neubau und stahl die orangefarbene Maschine der Marke PFT. Der Wert des Diebesguts beläuft sich auf etwa 6.500 Euro. Der Polizeiposten Maichingen, Tel. 07031 20405-0, bittet Zeugen sich zu melden.(pol)

Sindelfingen: Mountainbike gestohlen

Eine unangenehme Überraschung wartete am Montag auf den Besitzer eines Mountainbikes, der das Zweirad im Bereich eines Einkaufszentrums an den dortigen Fahrradständer angeschlossen hatte. Der Mann schloss das Fahrrad der Marke KTM gegen 10.30 Uhr ab. Als er gegen 20.15 Uhr zu dem Fahrradständer zurückkehrte, befand sich das Bike nicht mehr vor Ort. Wie sich herausstellte, war einem Ladendetektiv gegen 14.30 Uhr ein beschädigtes Fahrradschloss aufgefallen, das am betreffenden Ständer hing. Bislang unbekannte Täter knackten das Schloss zwischen 10.30 Uhr und 14.30 Uhr und entwendeten das orange Mountainbike im Wert von etwa 1.500 Euro anschließend. Zeugen, die Hinweise geben können, melden sich beim Polizeirevier Sindelfingen, Tel. 07031 697-0.(pol)

Weil der Stadt – Merklingen: Vorfahrt missachtet – Verkehrsunfall

Zu einem Gesamtsachschaden von etwa 35.000 Euro kam es am Montag gegen 17:10 Uhr bei einem Unfall an der Kreuzung „Kirchplatz“ und Hauptstraße in Merklingen. Ein 75-jähriger Audi-Lenker befuhr die Straße „Kirchplatz“ und bog in Richtung Weil der Stadt ab. Zeitgleich passierte eine 20-jährige Peugeot-Fahrerin die angrenzende Fußgängerampel in der Hauptstraße, die gelb zeigte. Vermutlich ging der 75-Jährige davon aus, der Peugeot werde anhalten. Im weiteren Verlauf nahm der Audi-Fahrer der Peugeot-Lenkerin die Vorfahrt und die beiden Fahrzeuge kollidierten. Der 75-Jährige wurde leicht verletzt und von einer Rettungswagenbesatzung vor Ort behandelt. Die beiden Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Die Freiwillige Feuerwehr Weil der Stadt war mit zwei Fahrzeugen und 18 Wehrleuten im Einsatz. Die Fahrbahn blieb für etwa zwei Stunden gesperrt.(pol)

BAB 81/Böblingen: Sattelzug schneidet Lkw – Unfallflucht

Am Dienstag gegen 03:50 Uhr verunfallte ein Lkw auf der Bundesautobahn 81 zwischen den Anschlussstellen Ehningen und Böblingen-Hulb, in Fahrtrichtung Stuttgart. Der 28-jährige Fahrer gab an, er habe an der Anschlussstelle Böblingen-Hulb von der Autobahn abfahren wollen und sich bereits auf dem Ausfädelungsstreifen befunden. Plötzlich habe ein weißer 40-Tonner von der rechten Spur auf den Ausfädelungsstreifen gewechselt und dabei den Lkw des 28-Jährigen geschnitten. Dieser wich daraufhin nach rechts aus, um einen Unfall zu verhindern und fuhr in der Folge auf die beginnende Schutzplanke auf. Etwa 30 Meter danach kam der Lkw auf der Schutzplanke zum Stehen. Der Gesamtsachschaden beläuft sich auf etwa 32.000 Euro. Der Lkw war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Im Rahmen der Abschlepp- und Instandsetzungsarbeiten blieb der rechte Fahrstreifen, als auch der Verflechtungsstreifen für mehrere Stunden gesperrt. Der Fahrer des weißen Sattelzugs setzte seine Fahrt unbeirrt fort. Die Verkehrspolizeiinspektion Ludwigsburg, 0711 6869-0, bittet Zeugen, sich zu melden. (pol)

Sindelfingen: Beim Einfädeln einen Reisebus übersehen – Unfall mit 25.000 Euro Sachschaden

Am Montag kam es gegen 14:30 Uhr zu einem Unfall in der Rudolf-Diesel-Straße in Sindelfingen. Ein 81-jähriger Mercedes-Lenker wollte von der Käsbrünnlestraße kommend in die Rudolf-Diesel-Straße einfädeln. Zu Beginn des Einfädelungsstreifens ist dieser mittels einer durchgezogenen Linie von der Durchgangsfahrbahn der Rudolf-Diesel-Straße abgegrenzt. Auf der Durchgangsfahrbahn war ein 41-jähriger Reisebusfahrer unterwegs. Der Senior überfuhr die durchgezogene Linie, wobei er den Bus übersah und mit diesem kollidierte. An dem Bus entstand ein Sachschaden von etwa 7.000 Euro. Der Mercedes war nach der Kollision nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Hier beläuft sich der Sachschaden auf etwa 18.000 Euro.(pol)

Sindelfingen: Unfall mit 25.000 Euro Sachschaden

Vermutlich da eine Linksabbiegerin den entgegenkommenden Verkehr übersah, kam es am Montag gegen 13:45 Uhr in der Mahdentalstraße in Sindelfingen auf Höhe der Autobahnanschlussstelle Sindelfingen-Ost zu einem Unfall. Die 58-jährige VW-Lenkerin, die auf die Autobahn Richtung Singen abbiegen wollte, nahm den entgegenkommenden 43-jährigen Mercedes-Fahrer aus ungeklärter Ursache nicht war. Bei dem Zusammenprall entstand ein Gesamtsachschaden von etwa 25.000 Euro. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und wurden abgeschleppt. Der Verkehr musste kurzzeitig durch die Bundespolizei geregelt werden.(pol)

BAB 81/Sindelfingen: Seitenscheibe gesplittert

Die Beifahrerscheibe eines VW splitterte am Montag gegen 20:25 Uhr auf der Bundesautobahn 81, in Höhe der Anschlussstelle Sindelfingen-Ost. Der 39-jährige Fahrer teilte der Polizei mit, ein Stein sei von der Seite gegen die Scheibe geprallt. Er gehe davon aus, es habe sich um Steinewerfer gehandelt. Die Verkehrspolizeiinspektion Ludwigsburg fahndete in der Folge nach entsprechenden Personen, konnte jedoch nichts Verdächtiges feststellen. Ob der fragliche Stein tatsächlich von einer Person am Fahrbahnrand geworfen wurde, ist unklar. Die Schadenshöhe ist bislang unbekannt. Der VW konnte seine Fahrt fortsetzen. Die Polizei, Tel. 0711 6869-0, sucht Zeugen, die Hinweise geben können.(pol)

Sindelfingen: größerer Einsatz von Rettungsdienst, Polizei und Feuerwehr in der Sommerhofenstraße

Weil er unter Atemnot leide, alarmierte ein 40 Jahre alter Mann am Montagabend zunächst den Rettungsdienst. Als die Besatzung des Rettungswagens gegen 20.00 Uhr die Wohnung des Mannes betrat, entdeckten sie eine Schusswaffe auf dem Wohnzimmertisch. Hierauf brachten die Rettungskräfte den Mann vor das Wohnhaus und führten die Behandlung dort fort. Zeitgleich wurde die Polizei verständigt. Als eine 24-jährige Polizistin und ihr 25 Jahre alter Kollege die Wohnung betraten, traten sogleich Atembeschwerden bei beiden auf. Ähnlich erging es auch einem Rettungssanitäter. Vermutlich hatte der 40-Jährige vor dem Eintreffen der Rettungskräfte mit der Schusswaffe eine Gaspatrone abgefeuert. Zu seinem eigenen Gesundheitszustand befragt, gab der Mann an, er habe Methylalkohol getrunken und befände sich einem psychischen Ausnahmezustand. Als er in Gewahrsam genommen werden sollte, begann der 40-Jährige, der sich zunächst ruhig verhalten hatte, die anwesenden Beamten zu beleidigen. Darüber hinaus wehrte er sich vehement, als ihm Handschließen angelegt werden sollten. Mehrere Polizeibeamte und -beamtinnen waren nötig um die Gegenwehr des Mannes zu brechen und ihn schließlich auf den Rücksitz des Streifenwagens zu setzen. Hierbei bedrohte er die Polizisten auch. Seine Aggressivität steigerte sich jedoch immer weiter, worauf er von einer hinzugerufenen Notärztin medikamentös behandelt wurde, um ihn zu beruhigen. Die Freiwillige Feuerwehr Sindelfingen entnahm zur weiteren Abklärung eine Luftprobe in der Wohnung des 40-Jährigen. Nachdem die Räume belüftet worden waren und wieder betreten werden konnten, führte die Polizei Durchsuchungsmaßnahmen durch. Die Beamten fanden neben der Schreckschusswaffe auf dem Wohnzimmertisch, eine Axt, eine Armbrust, ein Luftgewehr und eine Steinschlosspistole auf. Die Waffen wurden allesamt beschlagnahmt. Aufgrund seines psychischen Zustandes wurde der 40-Jährige, dessen Atemalkoholgehalt sich auf über zwei Promille belief, in eine psychiatrische Einrichtung gebracht. Die beiden verletzten Polizeibeamten sowie der Rettungssanitäter mussten zur Untersuchung in Krankenhäuser gebracht werden. Alle drei konnten ihren Dienst nicht weiter fortsetzen. Gegen den 40-Jährigen wird wegen gefährlicher Körperverletzung, Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, Bedrohung und Beleidigung ermittelt. Ob es zu waffenrechtlichen Verstößen gekommen ist, bedarf weiterer Klärung.(pol)