Polizeiberichte vom 29.9.2021

BAB81/ Rottenburg am Neckar: Unbekannte blenden Sattelzugführer mit Laserpointer

Auf der Bundesautobahn 81 (BAB81), zwischen den Anschlussstellen Herrenberg und Rottenburg auf Höhe von Seebronn, blendeten am Dienstag gegen 21:15 Uhr bislang unbekannte Täter den Fahrer eines Sattelzugs mit einem Laserpointer. Der Sattelzugführer musste daraufhin stark abbremsen und geriet ins Schlingern. Trotz sofort eingeleiteter Fahndung konnten die auf einer Brücke bei Kilometer 619, Fahrtrichtung Singen, stehenden Tatverdächtigen nicht mehr angetroffen werden. Zeugen, die sachdienliche Angaben zur Ermittlung der Tatverdächtigen machen können, werden gebeten sich unter Tel. 0711 6869 0 mit der Verkehrspolizeiinspektion Ludwigsburg in Verbindung zu setzen.(pol)

BAB81/ Leonberg: Pkw kollidiert mit Tunnelwand

Nachdem ein 61-jähriger Sattelzuglenker am Dienstag gegen 14:00 Uhr auf der Bundesautobahn 81 (BAB81), zwischen dem Autobahndreieck Leonberg und der Anschlussstelle Stuttgart-Feuerbach, beim Fahrstreifenwechsel einen auf der rechten Spur fahrenden 24-jährigen Opel-Lenker übersah, kollidierten zunächst die beiden Fahrzeuge miteinander und der Opel wurde im weiteren Verlauf in Fahrtrichtung nach rechts abgewiesen, so daß er anschließend gegen die Wand des Leonberger Tunnels prallte. Der 24-Jährige war zuvor über die BAB8 aus Richtung Stuttgart und der 61-Jährige aus Richtung Karlsruhe auf die BAB81 aufgefahren. Beide Fahrzeuglenker trafen im Bereich der Fahrstreifenzusammenführung vor dem Leonberger Tunnel aufeinander. Die Sachschäden belaufen sich auf insgesamt etwa 10.500 Euro. Beide Fahrzeuge waren noch fahrbereit und es wurde niemand verletzt.(pol)

B464/ Weil im Schönbuch: 17.000 Euro Sachschaden bei Verkehrsunfall

17.000 Euro Sachschaden ist die Bilanz eines Verkehrsunfalls am Dienstag gegen 14:35 Uhr auf der Bundesstraße 464 (B464) bei Weil im Schönbuch. Ein 90-jähriger Mercedes-Lenker wollte aus Richtung Tübingen kommend von der Bundesstraße auf den Parkplatz beim „Franzensträßle“ einfahren und musste verkehrsbedingt warten. Dies erkannte ein nachfolgender 18-jähriger VW-Fahrer zu spät und kollidierte in der Folge mit dem wartenden Fahrzeug. Bei der Kollision wurde der VW in den Grünstreifen abgewiesen. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Die Sachschäden belaufen sich auf insgesamt etwa 17.000 Euro.(pol)

Weil der Stadt – Merklingen: Hecke in Brand geraten

Die Freiwillige Feuerwehr Weil der Stadt war am Dienstag gegen 09:45 Uhr mit 32 Wehrleuten und fünf Fahrzeugen im Merklinger Osten im Einsatz. Ein Anwohner hatte Unkraut abflammen wollen und dabei seine Thuja-Hecke in Brand gesetzt. Nachdem er zunächst selbstständig mittels Feuerlöscher den Brand bekämpfte, wurde die Feuerwehr verständigt, da das Ausmaß zunächst unklar war. Die Höhe des Sachschadens an der Hecke ist bislang nicht bekannt.(pol)

Böblingen: Unbekannte zerkratzen Pkw

Bislang unbekannte Täter beschädigten am Dienstag zwischen 17:00 Uhr und 19:30 Uhr in der Böblinger Steinbeisstraße einen geparkten Hyundai Kona. Der Pkw war mit der Beifahrerseite in Richtung eines dortigen Gehwegs abgestellt. Die Unbekannten hinterließen an der Beifahrertür und der rechten Fahrzeugfront Kratzer. Über die Schadenshöhe ist derzeit nichts bekannt. Das Polizeirevier Böblingen, Tel. 07031 13-2500, ermittelt wegen Sachbeschädigung und bittet Zeugen sich zu melden.(pol)

B464/ L1183/ Sindelfingen: Schwerverletzter bei Verkehrsunfall

Aufgrund eines folgenschweren Irrtums hielt der 35-jährige Fahrer eines Fiat Ducato am Mittwoch gegen 07:45 Uhr im Kreuzungsbereich der Landesstraße 1183 (L1183, Calwer Straße) und Gottlieb-Daimler-Straße bei Sindelfingen seine Fahrspur für die Linksabbiegespur in Richtung der Kreisstraße 1073 (K1073) und fuhr im weiteren Verlauf bei vermeintlich grüner Ampel in die Kreuzung ein. Dort kam es zur Kollision mit einem entgegenkommenden 31-jährigen VW-Lenker, der sich bei dem Zusammenprall schwere Verletzungen zuzog.

Der 35-Jährige war zunächst mit seinem Transporter aus Richtung Sindelfingen gekommen und wollte an der Kreuzung in Fahrtrichtung nach links in Richtung der K1073 abbiegen. Hierbei hielt er allerdings auf dem linken, der an dieser Stelle befindlichen beiden Geradeausspuren in Richtung der Bundesstraße 464 (B464) an und war der Meinung, dass er sich auf der Linksabbiegespur befand. Als die Ampel für die Geradeausspuren auf „grün“ umschaltete, fuhr er in die Kreuzung ein, bog nach links ab und kollidierte mit dem entgegenkommenden 31-Jährigen.

Beim Aufprall schleuderte der VW etwa 180 Grad um die eigene Achse und kam im Kreuzungsbereich zum Stillstand, während sich der Transporter um 90 Grad drehte, gegen ein Verkehrsschild prallte und auf einer Verkehrsinsel zum Stehen kam. Durch die Kollision entstand ein großes Trümmerfeld. Der Rettungsdienst brachte den schwerverletzten 31-Jährigen in ein Krankenhaus. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten geborgen werden. Die Sachschäden belaufen sich nach einer ersten Schätzung auf mindestens etwa 20.000 Euro. Die Polizei leitete den Verkehr an der Unfallstelle vorbei. Es bildete sich ein Rückstau im morgendlichen Verkehr.(pol)

Landkreise Böblingen und Ludwigsburg: Betrüger aktiv

Zahlreiche Anrufe mit betrügerischem Hintergrund gingen in den vergangenen Tagen bei Bürgerinnen und Bürgern beider Landkreise ein. Die Betrüger versuchten mit den gängigen Maschen, wie „falscher Polizeibeamter“, Schockanrufe oder Gewinnversprechen an das Bargeld der Angerufenen zu kommen. Der Großteil der Kontaktierten erkannte die Betrugsversuche und beendete das Gespräch, so dass die Straftäter leer ausgingen.

In zwei Fällen verhalf die Aufmerksamkeit Außenstehender dazu, die Taten aufzudecken:

Bereits Mitte August wurde ein Senior aus Leonberg schriftlich über einen Gewinn eines sechsstelligen Betrags informiert. Um den Gewinn ausbezahlt zu bekommen, sollte er sich zunächst telefonisch melden. Im Zuge mehrerer Telefonate wurde ihm erläutert, dass er zunächst Notarkosten und weitere Gebühren zu begleichen habe. Hierauf führte der Senior eine Überweisung durch und zahlte Bargeld bei einem Geldtransferunternehmen ein. Insgesamt erbeuteten die Betrüger so mehrerer tausend Euro. Als der Mann am Dienstag einen größeren Betrag von seinem Konto abheben wollte, wurde die Mitarbeiterin seines Geldinstituts hellhörig. Sie alarmierte die Polizei, worauf der Betrug aufgedeckt wurde.

In einem Fall in Bietigheim-Bissingen wurde ein Taxi-Fahrer misstrauisch, als er eine ältere Dame vergangenen Donnerstag zu einer Bankfiliale fahren sollte. Die Seniorin hatte vermutlich im Laufe der vergangenen Woche Anrufe von einem vermeintlichen Polizeibeamten erhalten. Im weiteren Verlauf übergab sie einer bislang unbekannten Person Bargeld und Schmuck im Wert von vermutlich etwa 1.000 Euro. Des Weiteren wollten die Betrüger die Frau dazu bringen, einen größeren Bargeldbetrag von ihrem Konto abzuheben. Hierzu orderten die Betrüger telefonisch ein Taxi für die betagte Dame, das sie zuhause abholen und anschließend zur Bank fahren sollte. Der Taxifahrer wurde jedoch skeptisch, als die Seniorin in sein Fahrzeug stieg. Der Auftrag bei seiner Zentrale war durch eine junge Frau erfolgt. Als die Zentrale versuchte telefonisch Kontakt zu der Anruferin herzustellen, war dies nicht möglich. Gemeinsam entschieden die Taxizentrale und der Fahrer die Seniorin nicht zur Bank, sondern zur Polizei zu fahren, da sie einen Betrug witterten. Dort stellte sich schließlich heraus, dass die Frau tatsächlich Opfer einer Betrugsmasche geworden war. In beiden Fällen hat Polizei die Ermittlungen aufgenommen.(pol)

K1013/ Malmsheim/ Weil der Stadt: Unfall mit mehreren Fahrzeugen – Audi überschlägt sich nach Kollision

Am Mittwoch ereignete sich gegen 12:15 Uhr auf der Kreisstraße 1013 (K1013) zwischen Malmsheim und Weil der Stadt ein Verkehrsunfall mit mehreren beteiligten Fahrzeugen. Dem bisherigen Ermittlungsstand der Verkehrspolizeiinspektion Ludwigsburg nach geriet ein von Malmsheim kommender 33-jähriger VW-Fahrer mit seinem Transporter in den Gegenverkehr, streifte dabei eine entgegenkommende 40-jährige Ford-Lenkerin und kollidierte anschließend frontal mit einem, dem Ford nachfolgenden 34-Jährigen in einem Audi A4. Der 33-Jährige war kurz vor dem Unfall aufgrund seiner Fahrweise aufgefallen, da er da bereits in Schlangenlinien gefahren sein soll.

Aufgrund der Kollision drehte sich der Ford um 180 Grad, geriet zunächst in den Grünstreifen und prallte dann gegen eine Leitplanke. Durch die Wucht des Frontalzusammenstoßes überschlug sich der Audi und blieb auf dem Dach liegen. Der VW Transporter stürzte auf die Fahrerseite. Der schwerverletzte 34-jährige Audi-Fahrer konnte sich selbst aus dem Fahrzeug befreien und wurde von Ersthelfern bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes betreut. Der 33-Jährige VW-Lenker zog sich ebenfalls schwere Verletzungen zu und musste durch die Freiwillige Feuerwehr Renningen aus dem Fahrzeugwrack gerettet werden. Die 40-jährige Ford-Lenkerin wurde leicht verletzt. Der Rettungsdienst brachte die Verletzten in umliegende Krankenhäuser.

Alle drei Fahrzeuge wurden vollständig beschädigt und waren nicht mehr fahrbereit. Aufgrund des Trümmerfeldes und ausgelaufener Betriebsstoffe wurde die Straßenmeisterei hinzugezogen. Die Sachschäden belaufen sich nach einer ersten Schätzung auf mindestens 90.000 Euro. Für die Rettungs- und Bergungsmaßnahmen richtete die Polizei auf der K1013 eine Vollsperrung ein. Die Sperrung und die Unfallaufnahme dauern zur Stunde noch an. Aufgrund des Verdachts der Alkoholisierung muss sich der 33-Jährige einer Blutentnahme unterziehen. An der Unfallstelle waren neben zahlreichen Einsatzkräften der Polizei auch die Freiwillige Feuerwehr Renningen mit sechs Fahrzeugen und 30 Wehrleuten eingesetzt. Der Rettungsdienst war mit mehreren Rettungsfahrzeugen und zwei Notärzten vor Ort.(pol)